_________ Band 1
Benbarg und Forbaehf die Lazarethe i] e ,iss nach Forbach f*sehen Kranken, nach1- und Süddeutschen
ie gut ausgestattet«1 theils in geeignet«'ii und hellen Lager-briken aufgeschlagenation nahm zwei der; das Theater dienteaterkunft.
sich die in grossemts, 2 ) denen sich eineHauptniederlage der
Thätigkeit trat, waraommene Bahngebietränktes. Die Haupt-bte von den Grenz-'aarbrücken bis nachan Chälons s. iL w v ,len Bahnen fahrbar:ehr nordöstlich lij.b bis Soissous. Imronesse—Beauyais-5 zwar blieb letzterehienenstränge, nachveiterung der benutz-ng derselben unter-iber konnte die Ost-
die nördliche vonm Gonesse bis dicht»ffnet werden. Nach)sme — Chaumont enStrecke Chauinout-ie Chätillon—Troye:lätillon — Nuits sc*
gesetzt.
i ausgedehnten Bahn-m drei Kriegssch»esten auf der Strecke
den vielen Kranken-jazaretheinricktungen.•üsteter Sanitätszüge.
nach Chälons s. M.don in Epernay zure Militär-Medizinal-
Band I.
II. Abschnitt: Ausführung der Krankeiizerstreuunar.
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khtbeilang ™ Berlin bald weitere Sanitätszüge mit dem aus-lri'u'kliclien Befehle, dieselben geschlossen zu erhalten undledielicn zur Bückbeförderung liegend zu Transportirenderzu verwenden. Die Kommission hielt sich mit den General-Etappeninspektionen in stetiger Verbindung und vereinbartemit den Linienkommissionen die erforderlichen Maassnahmen,um jederzeit Sanitätszüge an diejenigen Punkte der Bahn-linien entsenden zu können, an denen ein Bedürfniss zurEntleerung der Lazarethe vorlag. Am 25. November worden-ainintliclie geschlossenen Sanitätszüge der Evakuations-konimission in Epernay unterstellt.
Sache der Generalärzte und Feld-Lazarethdirektorenblieb es, wegen Zusendung von Sanitätszügen mit derEvakuationskommission in Epernay in Verbindung zu treten,welcher es oblag, im Einverständniss mit den Linien-kowinissionen die Fahrdirektion bis zur Grenze zu ertheilen,die Aufsicht über das Personal und Material der Züge zuübernehmen, die Chefärzte der Züge mit den entsprechendenAnweisungen zu versehen, die Ergänzung des Materials ausden ihr hierzu besonders überwiesenen oder von den Etappen-behörden zu requirirenden Beständen, nöthigenfalls auchdurch Neubeschaffung zu bewirken oder bei der Militär-Medizinal-Abtheilung in Berlin zu beantragen.
Von der Grenze an bestimmten die Evakuations-koinmissionen zu Forbach und Weissenburg die weitereRichtung der Züge und die zu belegenden heimathlichenLazarethe. Biese Regelung der Fahrten wurde in derFolge vorübergehend geändert, indem Anfang Dezemberdie Exekutivkommission im Grossen Hauptquartier nachden Gefechten und Schlachten vor Paris die Anordnungtraf, dass täglich ein Sanitätszug in Lagny, Mitry oderGonesse eintreffen, von da zum Nachtquartier nach Epernayabgesandt und weiterhin nach Karlsruhe dirigirt werdensolle, wogegen ein leerer Sanitätszug wieder nach Parisabzulassen sei. Beladen oder leer, sollten diese Züge jeden-falls nur die im täglichen Fahrplane ein für allemal ihnenzugewiesene Stelle einnehmen, wogegen es der Evakuations-kommission in Epernay überlassen blieb, nach Maassgabedes Bedürfnisses zu entscheiden, ob solche Züge täglichnach Paris abzuschicken seien oder einen oder mehrere Tageausfallen durften. Für etwaige plötzliche Bedürfnisse hattesich die Kommission einen Sanitätszug in Reserve zu halten.
Bald aber zeigte es sich, dass es unzweckmässig war,saimntliche Sanitätszüge nach Karlsruhe zu dirigiren, dahier eine Umladung der Evakuirten eintreten musste, wennnicht — was nur ausnahmsweise der Fall sein konnte — inKarlsruhe selbst ein Sanitätszug bereit stand. Das PreussischeKriegsministeiium verfügte deshalb am 26. Dezember, dassdie Sanitätszüge in planmässigen Fahrten nur bis Frouard(bei Nancy) vorgesandt werden sollten; die weitere Sendungnach Paris, dem Norden oder der Loire hatte die Evakuations-kommission in Epernay anzuordnen. Auf der Rückfahrtmussten sich die Sanitätszüge wieder in den Fahrplaneinfügen.
Nancy wurde nach Einsetzung der Evakuationskom-mission zu Epernay vorzugsweise Nachtstation. Anfänglichkamen noch täglich zwei Krankentransport- oder Sanitäts-züge in Nancy an. Der erste Zug wurde nach Aus-musterung der nicht weiter Transportablen alsbald nachLuneville weitergeschickt, um dort zu nächtigen und anderenTages die Heimreise fortzusetzen, der zweite dagegen inNancy über Nacht behalten und nach Ausladung der nichtweiter zu Befördernden sowie nach entsprechender Ver-sorgung der Uebrigen anderen Tages heimwärts geleitet.Als später nur noch ein Zug mit Kranken täglich inNancy einlief, blieb derselbe hier über Nacht und wurdeam anderen Morgen weiter gesandt.
Nächst Epernay war das bedeutendste Evakuations-centrum an der Französischen Ostbahn Chäteau Thierry. 1 )So lange die Bahnlinie nicht über das etwas weiter nachParis zu gelegene kleine Städtchen Nanteuil s. M. hinaus-geführt werden konnte, blieb Chäteau Thierry die wichtigsteVerladestelle für die von den Armeen vor Paris kommendenund zu ihnen gelangenden Bahntransporte. — Zur Aufnahmeder Kranken waren hier Lazarethe mit 300 Betten ein-gerichtet. Ausserdem hatte man am Bahnhofe zwei grosseheizbare Schuppen, einen geräumigen Empfangssaal im Bahn-hofsgebäude selbst, die benachbarte Gendarmeriekaserne mit100 Betten und drei kleinere Diensthäuschen (für Offiziere)zur vorübergehenden Aufnahme durchpassirender Krankerzweckmässig hergerichtet.
Nach Chäteau Thierry wandte sich in der ersten Zeitder Einschliessung die Mehrzahl der Krankentransporte ausder gesammten Cernirungslinie vor Paris.
Von Norden und Osten her erreichten die KrankenChäteau Thierry auf zwei Wegen: auf der längeren Land-etappe von Gonesse über Dammartin und Lizy sur Ourcq,oder auf der kürzeren Landetappe von Livry-Mitry überClaye und Meaux im Marnethale.
Von Süden und Westen her kamen die Kolonnen nachChäteau Thierry auf einer langgestreckten Land-Etappen-linie. Diejenigen aus dem westlichen Theil der Cernirungs-linie sammelten sich in Versailles und zogen von hier überLongjumeau nach Corbeil. Dort vereinigten sie sich mitden von Süden herankommenden und bewegten sich, solange es die Jahreszeit erlaubte, in zweitägigem Marscheüber Brie Comte Robert, Tournan (Mittagsstation) nachCoulommiers (Nachtstation) und von da weiter über Rebaisoder La Ferte sous Jouarre nach Nogent 1'Artaud und ChäteauThierry, wo am zweiten Abend die Bahn erreicht wurde.Sie brachten nicht nur die transportfähigen Kranken derIII. Armee, soweit diese in der süd- und östlichen Cer-nirungslinie von Paris stand, zur Bahn, sondern auch nochdie zahlreichen Verwundeten und Kranken der an der Loirekämpfenden Truppen. So konnte es nicht ausbleiben, dassdie Lazarethe und sonstigen Räume in Chäteau Thierry
!) Vergl S. 156 und 178.