Band]
initätsdetacbementg'es Hessen sich viernieder, so dass die■rzten der Sanitäteimnach entfallen Jauf je 1 Arzt, M2ehs Feldlazarett«
izember.
S 1 ) am 3. und 4. De.nents des III. Arm«
lilleurs thätig', oMhintere WirksamMArmeekorps richteteisse Artenay—Paris,.rtenay selbst einenment der 25. (Gross,p in seine beidenkte in Ohevilly und
Von dem X. Armee-Bnt in Neuville amVerwundeten in dp;zu befördern.. Dezember thätigd;n Schlachttage, aiLte, auf den Verhaulit blieb, bedingte üblts in der Eichungidplätze in die Näh.ber das 1. Sanität»Platz bei Chezy i
Chevilly, späterlen Dorfe, in desri, X. Armeekorps an
erischen ArmeeknflGelegenheit zurchtete in der FeiltVerbandplatz, wo]ms der Gefechtslionnten in der Femdie Kompagnie, wurde das nöthigsen und am andernideten nach Orlßfflj
ff. _ Die Verluste N
}2 Mann,34 ,57 „
Band I.
TX. Abschnitt: Südwestlicher Kriegsschauplatz.
209
23 Manu.
Während des Kampfes bei Boulay trat die 4. Sanitäts-r or npagnie in Thätigkeit, und zwar anfänglich im Freienlordlich Bricy (südöstlich Meules). Als die erste Schanze
•enommen war, rückte die Kompagnie mit den VerwundetenMich nach Le Coudray vor und richtete im Laufe desNachmittags noch einige Räumlichkeiten in Boulay (südlichL Coudray) namentlich für verwundete Franzosen ein.'ifle hier befindlichen Verwundeten wurden am 5. Dezember„ach Orleans übergeführt.
Die Kämpfe bei Orleans veranlassten die alsbaldige
jtablirung einer grösseren Anzahl von Feldlazarethen,theils auf dem Gefechtsfelde', theils in Orleans selbst,längs der Strasse Orleans—Paris vermittelten das 1. Feld-lazareth IX. Armeekorps in Artenay und das zur 2. Kavallerie-bivision gehörige 6. Feldlazareth VI. Armeekorps in Touryjm Verein mit bereits erwähnten Feldlazarethen die Ver-bindung mit den Sanitätsanstalten vor Paris. Auf derStrasse Orleans — Corbeil gelangte rieben den in Pithiviers(7. und 10. Feldlazareth III. Armeekorps) stationirten Feld-lazarethen das 6. Feldlazareth IX. .Armeekorps in Males-herhes, westwärts der Strasse Orleans—Paris das 3. Feld-areth XIII. Armeekorps in Lumeau, ostwärts derselbenm Ascheres le Marche das 4. Hessische Feldlazareth zurThätigkeit. Demnächst ermöglichte die Wiederbesetzungvon Orle'ans die Errichtung grösserer Lazarethanstalten indieser grossen und wohlhabenden Stadt, welche zahlreiche,für Lazarethzwecke sehr geeignete Gebäude besass.
Das 1. Feldlazareth IX. Armeekorps belegte in Artenayam 3. Dezember zunächst die Gendarmerie - Kaserne und beidem weiteren Zugange an Verwundeten zwei grössere Privat-liiuser. In Summa nahm das Lazareth in Artenay 393 ver-wundete Deutsche auf, während die gleichfalls in Artenaythätige 4. freiwillige Französische Ambulanz 600 verwundeteFranzosen behandelte. Am 17. Januar verliess der grössteTheil des Lazareths Artenay; ein kleiner Theil des Personalsverweilte bei 6 Verwundeten noch bis zum 29. Januar an demgenannten Orte.
Das 6. Feldlazareth VI. Armeekorps etablirte sich mitseiner 1. Sektion am 3. Dezember in dem ärmlichen StädtchenToury unter ungünstigen hygienischen Verhältnissen. Seit dem17. Dezember war in Folge des Eintreffens der 2. Sektion austpinay sur Orge ') das ganze Lazareth in Toury thätig, dochhatte am 26. Dezember die 1. Sektion der 2. Kavallerie-Divisionzu folgen, während die 2. Sektion den Dienst in Toury weiterversah. In Summa wurden seitens des 6. Feldlazareths VI. Armee-korps in Toury bis zum 1. März 1871 ausschliesslich derPassanten 572 Mann behandelt.
In Malesherbes richtete sich das 6. Feldlazareth IX. Armee-korps am 5. Dezember in dem städtischen Krankenhause undder Klosterschule ein, deren Schwestern das Lazareth hilfreichunterstützten. Es hatte im Wesentlichen die Aufgabe einesEtappenlazarethes, indem es die aus Pithiviers und Beaunea Rolande entlassenen kranken Mannschaften in der Kichtungauf Paris befördern liess. Der bei weitem grösste Theil derAufgenommenen war leicht krank oder leicht verwundet, dieAufgenommenen konnten daher meist schon am andern Tagenach Corbeil transportirt werden. In Summa behandelte das
] ) Vergl. S. 1G0.
»-Bericht über die Deutschen Heere 1870/71. I. Bd.
Lazareth 629 Mann. Am 19. Januar 1871 wurde Malesherbesals Lazareth aufgegeben.
Das 3. Feldlazareth XIII. Armeekorps liess sich am 4. De-zember in dem mit Verwundeten überfüllten Dorfe Lumeau nieder.Da nur ein kleiner Theil der belegten Räumlichkeiten sich heizenliess und strenge Kälte herrschte, ergab sich die Nothwendigkeitausgedehnter Krankenevakuation nach Toury —Etampes undOrleans. In Summa hatte das Lazareth 397 Verwundete zubehandeln (u. a. 154 Franzosen). Seit dem 29. Dezember wurdeder Dienst in Lumeau ausschliesslich von der 2. Sektion desLazareths versehen, welche am 17. Februar die letzten Ver-wundeten evakuirte.
In Ascheres le Marche behandelte das 4. Hessische Feld-lazareth vom 3. bis 20. Dezember 76 Mann (darunter 73 Ver-wundete).
Nachdem beim III. Armeekorps am 4. und 5. Dezemberdas 1. Feldlazareth in Grand Bourgneuf und das 4. inSt. Jean de Braye zur Thätigkeit gelangt war, wurde mitder seit dem 6. Dezember in Orle'ans erfolgenden Auf-stellung von Feldlazarethen die Ueberführung der Ver-wundeten aus den Nachbarorten nach Orle'ans mit Hilfeder Sanitätsdetachements veranlasst.
Das 4. Feldlazareth III. Armeekorps richtete sich am6. Dezember in dem bischöflichen Palais (vorwiegend für Offiziere),dem grossen Seminar, dem Hospital in der Rue Serpente undeiner Kirche ein; letztere wurde indessen alsbald einer Englisch-Amerikanischen Ambulanz übergeben. Am 13. März beendetedas Lazareth seine Thätigkeit in Orleans.
Das 5. Grossherzoglich Hessische Feldlazareth übernahmam 7. Dezember in Orleans die Räumlichkeiten und 171 Pfleg-linge des Lyceum, in welchem seit dem Abend des 5. Dezemberdas 1. Feldlazareth XIII. Armeekorps 250 Kranke und Ver-wundete behandelt hatte. In Summa pflegte das 5. Lazarethdaselbst 1051 Mann. Am 8. März wurde es aufgelöst.
Dem 5. Feldlazareth IX. Armeekorps wurde am 8. Dezemberin Orleans die in der Rue du Colombier gelegene Manutentionmilitaire überwiesen, woselbst sich zu jener Zeit unter der Be-handlung Französischer Aerzte 300 Verwundete und Krankebefanden. In Summa behandelte das 5. Feldlazareth IX. Armee-korps daselbst 1387 Mann (darunter 313 Verwundete), vondenen es 15 Mann am 13. März bei Auflösung des Lazarethsdem Hotel Dieu überwies.
Das 9. Feldlazareth III. Armeekorps war seit dem 12. De-zember in Orleans, zunächst in der Ecole des petites soeurs,später auch in der Ecole des freres de la Ste. Croix, der Casernede l'Etape und der Ecole professionelle thätig. (Die Ecole despetites soeurs und die Ecole des freres de la Ste. Croix wurden am21. Dezember dem Lazareth-Reservepersonal III. Armeekorpsübergeben.) Alle diese Räumlichkeiten waren bei der Ueber-nabme mit Verwundeten und Kranken überfüllt; ein grosserTheil der Aufgenommenen konnte jedoch sehr bald den Truppenals geheilt wieder überwiesen oder in Revierbehandlung ge-nommen werden. Für letzteren Zweck diente ein der Ecoledes petites soeurs gegenüber liegendes Haus, in welchem dasLazareth täglich 500 bis 600 Revierkranke untersuchte undbehandelte.
Am 20. Dezember nöthigte das Auftreten von Pocken zurErrichtung einer besonderen Pockenstation. Im Januar 1871leistete dem Lazareth ein Delegirter der freiwilligen Kranken-pflege durch Beschaffung und Vertheilung namentlich ausser-etatsmässiger Erquickungs-, Stärkungs- und Bekleidungs-Gegen-stände wesentliche Dienste. Ausschliesslich der im Revier Be-handelten und Derjenigen, welche nur bis zum Abgange des
27
M
U«*^
yuA>eJ<L
'<L-