III. Abschnitt: Zelte und Baracken in Deutschland.
335
': in Licht,!i Süddentjin M
in Lud»;in Offe;
i des Injj
endung, ToJahren
r en tilatiousöffnungen, zwei isolirte Räume für Kloset und«Ben und bat sich gegen Wind und Wetter aus-dehnet bewährt.
Zu Reichenbach i. Schi, befanden sich im Garten des
dortigen Reservelazareth attachirten, unter Leitung der
Laugen Krankenpflege stebenden Kreis-Krankenhauses
»össeres und zwei kleinere Zelte mit zusammen 90 Betten
Aufnahme von Schwerverwundeten und Typhuskranken.
«elben wurden in Zeltbaracken umgewandelt (Näheres
en j e r kalten Jahreszeit geräumt werden. Dieselbeninen übrigens sehr gute Dienste geleistet, namentlichBehandlung von Typhus.
In Glogau waren im Garten des GarnisonlazarethsZelte zu je 12 Betten aufgestellt, von welchen eines demKa retli schon früher angehört hatte, während die beidenderen aus dem Zeltlagerdepot Liegnitz stammten. Imjirißt und September waren durchschnittlich 24 Mannck aufgestei iin untergebracht. Ein Zelt zu 12 Betten war bei demlirten Resn Lrre- (Garnison-) Lazareth Görlitz aufgeschlagen.
Bei dem Reserve- (Garnison-) Lazareth Sonderburg■ Garde-Ulan m. Schleswig-Holstein) belegte man von August bis'hen Bestam nfang Oktober ein Zelt mit Typhuskranken.
Inder Provinz Hannover finden sich bei dem Reserve-im Beginn aretb. Celle im Schützenhaus 3 Zelte: ein grosses, leih-en' überlassenes Schützenzelt zu 40 Betten, mit Ver-3m Johann mdeten belegt; ein kleineres, gemiethetes Zelt, das nichtFrau Prinzs wendet wurde; endlich ein vom Garnisonlazareth über-jffiziellen Zi iesenea probemässiges Zelt, welches als Typhuszelt dientein, welches id 60 bis 80 Schritt von den anderen Räumen entferntnen. ifgeschlagen war.
ndenburgi In Göttingen wurden Schützenzelte zu Baracken ein-cfurt a. (I. erichtet; dieselben sollen später besprochen werden; 2 )lenda waren bei der chirurgischen Klinik 2 Zelte für Ver-dlung statt mutete aufgestellt und bis zum 21. Oktober belegt.ve- (Ganik Die Zelte des Schützenhauslazareths in Hannover3 Jahren j mden bei Etablirung des Lazareths in Zeltbaracken um-bis Ende: ewandelt, und werden als solche später Erwähnung finden. 3 )ssa hatte In Hessen-Nassau fand Zeltbehandluug in HanauLwervennmi id zwar bei dem im benachbarten Schlosse Philippsruhedlich war! »bluten Reservelazareth statt, welches im dortigen Parksesaal und! Zelte zu je 16 Betten besass. Dieselben blieben vom Augustbrauch. I zum 26. Oktober in Benutzung: an letztgenanntem Tageazarethen g urden sie durch den heftigen Sturm umgerissen und danach
lung stattr uli undAujots 2 Zelte
;areth einem städtisd
■velazaretliLUgust bilospitals
rag von M.
iclit wieder aufgerichtet.
In der Rheinprovinz fanden (ausser den beschriebeneniCltlazarethen bei Köln und Bingen) Zelte in nachstehenden
er Diakonis bleu Verwendung.
In Aachen hatte man im August bei dem Reserve-aieth 1 in der Marienthaler Kaserne 3 Zelte zu je.0 Betten für Typhuskranke auf dem Exerzirplatz auf-
') Siehe unter II dieses Abschnitts, Gruppe 8.■) Ebendaselbst, Aptirungsbauten.3 ) Ebendaselbst, Gruppe 8.
gestellt und benutzte zwei derselben noch während des Sep-tember; Anfang Oktober wurden auch diese geräumt.
Ebenso waren beim Reserve- (Garnison-) Lazareth Bonnim August und September 2 Krankenzelte im Gebrauch.
Bei dem in Schloss Engers etablirten Reservelazarethstanden im Park 3 probemässige Krankenzelte zu 12 Betten,deren Pussboden 25 cm hoch mit Schlacken und Bimssand-kies belegt waren. Dieselben wurden während des MonatsSeptember benutzt.
In Saarlouis befand sich von früher her ein Kranken-zelt beim Garnisonlazareth; 5 neue Zelte zu 12 Mannwurden zur Unterbringung kranker Kriegsgefangener beidem Reduit B aufgestellt; zu letzteren kamen später nochzwei hinzu, die aus dem stehenden Kriegslazareth Boulay 1 )überwiesen waren.
In Trier standen 5 probemässige Krankenzelte; 2 davongingen an das Kriegs - Hilfslazareth (frühere Knappschafts-lazareth) in Völklingen über, wo dieselben am 13. Augustim Garten aufgestellt, und mit je 8 bis 9 Schwerverwundetenbelegt wurden. Die drei anderen fanden Verwendung in Trier.
Zu Köln waren im Garten des Vereinslazareths imMarien-Hospital 2 Zelte zu je 8 Betten im Gebrauch.
Endlich wurden in Saarbrücken auf dem Bahnhofs-terrain von Seiten der Evakuationskommission 24 Zelte auf-geschlagen und von Anfang September bis zum 27. Oktoberals Etappenlazareth benutzt. Dieselben waren namentlichvielfach mit Typhus- und Ruhrkranken von der Ein-schliessungs-Armee vor Metz belegt. Die Zelte warenursprünglich für die Feldlazarethe des Gardekorps bestimmtgewesen, hatten dieselben aber nicht erreicht und fandennun in dieser Weise Verwendung. Ein heftiger Sturm warfdieselben am 27. Oktober um und beschädigte sie, namentlichan den Eisentheilen, so bedeutend, dass sie nicht wieder ver-wendet werden konnten.
Ebendaselbst war bei dem in der Ulanenkaserneetablirten Niederländischen Lazareth ein aus Holland mit-gebrachtes grosses Zelt (tente-hopital de la Haye) vom17. August an 6 Wochen lang für Schwerverwundete imGebrauch; die Erfolge der Behandlung werden gerühmt.
In den übrigen Deutschen Staaten kamen nur sehrwenige Zelte bei Reservelazarethen zur Verwendung.
In Bayern waren bei 2 Reservelazarethen (Augsburgund Germersheim) je 1 Zelt für 10 Mann während dergünstigeren Jahreszeit aufgeschlagen. Es waren dies so-genannte kleine Rapportzelte konischer Form, aus Holz-gerüst und Zeltdach nebst Zeltmantel bestehend, von11 Schritt Länge und 7 Schritt Breite.
In Sachsen gelangte nur 1 Zelt beim Reservelazareth IIzu Dresden zur Verwendung; dasselbe, von gleicher Kon-struktion wie die Seite 313 erwähnten Zelte aus der Fabrikvon Unger, bot Raum für 8 Kranke und 1 Wärter; eswurde im Lazarethgarten aufgestellt, mit einigen Schwer-
i) Vergl. S. 318.