egend durch adminüyierialbesehaffung, Schneiit, Erleichterung des Dj
istehenden beigegeben^•e der Zeichnungen bei,Frankfurt a. M. seinert auf der im Jahre 18;
für Hygiene und Rettl16 gebracht hat. N«k]
Wittwe desselbendujorgföltig ausgeführteaU'reussischen Armee, vreldsch-chirurgischen Friedjj,ies, woselbst es st wird. Die betreuichnung: „nach Friedlebei
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ige 1870 71, -von 1869.
einen Wahn bildete,:ne Vorhänge geschlo*ängen öffnen undEinfache, an denn eingehakte, 4 Fua iliten; die Trennung! geschah gleichfalls d
Zelt durch vier gnjiieleinen und 112 Siren Pflöcken (Härinieiten des 4 Fusslatz, mit dem Kofi
und 2 Fuss von dii;n Zeltes belief .sich5 Pfennige; das Ge
m ihre erste Verwendyphus-Epidemie in Poaldzuges gegen Dan«Verwaltung schon ia), von welchen 211rden. Im nächsteneren Garnisonlazari Aufnahme,inderungen erfolgteieges die Neuanfgrtij
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I. Abschnitt: Zelt- und Barackenbehandlung in Deutschland vor dem Kriege 1870/71.
54 Zelten; ausserdem wurden 30 Zelte nach dem Mustervom Fabrikanten Stoekmann zu Berlin angekauftenI ^ eisernem Gerippe, das sich bei den angestellten.«uchen durch bedeutend erhöhte Festigkeit auszeichnete,i'bafft so dass ein Bestand von 116 Zelten zur Ver-
tand, von welchen das Kriegsministerium 41 derArmee 53 der II. Armee und 10 der Main-Armee überwies,ikend die übrigen bei Garnisonlazarethen Verwendung[( j en - 20 nachträglich gelieferte Zelte mit Eisengeripper ,len in ähnlicher Weise vertheilt.Als Uebelstand hatte sich bisher die durch die Grösse;e lner Zelttheile erschwerte Transportfähigkeit geltendt. Man ging deshalb auf ein Angebot des Fabri-g J. Unger in Erfurt ein, welcher ein Zelt mit zer-gbaren Theilen vorlegte.
Dasselbe, 40 Fuss lang, 20 Fuss breit, an den SeitenFuss, in der Mitte 13'/2 Fuss hoch, bestand aus einemberdack, Seitenwänden und äusseren Gardinen von Segel-fh. wahrend Unterdach und innere Gardinen aus Leine-»nd gefertigt waren. Das Gerippe bildeten zerleg-te schmiedeeiserne Röhren; Sturm- und Handleinenlenten zur Befestigung. Die Ventilation erfolgte amleren Rande der Seitenwände (die in 6 Zoll langenaken an einem Eisenstabe hingen, von einem über-senden zurückzuschnallenden Streifen des Unterdachessrdeckt) und durch zwei mit Leder eingefasste, l'/a ZollDurchmesser grosse Löcher im Dachfirst, oberhalb derenii Schutz gegen Regen Blechteller angebracht waren.
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untere Rand der Seiten- und Giebelwände war mitter Leinewand besetzt.
Das Eisengerippe bestand aus vier grossen Ständernit Risskreuzen, welche oben, einander gegenüber, zweiDge durch Charniere befestigte Sprossen besassen; auflen ruhte ein dreitheiliger Reiter als Firstbalken mitr Löchern für die Stifte der Ständer: ferner aus 14 kleinenjidem mit Fusskreuzen und zwei kleineren dreitheiligendtern mit je sieben Löchern; die unteren Enden dertensprossen ruhten auf den kleinen Reitern.
Da die Konstruktion praktisch erschien, wurdenZelte dieser Art beschafft und theils auf den Kriegs-auplatz, theils an Reservelazarethe versandt. Das Garde-Bataillon lieferte ausserdem noch 5 Zelte mitilzkonstruktion.
Während des Feldzuges von 1866 sind demnach imuzen in der staatlichen Krankenpflege Preussens 91 Zeltet Holz- und 70 Zelte mit Eisenkonstruktion, zusammen
Zelte mit 1932 Betten zur Verwendung gekommen.
Im Jahre 1867 wurden zunächst die Bestände für den
jegs- und Friedensbedarf ergänzt und vermehrt, sowie die
ersuche in der Richtung fortgesetzt, die einzelnen Zelt-
kompendiöser und das ganze Zelt leichter zu machen,
dasselbe auf einem Wagen fortschaffen zu können,s bei dem bisherigen Gewichte des Unger'schen Zeltesn 1304 Pfund sich als kaum möglich erwiesen hatte.
kiiUU-Beric-lit aber die Deot-cbm Ho»w 1670/71. r. Bd.
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Diese Versuche führten zur Annahme eines Modells,bei welchem das Gewicht durch Weglassung eines grossenund zweier kleinen Ständer, sowie der einen Nebenabtheilungauf etwa 8 1 /-' Zentner vermindert und die Transportfähigkeitdurch vielfache Zerlegbarkeit der Eisentheile (Ständer, Seiten-streben, grosse und kleine Reiter) wesentlich begünstigt war.
Fast gleichzeitig mit Einführung der Zeltbehandlungbei der Armee wurden auch bei staatlichen und städtischenCivil-Krankenanstalten Zelte errichtet.
Nachdem im Jahre 1862 durch Wilms und Rose imGarten des Krankenhauses Bethanien zu Berlin ein Zeltaus doppeltem Segeltuch bei chirurgischen Schwerkrankenmit so gutem Erfolg benutzt worden war, dass man in denfolgenden Jahren das System beibehielt und weitere Zelteaufstellte, wurde im Jahre 1863 in der Charite" zu Berlinim Anschluss an das Sommerlazareth durch Esse einBarackenzelt 1 ) zu dauernder Benutzung erbaut. Dasselbesteht auf einem Pfahlrost, hat einen gedielten Fussboden,hölzernes Balkenwerk und ein darüber gespanntes Dachvon gummirter Leinewand aus einem Stück. Ringsherumläuft eine vom Dach überragte 3 Fuss breite Galerie; dielangen Seitenwände sowie die Giebelwände sind aus leichtzu öffnenden und zu schliessenden Drillichgardinen her-gestellt. Die Länge des Zeltes beträgt 114 Fuss, dieBreite des innern Raumes 23 Fuss, die Höhe in der Mitte14 Fuss; zwei gedeckte Gänge verbinden das Zelt mit demsogenannten „Sommerlazareth". Der innere Raum ist durchVorhänge in zwei Säle getheilt, mit dazwischen liegendenRäumen für Wasserklosets, Utensilien etc., und bietetPlatz für 42 Betten. Gleichzeitig stellte die Charite'-Direktion zu Isolirungszwecken mehrere kleine viereckigeZelte von ähnlicher Konstruktion für je 1 bis 2 Kranke auf.Nach einigen Jahren der Benutzung wurde das grosse Zelt,weil die Ventilation nicht genügte, durch Aufsetzen einesDachreiters und Belegung des Daches mit Brettern in eineZeltbaracke verwandelt und ist als solche noch heute imGebrauch.
Eigentliche Baracken bauten kamen erst einige Jahrespäter, im Feldzuge 1866, zur Ausführung. 2 ) In diesemFeldzuge wurde die erste staatliche Verwendung vonBaracken durch Verfügung des Militär-Oekonomie-Departe-ments des Preussischen Kriegsministeriums vom 23. Mai1866 veranlasst, welche nebst einer Zeichnung nähere An-weisung zum Bau von Lazarethbaracken gab.
') Hinsichtlich des Gebrauches der Ausdrücke „Zeltbaracke"und „Barackenzelt" herrscht nicht vollständige Uebereinstimmung.In dem Nachfolgenden werden stets unter „Zeltbaracken" hölzerneBaracken verstanden, bei denen einzelne Theile der Wände oderdes Daches durch Leinewand ersetzt sind, unter „Barackenzelten" hin-gegen Zelte mit dem Holz- oder Eisengerüst von Baracken, derenDach und Wände aus Leinewand bestehen.
2 ) Die von B. Günther in Leipzig errichteten und von 1840 bis1853 benutzten 2 sogenannten Luftbuden hatten bis dahin wenig oderkeine Nachahmung gefunden.
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