iohfalls durch die LjJ
Coblenz, Torgau, Kolk,•zte, welche ihren Tngefolgt waren, lu j t
bei den kranken Ki-lben erhielten dasne entsprechende dlie von einzelnen ]U
oder Krankenwärtertet.
mdes in den Lazaretli
S. 254 ff.)
um die allmälige in
'fir den Kriegsbedai
ergeführt,rankenbestand so wi
Siebentes Kapitel.Zelte und Baracken.
liehen Lazaretlit
n ist, wiixl — sqJ
dieser schwierigen u
chirurgischen und u«
ne Beleuchtung erhalt«
innten Beilagen mit j ( u &ußh die iu deu letzten Dezennien stetig gewachsene
3S der Bestand an T t t - omg: Verwundete und Kranke in Zelten oder luftigen, leicht
Armee in den Lazaretli ifgeführten Baracken zu behandeln, und die Erhebung dieses
chen Kriegsmonate (i| Mährens aus einem Nothbehelf zu einer Methode wesentlich
3h Februar 1871) dimj ® therapeutischen Erfahrungen und medizinischen Anschau-
, nr • /• i wen über das Wesen des HeilungsVorganges, der Wund-
ls Maximum (im Am 8 , . , , fiji.iT?-'
' -ankheiten etc. hervorgegangen, so kommt doch unter Kriegs-
Vorbemerkung.
rhältnissen noch ein anderer Gesichtspunkt dabei kaum
dite. (Vergl. hierzu i i D d e r in Betracht. Auch wenn die Behandlung in Zelten und
iracken nicht unter Umständen direkte Vorzüge vor der-igen in festen Gebäuden besässe, so würde schon eine än-dernde Gleichwerthigkeit mit letzterer genügen, derllt- nnd Baracken-Behandlung ein lebhaftes Interesse und ein-Studium gerade seitens der Militär-Sanitätsbehördenjiwilligen Krankenpiej izuwenden, da jeder Krieg von Neuem lehrt, dass die Un-:arethe geräumt und i öglichkeit, Verwundete und Kranke — namentlich auf demriegsschauplatze — in vorhandenen festen Gebäuden zweek-itsprechend unterzubringen, nicht selten das grösste Hindernissr eine angemessene Pflege abgiebt, welchem gegenüber eineiltniss sich näherten th so grosse Zahl anwesender Sanitätsanstalten ausser StandeL wahrhaft nutzbringende Thätigkeit zu entfalten. Dietrgnng der Verwundeten und Kranken ist nicht nur zeitlichvundeten der Fei dann e ers ' e ^ u % a he der Sanitätsorgane, sondern auch die Grund-((e für jede weitere gedeihliche Beistandleistung. Im Kriege70/71 waren es namentlich die Schlachten bei Wörth, 1 ) Metz 2 )heu der Krankenzif(Ä,d Sedan, 3 ) nach welchen trotz des Reichthums und der dichtenl Staate neu errichtete evölkerung des in Betracht kommenden Landes Mangel annterkunftsräumen schmerzlich empfunden wurde, zu einer be-Hennigten Evakuation zwang und ohne Zweifel dazu bei-en hat, das Loos manches Verwundeten ungünstig zu be-isen. Auch während der ganzen Dauer der EinschliessungLi, die noch nicht s m j[ e t z m achte sich — wenngleich in geringerem Grade —n die Garnisonlazaretl oth an Baulichkeiten für Lazarethzwecke geltend. 4 )
o dass Anfang Oktobeichteten Lazarethe ai !Gebäude wurden
les Inlandes beschäftigt 519, sowie den Test i
] ) Vergl. S. 98.
l ) Vergl. insbesondere S. 113, 121, 234 und 235.
3 ) Vergl. S. 146.
4 ) Vergl. S. 123.
Mag solchem Mangel für die Tage unmittelbar nach grossenSchlachten auch schwerlich ausreichend vorzubeugen sein, sogewährt doch die Mitführung von Zelten und rasche Aufstellungvon Baracken die Möglichkeit, einem länger dauernden Noth-stande in dieser Beziehung abzuhelfen. Ebenso ist ausgedehnteKrankenzerstreuung über ein vom Kriegsschauplatz entferntesGebiet kaum denkbar ohne schleunige Vermehrung der Unter-kunftsräume. Die Erfahrungen über die zweckmässigste Kon-struktion solcher Improvisationen — wobei die Rücksicht aufRaschheit der Nutzbarmachung, Versandtfähigkeit etc. ebensohoch steht wie diejenige auf Erwärmungsfähigkeit und sonstigehygienische Beschaffenheit — können jedoch noch keineswegsals abgeschlossen gelten. Nicht nur, dass vorläufig keinemSystem ein allseitiger und unbedingter, unter allen Umständensich geltend machender Vorzug zugesprochen werden kann, —auch über das unter speziellen Verhältnissen zweckmässigstegehen die Meinungen noch vielfach auseinander.
Trotz der Aufmerksamkeit, welche neuerdings diesemGegenstande von so vielen Seiten zugewendet worden ist, mages daher keineswegs überflüssig erscheinen, wenn eine voll-ständige Uebersicht über die während des Deutsch-FranzösischenKrieges bei den Deutschen Heeren auf dem Kriegsschauplatzund in Deutschland selbst zur Verwendung gekommenen Systemeund der Verhältnisse, unter denen dieselben benutzt wurden,an dieser Stelle veröffentlicht wird.
Leider sind genauere Mittheilungen über den Werth dereinzelnen Konstruktionen bezw. über Dasjenige, wodurch derWerth allgemein oder unter bestimmten Umständen bedingtwird (z. B. Schnelligkeit der Aufrichtung, Erwärmungsfähigkeit,Leistung der Ventilatoren etc., Kosten), nicht eben reichlichvorhanden. Soweit bestimmte Angaben darüber vorliegen, sinddieselben im Nachstehenden an entsprechender Stelle beigefügt.
Schwieriger noch, ja gänzlich unmöglich ist es, aus demvorliegenden Materiale ein Urtheil darüber zu gewinnen, obbezw. welche Vortheile für den Wund- oder Krankheitsverlaufmit einzelnen Systemen etwa verbunden sein mögen. DieUeberhäufung mit dringlicheren Obliegenheiten erschwertewährend der Kriegsperiode naturgemäss nicht nur bei den