?er Lazarethe und ferddentschen Bestimmm,
Verwendung von Vm•h Württemberg angeJ
gthum Baden
IL Abschnitt: Gestaltung der heimathlichen Krankenpflege während des Krieges.
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Zweiter Abschnitt.Gestaltung der heimathlichen Krankenpflege während des Krieges.
ierlei Arten von lie
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Garoisonlazarethe,
;", welche, vom Staateralkomitees des Bad«he, jedoch auf BechiBetrieb erhalten Wimarethe und Privat -l'J,Freiwilligen Krankeadgerüstet und unterM
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nnten Lazaretheeiche für die Preussisdonlazarethe galten.Reservelazarethe" gissischen Instruktion jiegsniinisterium besä
Räumlichkeitennden die nEtat ab. Die aus isten wurden nach eilvon der BadischenM
'rivat-Pflegestätten m'eiwilligen Krankenpli
hum Hessen 1 )
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' Errichtung von BeHKrankenpflege, welcheum Hessen und im AIin besonders innigglich ist, die Betheilij«r heimathlichen \\nkkehrenden Verwunde 11 zu scheiden. Best»•eiwilligen Krankendmit welchem dieselbeif das reichlichste veiErrichtung, Ausstattnden Hessischen Ee-^Lben Grundsätzen, n
I. Reserve-, Vereins- und Privatlazarethe.
Da die Vorbereitung der Reservelazarethe für einenluftigen Krieg nach Maassgabe der §§ 51 bis 53 derrussischen Feld-Sanitätsinstruktion zu den im Frieden fort-ifenden Aufgaben der Provinzialbehörden gehörte, überreu Lösung in bestimmten Terminen an die Militär-lizinal-Abtheilung des Preussischen Kriegsministeriums zuchten war, so bedurfte es bei Beginn der Mobilmachungder unterm 18. Juli 1870 seitens der Militär-Medizinal-itheilung erlassenen allgemeinen Verfügung an sämmtlichetonische Provinzialintendanturen, um die Errichtung derLrvelazarethe sofort zur Thatsache werden zu lassen.Auf Grund der von den Provinzialbehörden einge-bten Uebersichten über die zu Reservelazarethen ge-cten Orte und Gebäude erging zunächst der Befehl,is an 130 besonders bezeichneten Orten im BereichePreussischen Armeeverwaltung Reservelazarethe mitmmen 34 020 Lagerstellen hergestellt werden sollten.Ichzeitig wurde angeordnet, dass die Nachforschungen;h weiteren geeigneten Orten fortzusetzen und dass fürbereits bestimmten Reservelazarethe Erweiterungen derVerfügung stehenden Räume, namentlich durch Neubaui Krankenbaracken und durch Aufstellung von Kranken-leu ins Auge zu fassen seien. Die Anzahl der beleg-ten Lagerstellen musste alsbald nach der Errichtunges einzelnen Reservelazarethes an die Militär-Medizinal-neflnng gemeldet werden.
Die zunächst vorgesehenen Lagerstellen vertheiltenauf die Bezirke der verschiedenen Preussischen Armee-l wie folgt:Es waren zu errichten:
im BereichBardekorps (in Berlin und Potsdam
in 9 Gebäuden) an
I. Armeekorps ........,
ü.
V.I.
I.
I.
Lagerstellen
2 Orten
1856
5 ,
920
13 .
2 920
19 ,
3 540
20 „
5000
11 ,
2 210
11 .
1990
8 ,
2180
5 „
419
6 .
2 300
11 ..
6 975
19 ,
3 710
Insgesammt an 130 Orten 34 020.
Gleichzeitig erging an das Sächsische und das HessischeKriegsministerium, an das Mecklenburg - SchwerinscheMilitär - Departement und an das Mecklenburg-StrelitzscheMilitär-Kollegium das Ersuchen, auch im Bereiche derdortigen Bundes-Kontingente mit der Errichtung von Reserve-lazarethen für die mobile Bundesarmee der Dringlichkeitder Sache entsprechend auf das Eiligste vorgehen zu wollen.
Für das XII. (Königlich Sächsische) Armeekorpswurde die Zahl der bereit zu haltenden Lagerplätze auf5000, für Hessen auf 2500, für Mecklenburg-Schwerin auf1500 und für Mecklenburg-Strelitz auf 500 festgesetzt.
Ebenso stellte das Preussische* Kriegsministerium denKriegsministerien der verbündeten Süddeutschen Staaten,der Königreiche Bayern und Württemberg und der Gross-herzogthümer Baden und Hessen, anheim, die Errichtungvon Reservelazarethen nach den für den NorddeutschenBund aufgestellten Grundsätzen in grösstmöglichem Umfangein Angriff zu nehmen und die Anzahl der Lagerstellen aufein Achtel der im Felde stehenden Truppen zu bemessen.
In allen Deutschen Staaten wurde die Errichtung vonReservelazarethen auf das Eifrigste betrieben, währendgleichzeitig die freiwillige Krankenpflege bemüht war,theils aus eigenen Mitteln, theils mit Unterstützung derstaatlichen Behörden eine grosse Anzahl von Vereins- undPrivatlazarethen, sowie von Privat-Pflegestätten zu schaffen.
Am 4. August standen im Bereich des NorddeutschenBundes an 31 Orten 8551 Lagerstellen in staatlichen Laza-rethen bereit und konnten seitens der Preussischen Militär-Medizinal-Abtheilung den General-Etappen-Inspektionen derL, IL und III. Armee zur Verfügung gestellt werden, nämlich:
der General-Etappen-Inspektion der
I. Armee an......10 Orten 2 508 Lagerstellen,
General - Etappen - Inspektion der
IL Armee an...... 16
General-Etappen-Inspektion der
ITT. Armee an.....5
der
der
4013
2 030
somit an 31 Orten 8 551 Lagerstellen.Bis zum 8. August war die Zahl der Betten bis auf11031 angewachsen; von denselben wurden überwiesen:der General-Etappen-Inspektion der
IL Armee an.......23 Orten 6 721 Lagerstellen,
der General-Etappen-Inspektion der
III. Armee an . . . . . 13 ,, 4 310 ______ ,,
insgesammt an 36" Orten 11031 Lagerstellen.
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