ul Belagern«»
ttgart, Ulm für Siid-Belegung überlas««III. Armee hatteunächst nach Frank.ilberg dirigirt werd«raf auch reidilidmen Krankentransport18 in der ersten Zeitgeordnete Bahnen zuZufluss Verwundeterten die während de?ffenen Maassnahm«
;brach es an Material; der Transportzüge:en untergebracht, ien. Da es an mili-lten die Züge häufi«So kam es, darddeutschland hineinsie nicht instradirttnnbeim abgesandten
nihofe nur unzuläng-Le der Verwundetensistenz musste sicheschränken, die Ver-weiter Beförderung»lieimer Lazarethe zuie nach Erneuerungigera und erfolgteiet.
lt beiWörth passirteiind mehr Verwundete.en Etappenbehördeing regelrechter z«arethe erhielten An-Mannheim über denonstransporte zu b»Maassgabe der Zahldie Absendung vonlürftigen Lazareth«
r, später nur nochgen ab. Gegen denlazarethe im Elsas
IL Abschnitt: Ausführung der Krankenzerstreuung:.
233
• mlich vollendet und als am 23. August das Hauptquartier, General - Etappeninspektion der dritten Armee vonMannheim nach Nancy vorging, hörte ersterer Ort auf, derHauptknotenpunkt für die Krankenzerstreuung der dritten
Armee zu sein.
Aehnlich gestalteten sich die Verbältnisse bei Spicheren.Obwohl schon am Tage der Schlacht selbst viele Verwun-dete sogleich auf der Bahn über Kaiserslautern nach Mainzevakuirt worden waren, so befanden sich doch am Tagenach der Schlacht in Saarbrücken, Saargemünd, Porbach,[Wringen u. s. w. noch gegen 4000 Verwundete, theilsDeutsche, theils Franzosen. In den darauffolgenden Tagenwurden die Transportablen nach Saarbrücken geschafft, umvon dort mit der Bahn weiter befördert zu werden. Dieüberwiegende Mehrzahl der Verwundeten gelangte zunächstauf der Rhein - Nahebahn nach Bingerbrück, von wo ausdie Transporte zum Theil nach Mainz, dem Etappen-Hauptorte der II. Armee, zum grösseren Theil abernach Köln, unter gleichzeitiger Benutzung des Schienen-weges und der Rheindampfboote, gelenkt wurden. Da sichindessen auf den Bahnen Verkehrsstockungen einstelltenund die Behörden diese Unregelmässigkeiten nicht zu ver-hindern vermochten, so gelangte ein Theil der für Mainzund Köln Bestimmten versehentlich nach der durch dieWeissenburger Transporte ohnehin überfüllten Stadt Mann-
heim. Trotz der angestrengtesten Bemühungen gelang esdamals nicht, die Züge ordnungsmässig auszurüsten undmit dem nöthigen Personal zu versehen, so dass auch hierdas Bild, welches die ersten Evakuationen gewährten,keineswegs der Vorstellung entsprach, welche bei Erlassder Feld-Sanitätsinstruktion vorgeschwebt hatte.
Die Rücksendung der Verwundeten und Kranken desBelagerungskorps vor Strassburg 1 ) bereitete keine Schwierig-keiten, da auf beiden Rheinufern Schienenstränge bis nahean die Belagerungslinie heranreichten und die zu Trans-portirenden rasch in die Badischen Lazarethe gelangenkonnten. Zudem waren die Verluste des Belagerungskorpsrelativ gering (39 Offiziere 894 Mann), der Gesundheits-zustand desselben ein befriedigender. Die Evakuation er-folgte durch Vermittelung der Lazarethe in Vendenheimund Hagenau. In Vendenheim war zu diesem Zweckeseit Ende August ein von Karlsruhe ausgesandter Bahn-zug stationirt, welcher die Transportfähigen auf gut aus-gestatteten Lagerstätten nach den nahen heimathlicbenLazaretben brachte. 2000 verwundete Franzosen, welcheman in Strassburg nach Kapitulation dieser Festungvorfand, wurden gleichfalls theils über Weissenburg, theilsüber Kehl nach Deutschland übergeführt.
i) Vergl. S. 99.
III. Heeresbewegungen nach der Mosel. — Schlachten vor Metz.Einschliessung bezw. Belagerung von Metz, Toul und Yerdun.
Evakuationskommissionen in Weissenburg und Saarbrücken—Porbach.
Während des Vormarsches auf Metz blieb die ersteArmee fast lediglich auf Land-Etappenstrassen angewiesen.Nach der Schlacht bei Spicheren wurde Saarlouis ihrEtappen-Hauptort; von hier aus führte die Land-Etappen-linie über Teterchen nach Boulay, weiterhin über Varize,Raville, Bazoncourt nach Corny, woselbst die General-Etappeninspektion am 18. August ihren Sitz aufschlug.Auf diesem Wege evakuirten später die in Folge derSchlacht bei Colombey—Nouilly etablirten Lazarethe inTeterchen, Boulay, Courcelles—Chaussy, Les Etangs, Pange,Colombey, Aubigny, Lauvallier, Montoy, La Planchette,Noisseville, Nouilly und Gras. Boulay bildete die Haupt-station auf dieser Linie: Ruhrkranke und Erholungsbedürftigeherfüllten die daselbst eingerichteten Lazarethe. 1 ) Häufigwar die Evakuation auf dem Landwege durch Mangel an
') Vergl. S. 108.
Sanitäts-Bericht über die Deutschen Heere 1870/71. I. Bd.
Fuhrwerk bebindert; so mussten u. A. am 15. August32 Verwundete auf Tragen von Nouilly nach Noissevillegeschafft werden.
Die zweite Armee verfügte zur Verbindung mit derHeimath über die alsbald in Betrieb gesetzte Eisenbahn-linie Saarbrücken—Remilly, ausserdem über die südlichderselben von Saargemünd nach Delme hinziehende Strasse.
Am 23. August wurde die von Weissenburg überVendenheim und Luneville führende Eisenbahn bis Nancyfahrbar; am 25. August erst konnte dieselbe bis Pontä Mousson in Betrieb gesetzt werden. Während der erstenTage nach den grossen Schlachten vor Metz bildete somitdie Eisenbahnlinie Remilly—Saarbrücken (neben den ge-nannten Land-Etappenstrassen) den einzigen Abzugswegfür die rückwärts gesandten A r erwundeten. Es war dahergeradezu unausbleiblich, dass in der 8 bis 10 Meilen vonden Schlachtfeldern des 16. und 18. August entfernten
30