Band I.
musste Verhältnistischen zwei Hebelnlung der Ortschaft«
welche Verwuimit den schwerst«
umfangreichen Eva-iie zurückbleibenden. zweifellos vermin.auptet werden kann.Transport unter dagesandten allerdinaIs diejenigen, welcheI zu erdulden gehabt
etischen Erörterungenenjenigen Umfang, in6. und 18. August um
n aus diesen Schlachtender Verwundung &ynan, unter Zugrunde-es an, dass 6 pCt. der-idung keiner Lazarett)cb gegen 31000 Manilmen mindestens 3001)lte Franzosen. In denen somit sehr nahe »nlen Denjenigen, welck3n in Rede stehende«den Deutschen Heereniner die Frage beutwo für eine solche Zahlld Strassenkämpfe ver-— nicht etwa zurmdern nur überhauptrönnen werden solltenng (vergl. S. 1211 ini:
Norddeutschenunter dem Vorbehalt)0 bis 400 Mann einelieb sind während desselten 500 bis 600 Mannh gleichzeitig behandeltnur unter der Von»ndung der Hälfte300 Verwundete (da-sjenige Grenze an, tt;s Feldlazaretts, soferni ausreichender Mengeiir längere Zeit zuot sich, dass 113 Fum jenen 34 000 Ter-i Beistand zu sichern18. August betheiligte«erbleibenden 7 Arn»ethe und 21 SektionenLetzteren eine Sektionsm Feldlazarett g[orten also etatsmäsi!izarethe oder letzterei
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II. Abschnitt: Ausführung der Krankenzerstreuuiig.
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Diese naheliegenden Erwägungen waren es, welchei Oberkommando der Einschliessungs-Arinee veranlassten,
leich zu setzende Formationen. Von diesen waren zur Zeitj pr Schlachten vor Metz 5 Feldlazarette mit Behandlung der(tüfer der Schlacht bei Spicheren, 1 mit der Pflege von Krankender II. Armee an der Grenze beschäftigt (vergl. S. 115). Vondpn 21 etatsmässigen Sektionen Lazarett - Reservepersonal be-fanden sich in jenen Tagen erst 11 bei der Armee, weil beidpnienigen Armeekorps, in deren Bezirk noch keine ausreichende7ahl von Aerzten des Beurlaubtenstandes vorhanden sein konnteiver'd. S. 6), die Formirung des Reservepersonals auf beträcht-liche Schwierigkeiten stiess. Von jenen 11 bei den General-r^ppeninspektionen eingetroffenen Sektionen waren zu jenerZeit 3 ebenfalls an den Etappenstrassen beschäftigt (Vergl.
5 106 und 107, sowie zu der ganzen Auseinandersetzung Bei-lage 62). Von den 105 Feldlazaretten etc. der Einschliessungs-Irmee sind danach 19 in Abzug zu bringen; es verbleiben
somit 86.
An der Sehlacht bei Gravelotte — St. Privat aber hatteausser den die spätere Einschliessungs-Armee bildenden Truppen-verbänden auch das Garde- und das XII. (Königl. Sachs.) Armee-korps Theil genommen. Ersteres Hess bei seinem Abmarsch am19. August seine sämmtlichen 12, letzteres 7 Feldlazarette vorMetz zurück (vergl. S. 122). Die 7 Sächsischen Lazarette ver-blieben zunächst daselbst, ebenso 7 Lazarette des Gardekorps,welchem nur 5 schleunigst nachgesandt wurden, gerade nochrechtzeitig, um auf dem Schlachtfelde bei Sedan dem Gardekorpsgenügenden Sanitätsbeistand zu sichern, wie denn auch die 5mit dem XII. Armeekorps abgerückten Sächsischen Lazarettesich bei Sedan als äusserst notbwendig erwiesen. Sämmtliche
6 Sektionen Lazareth-Reservepersonal des Garde- und XII. Armee-korps waren damals auf rückwärtigem Gebiete in Anspruch ge-nommen (vergl. S. 107 und 93). Zu den 86 Feldlazaretten etc.der Einschliessungs-Armee traten somit aushilfsweise 14 Laza-rette anderer Armeekorps; Summe 100 Feldlazarette etc.Hütten diese sämmtlich sich ausschliesslich der Verwundeten-pflege widmen können, so konnten sie bei einer Aufnahme von300 Mann pro Lazarett, zur Noth für 30 000 Mann ausreichen.Von den 34 000 der Lazarettpflege Bedürftigen hätten somitselbst in diesem Fall immer noch 4000 um jeden Preis tbun-lichst schnell nach rückwärts geschafft werden müssen, wennden Zurückbleibenden mehr als der Schein der Hilfe gewährtwerden sollte.
In Wirklichkeit sind (ausschliesslich oder doch in ersterLinie) für die Verwundetenpflege nach den drei erstenSchlachten vor Metz 76 Feldlazarette und 8 Sektionen Lazareth-Reservepersonal, somit in Summe 84 Lazarette, etablirt worden(vergl. S. 106, 113 und 121). 16 Feldlazarette (=273 pro Armee-korps) blieben somit für Krankenbehandlung und Eventuali-täten übrig. Bis zum 20. August mussten jedoch 18 der seitdem 14. eingerichteten Lazarette ihre Etablirung aufheben,weil eben Mangel an Unterkunftsräumen zur Rücksendung derVerwundeten zwang. Es versteht sich von selbst, dass dasPersonal aller nicht etablirten Lazarette keineswegs müssiggeblieben, sondern zur Unterstützung der etablirten Lazaretteherangezogen worden ist. Aber auch jene 84, ursprünglich zur\ erwundetenpflege etablirten Lazarette vermochten beiZugrunde-legung der mehrerwähnten Zahl von 300 Aufzunehmendenpro Lazarett zusammen nur 25 200 Mann zu versorgen; es warsomit unerlässlich, von den 34000 Bebandlungsbedürftigenjedenfalls nicht weniger als 8800 ungesäumt zu transportiren.
Dabei verdient noch hervorgehoben zu werden, dass es nurin jener ersten Periode des Krieges, bevor Verwundete aus vor-ngenen Aktionen und an den Etappenstrassen zurück-
die schleunige Evaluation aller transportablen Verwundetennach Reinilly durch Armeebefehl vom 20. August nochausdrücklich anzuordnen.')
Minder klar sind die Gründe, welche dazu führten,dass es zu jener Zeit in Remilly an Sanitätspersonal undMaterial gebrach. 2 ) Unzweifelhaft mussten die Kräfte einereinzigen Sektion Lazareth-Reservepersonals, welche überdieserst am 21. August daselbst eintraf, während die vorherangelangten Verwundeten auf zufällige Hilfe durchpassiren-der Sanitätsformationen (S. 130) angewiesen blieben, andem Orte einer derartigen vorauszusehenden Stauung, solange letztere anhielt, weit hinter dem Hilfebedürfnisszurückbleiben.
Günstiger gestaltete sich die Lage, als — wieerwähnt — am 23. August die Bahn von Weissenburg bisNancy und am 25. August bis Pont ä Mousson am linkenMosel-Ufer frei ward. Nun boten sich für die Kranken-zerstreuung von Metz aus zwei Bahnlinien: Remilly—Saar-brücken und Pont ä Mousson—Weissenburg. Von Remillyund Pont ä Mousson zogen sich bald — unter Benutzungder Moselbrücken oberhalb und unterhalb Remilly —Etappenstrassen im Bereiche der Einschliessungs - Armeerings um Metz herum, auf welchen die Verwundeten undKranken aus den zahlreichen um Metz etablirten Lazaretbenauf Krankenwagen der Sanitätsdetachements unter Zuhilfe-nahme der Fuhrparks bis an eine der beiden Verladestellengeschafft wurden. Die erstgenannte Bahnlinie brachte dieEvakuirten nach Bingerbrück, von wo aus dieselben theilsauf dem Schienenwege theils auf Dampfbooten rheinabwärtsbefördert werden konnten.
Inzwischen hatte bei dem massenhaften Andränge Ver-wundeter und Kranker eine Ueberfüllung der RheinischenReservelazarethe um so weniger ausbleiben können, alsein nicht geringer Theil der Verwundeten der 111. Armeeirrthümlich in der Richtung nach Köln instradirt wordenwar. Um dieser Ueberfüllung abzuhelfen, welche in gerin-
gebliebene Kranke einen grösseren Theil der Sanitäts-Anstaltenfesselten, gelingen konnte, 8 Sektionen Reservepersonal aufden Schlachtfeldern zu versammeln. Theoretisch dürfen beieiner derartigen Berechnung lediglich Feldlazarette in Betrachtgezogen werden.
Angesichts obiger Daten in Verbindung mit der Thatsache,dass die Zahl der mobilen Sanitäts-Anstalten, welche im Kriege1870/71 den Deutschen Heeren folgten, nicht nur eine grösseregewesen ist, als je vorher einer Armee zu Gebote gestanden hat(vergl. S. 55), sondern auch dicht an diejenige Grenze heran-reicht, welche mit Rücksicht auf die Beweglichkeit der Heerevon den Kommandobehörden als zulässig erachtet wird, erschei-nen die beklagenswerthen Zustände nach den Schlachten beiMetz zwar immerhin als solche, die zu vermeiden jede Sanitäts-leitung einer Armee auf das äusserste bestrebt bleiben muss,aber doch in erster Linie und ganz überwiegend als unter Um-ständen unvermeidliche Folge einer Kriegführung, die zur Er-reichung eines grossen Zweckes auch grosse Opfer nicht scheut.
i) Vergl. Beilage 66.
2 ) Vergl. S. 130 und 134.
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