_____________ JSiiiul 1.
erwarten stand. r,| nlen sollten. Die Ei,.:>itung von Delegat,Donchery, walnv,i Armeebefehls vo ,[wege nach BotüM' dem Landwege naelean dirigirt wurden,diland, und zwar zj.er 53 bis 70 Kilometerin Neufchätea« undn Landfahrzeugen inBouillon diente al-teau und Librame«t.
durch Anordnung derlung eine Evakuation;.1 Delegirter der freirneninspektor) niederung der Verwundete!hatte und am 6. 3»r daselbst in der Nsi8 Krankendepots mititten vorbereitet,ität Belgiens Deute*33 Gebiet nicht gestati?igliche Kommissai
Begleitpersonaltern unter der LeitJchen Lebensmittel m
inie auch erscheine],olge den Erwartungn von Inkonvenienzei:belstand geltend,en Verwundeten ükbanden war, dass inach Frankreich
■ Umgegend von Sedaiund 800 Französischsren Transportfähigkeiterwarten stand,lut Mittheilungen des;tich zu derselbeniche vorhanden wäre»Criegsministeriumsdetenbeförderung ibefindlichen Deutsch?:h eingetretener Tran*er Nancy auf den ininien evakuirt.i für die Evakuation*lr beschränktes Arbeit*
Baiiil I-
II. Abschnitt: Ausführung der Krankenzerstreuung.
243
yd übrig geblieben wäre, wurde dieselbe am 5. Oktober nach■ lnionatliehem ß es tehen wieder aufgelöst. Die Sorge für dießelgien noch zu erwartenden verwundeten Deutschengel der Lazarethdirektion in Aachen zu. Dieselbe hattedie aus Belgien heimkehrenden Verwundeten zunächst indeu Lazarethen zu Aachen selbst unterzubringen und wegen
etwaiger weiterer Rückbeförderung derselben mit derEvakuationskommission zu Saarbrücken in Verbindung zutreten.
Im Ganzen hat die Evakuationskommission zu Aachenrund 6500 Verwundete über Belgien in die heimathlichenLazarethe geleitet.
V. Bewegungen der III. und Maas-Armee nach der Schlacht bei Sedan. —Einschliessung und Belagerung von Paris.
Evakuationskommission in Epernay—Reims.
Auf dem Vormarsch nach Paris richtete die Maas-Armeeeine Land-Etappenlinie zunächst von Vendresse nach Rethelein. 1 ) Von hier aus wurde nach rückwärts ein neuer An-schluss an die schonbestehenden Etappenlinien über Attigny—Vouziers—Grand Pre" nach Varennes, von da weiter nachPont ä Mousson gewonnen. Nach Paris zu ward dieEtappenstrasse von Rethel aus über Neufchätel, Fismes,Neuillv le Front, La Ferte" Milon, Nanteuil le Haudouin,Dammartin und Juilly weiter geführt. An sämmtlichenangegebenen Orten entstanden Etappenlazarethe, welcheebenso wie die an der sogleich zu erwähnenden, ebenfallsvon Pont ä Mousson nach Paris führenden Landetappeder 111. Armee eröffneten Lazaretheinrichtungen in hohemMaasse in Anspruch genommen wurden. Meist schon amAbend des zweiten Tages nach der Etablirung waren die-selben mit mehreren Hundert Kranken der vormarschirendenTruppen überfüllt. Besonders stark war der Zufluss inRethel, wohin die weiter vorwärts gelegenen Etappen-lazarethe ihre transportablen Kranken abgaben. Hieruiussten oft 500 bis 600 Mann untergebracht werden. Alsdie Maas-Armee am 19. September in die Cernirungslinievor Paris einrückte und die General-Etappeninspektiondieser Armee am 20. September ihr Hauptquartier inDammartin aufschlug, bestanden auf ihrer Haupt-Etappen-linie von Pont ä Mousson bis Dammartin 13, auf denkürzeren Nebenlinien 4 kleinere Lazarethe.
Die 111. Armee bog auf dem Vormarsch von Sedannach Paris bei Epernay wieder in die Richtung ihrerfrüheren Etappenlinie ein, welche sie beim Rechtsabmarschauf Sedan am 26. August in Bar le Duc verlassen hatte.Dieselbe wurde nunmehr zunächst von Bar le Duc ausüber Blesme nach Vitry le Francais fortgeführt. Von hieraus verlief sie im Thal der Marne nach Chälons s. M.,Epernay, Dormans, Chäteau Thierry, Nogent l'Artaud,
')\
k r ergl. zu dem Folgenden S. 155 und 157, desgleichen 176 bis 183.
Nanteuil s. M., La Ferte" sous Jouarre, Meaux und Lagny.Vom Marnethal aus zogen mehrere Etappenstrassen theilsvon Chäteau Thierry, Nogent l'Artaud und Nanteuil s. M.ausgehend (über Coulommiers, Tournan und Brie ComteRobert), theils von Meaux und Lagny aus (über Ferneres,Boissy St. Leger und Villeneuve St. Georges) nach derSeine zu, an welcher in der Stadt Corbeil das Haupt-quartier der General-Etappeninspektion der III. Armee undgleichzeitig das der Bayerischen General-Etappeninspektionaufgeschlagen ward. Nach Westen hin setzten sich an derSüdfront von Paris die genannten Land-Etappenstrassenüber Longjumeau nach Versailles und St. Germain hin fort.
Auch an allen eben erwähnten Etappenorten derHI. Armee standen rasch die im 3. Kapitel geschildertenzum Theil sehr umfangreichen Lazarethanlagen zur Auf-nahme zurückbleibender oder zurückgesandter Krankerbereit.
Während der ersten Woche nach vollzogener Ein-schliessung von Paris mündete die Etappenlinie der Maas-Armee erst bei Pont ä Mousson, diejenige der III. Armeebei Nancy in die westlichen Endpunkte der beiden ein-zigen, die Verbindung mit Deutschland vermittelnden Eisen-bahnen. Eine derselben, die nach Bingerbrück führendenordöstliche Abzugslinie, ward überdies erst mit Fertig-stellung der Strecke Pont ä Mousson—Remilly') am 23. Sep-tember für die Evakuation von Paris aus nutzbar. Ein be-schwerlicher, 12 bis 14 Tage in Anspruch nehmender Land-transport lag damals zwischen den Sanitätsanstalten vorParis und den bezeichneten Einschiffungsorten, von welchenPont ä Mousson das Endziel für die Transporte der Maas-Armee, Nancy für diejenigen der III. Armee bildete.
Dem auf allen Gebieten des Heereswesens sich geltendmachenden Bedürfnisse, für die beiden bis Paris vor-gedrungenen Armeen bald über eine möglichst weit nach
i) Vergl. S. 236.
31*