ll der Lagerstellen
ihgesehen von der nicht leichten Aufgabe, hei dernuinglich reservirten & ' hcrfnllung aller verfügbaren Krankenanstalten und neujs- bezw. BelagennwJ jäteten Lazarette mit Verwundeten und Kranken der
Kriegsgefangenen hele^n, sowie endlich inj *Etappenlazaretliei:äten Bedarfs die Zahl t,
Armee noch für einen Durchschnittskrankenstand
nahezu 20 000 Kriegsgefangenen die entsprechenden
Lgrethräume, sowie das nöthige ärztliche, Pflege- und
Leitungspersonal zu beschaffen, bot die Behandlung
3n) in Preussischen b i Pflege der kranken Franzosen wegen der auffallenden
ich der kleineren St
>645, insn 5086
Bayern 13 %Lagerstellen
den staatlichen Laz
t.
n, über welche
gerat
lige Krankenpflegt1 nach 32 169 Lagi1 Grossherzogthum Hting gestellt, in w l,j:osen Aufnahme und
und !•
IT. Abschnitt: Gestaltung der heimathlichen Krankenpflege während des Krieges.
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Invere der Erkrankungen noch ihre besonderen Schwierig-sten.Unter diesen Umständen musste die Deutsche Ileeres-
eiualtmiK auf weitere umfassende Maassregeln für die
ts eine Gesammtsnim «arethpflege der kranken Kriegsgefangenen Bedacht neh-
Auf eine ausgiebige Unterstützung von Seiten der
Lfüligen Hilfsthätigkeit konnte dabei nicht gerechnet
tei die Betteuzahl in,], re rden weil militärische Gründe dagegen sprachen, die
fciegsgefangenen zu weit aus der staatlichen Kontrole zu
(fernen.
In den ersten Wochen des Krieges genügten diesprünglich für verwundete Kriegsgefangene bestimmtenzaretlie und Hilfslazarethe der Festungen. Aber schonFol^e der Kapitulation von Sedan ward der ZuwachsKriegsgefangenen so gross, dass die Gefangenen-)epots in und bei den Festungen zur Unterbringung-licht ausreichten, vielmehr alle nur irgend geeignetenläumlichkeiten zur Aufnahme der gesunden und krankenj-iegsgefangenen in Anspruch genommen werden mussten.Unter diesen Umständen sah die Militär-Verwaltung sich
niedrig, als für Saerpflegten nicht genau s
i weder hinsichtlich der!«d durchfährbar.
düng
u. s. \v. traw
enbestandes. von denairten 289 301 Franzi
ler in Preussen durch Ve« möthigt, von dem anfänglich streng beobachteten Gründ-eten Kapporten derjeij ^ a ]i e kranken und verwundeten Kriegsgefangenen nur in
,,, e " e Bstungen unterzubringen, Abstand zu nehmen. Gemäss Ver-
eine genaue Trennung! . ,,. .
Bing der Preussischen Militär-Medizinal-Abtheilung vom
9. September 1870 an die Evakuationskommissionen inlassenburg, Saarbrücken und Aachen durften fortan ver-kundete Kriegsgefangene, namentlich aber solche, derenJenesung nicht in kurzer Zeit zu erwarten war, auch nach denlaatlichen) Reservelazarethen grösserer offener Orte, und■rar womöglich solcher, in welchen sich eine Garnison»fand, dirigirt werden.
Dagegen wurde zunächst noch an der Bestimmung aucheiterhin festgehalten, dass für die in den Gefangenen-Depotsrkrankten Kiiegsgefangenen die bestehenden Reserve-mf und bedingten stall azarethe nicht in Anspruch genommen werden durften,«totere blieben grundsätzlich für Verwundete und Krankeise am 19. Februar l*Bder eigenen Feldarmee vorbehalten.
Es wurde daher nothwendig, für die in den Gefangenen-epots untergebrachten Franzosen eigene Lazaretheinrich-1 9 438 krank in Ii uugen zu treffen. Soweit solche besondere Kriegsgefangenen-Lazarethe in den Festungen errichtet wurden (und zwar
rosse des Krankenstandes" »her erkennen, dass die Gesundheitsverhältnisse der daselbst inter-entfallenden KontingeiitsBnirten Franzosen nicht besser gewesen sind, als im Bereich dest fehlen die entsprechentoBNorddeutschen Bundesgebietes. (Vergl. hierzu II. Band des Be-igenden Krankentabella I richtest
zu 10 Betten auf 100 Gefangene), waren dieselben derLazareth - Kommission, beziehungsweise dem Chefarzt desbetreffenden Garnisonlazareths unterstellt. In den beson-deren Lagern, welche zur Aufnahme der Franzosen ent-standen, erhielten die Depotlazarethe eine selbstständigeVerwaltung.
Im Ganzen haben solche Kriegsgefangenen-Lazaretheim Bereich des Norddeutschen Bundes an 70 Orten mit23 088 Lagerstellen bestanden. 1 ) In den verbündeten Süd-deutschen Staaten wurden analoge Einrichtungen getroffen,so z. B. in Bayern im Kriegsgefangenen-Lager auf demLechfeld, in Ottobeuren, Roggenburg, Würzburg, Ansbachund an anderen Orten.
Nach der Kapitulation von Metz genügten aber auchdiese Einrichtungen nicht mehr. Nachdem inzwischen dieZahl der Lagerstellen in den staatlichen Reservelazarethensich nahezu verdoppelt hatte und die Mittel für die Er-richtung weiterer, eigens für die Aufnahme kranker Kriegs-gefangenen bestimmten Lazarethe immer knapper gewordenwaren, wurde nunmehr zugegeben, dass auch die in denDepots erkrankenden Kriegsgefangenen theilweise wenigstensden Reservelazarethen und zwar selbst an solchen Ortenüberwiesen werden durften, welche keine militärischeBesatzung hatten.
Aus der nachstehenden Uebersicht ist zu entnehmen,in welchem Maasse zu jener Zeit die Reservelazarethe fürdie Aufnahme von kranken Kriegsgefangenen in Anspruchgenommen worden sind.
Am 10. November befanden sich in den Reserve-lazarethen
Garde
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260 Franzosen
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Insgesammt: 3 622 Franzosen.
In den besonderen Kriegsgefangenen-Lazarethen warenzu der gleichen Zeit im Bereich des Norddeutschen Bundes18 993 kriegsgefangene Mannschaften und 630 FranzösischeOffiziere untergebracht. Von dieser Zahl kamen auf dasKönigreich Preussen 16 874 Mannschaften und 510 Offiziere.
Endlich nöthigte die zunehmende Ueberfluthung Deutsch-lands mit Kriegsgefangenen und der heimathlichen Lazarethemit Kranken der feindlichen Armee auch zum Aufgeben desGrundsatzes, welcher kranke Kriegsgefangene von denVereinslazarethen ausschloss, so dass nunmehr alle Arten
x ) Vergl. Beilage 94. — Siehe ausserdem das Kapitel „Zelteund Baracken", 3. Abschnitt.