Baud I.
i 1437 Mann. Amin den gedachten
sich am 24. Oktoberind belegte auaiein grösseres Land-leite es 462 Mani
etablirte sieb iahlössern Jouy undVerhältnissen. Dierie von Jouy üher-onal des Lazarettsies 1. FeldlazarettKrankenpfleger Ter-h in Jouy en Jos«lfgelöst.
7. Feldlazarett amueekorps in Boimnter 71 Verwundete,dlazareth IL Armee-
liess sich in drei:res nieder 1 , welchel, war aber späterzwecke zu benutzen.) Verwundete), toiLden 7. Feldlazarett
3 belegte in YereWollspinnerei undAm 9. Novemberand übergab seinenh XIII. Armeekorps,'eldspital No. 9 inis-Feldspital So. 11on Epernay ab undiber, um insgesamt)!
aber zu Chatenavims-Feldspital No. 1
nach Versailles ziIn dem hierzu am-Infanterie-Kaserm»esinfektion summt-tober aufgenommencenstandes, welcher
bedingte nicht nurpenärzte und Hilfs-ander Ueberfüllun«
und Ruhrfälle) dieiu drei PrivathäuserEinrechnung dieseriden.
nachliess, hatte Ö;n des Armee-Feld-legenis mit einemNovember zu über-iruar thätig. ^ r '
viele Typhus- undVerwundete wurdenim Monat Novemberaer Weise durch Swundetentransporte
Band I.
VI. Abschnitt: Bewegungen der III. und Maas-Armee nach der Schlacht bei Sedan, Binschliessung von Paris etc.
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Am 6. März 1871 wurden die noch vorhandenen transportablenKranken und Verwundeten in das Haupt-Feldspital No. 3 nachLaffuy die nicht transportfähigen Verwundeten ins Hopitalmilitaire übergeleitet; zugleich stellte das Spital an diesemTace seine Thätigkeit ein. In Versailles kamen insgesammtzur Aufnahme 2520 Mann, in Amblainvillers und Villegeniswurden 1253 Mann behandelt. Das Personal unterstütztenzeitweilig 28 Mann von den Sanitäts-Kompagnien und Truppen-tbeilen fünf Französische Schwestern, später neun Diakonissinnenund ein Ordensbruder, nebst vier bis fünf Krankenpflegern.
Das Aufnahms-Feldspital No. 7 IL Bayerischen Armeekorpsrichtete sich am 4. Oktober für Kranken-Aufnahme und Ver-pfletnino' in Bievre ein. Die rasche Ueberfüllung nöthigte am0. Oktober bereits zur Errichtung einer Filiale in dem einehalbe Stunde entfernten Schlosse Amblainvillers bei Igny undam 29. Oktober in dem nahe gelegenen Schlosse Villegenis.Beide Filialen mussten wegen des andauernd starken Kranken-zu»anges am 15. November an eine Sektion des Aufnahms-Feldspitals No. 4 übergeben werden; das Spital No. 7 bliebTon dieser Zeit an nur in Bievre in Thätigkeit unter Einrichtungweiterer Räumlichkeiten und möglichster Vermehrung seinerLagerstellen (für Verwundete waren stets 60 Betten in Bereit-schaft zu halten). Der massenhafte Zugang von Kranken,namentlich schwerer Typhus- und Ruhrkranken, dauerte denganzen Winter hindurch an und nahm erst Mitte Februar inerheblichem Grade ab; in gleicherweise strömten vom 17. Oktoberan zahlreiche Passanten zu, welche nur behufs weiterer Evakuationim Spitale übernachteten und verpflegt wurden und deren täg-liche Ziffer zwischen 20—96 Mann schwankte. Es wurden imGanzen 6050 Kranke theils in die Spitäler von Versailles,Corbeil, Lagny, theils in die Reservespitäler der Heimath über-geführt. Zu Krankenzwecken dienten fünf leicht gebauteluftige Villen, das Schulhaus, eine Kapelle und ein Saal, sowiezwei kleine abseits gelegene Häuser für Blatternkranke. Vom7. März 1871 an durfte keine Krankenaufnahme mehr statt-finden. Am 8. März machte sich das Spital nach Evakuationder Schwerkranken nach Verrieres, der übrigen nach Versailles,marschbereit, um am 10. März dem IL Armeekorps in die neuenKantonnements zu folgen, woselbst es bis zum Rückmarsch indie Heimath nicht mehr zur Verwendung kam. In Bievre undFilialen hat es 3638 Kranke etc. (einschliesslich 3005 Passanten)behandelt; unter den Aufgenommenen befanden sich 91 Ver-wundete.
Das 6. Württembergische Feldspital richtete sich in Fer-neres und in Rentilly ein. An ersterem Orte blieb es vom12. Oktober bis 18. Februar 1871 und pflegte 799 Kranke, anletzterem Orte arbeitete nur die 2. Sektion vom 17. Oktober bis14. Februar 1871 und versorgte 400 Verwundete und Kranke.
Ergebniss.Die Verluste unmittelbar vor der Einschliessimg vonParis und während derselben haben vom 2. September bis20. September 1870 betragen: 1 )
III. Armee. Maas-Armee,
todt oder in FolgeVerwundung
. HOffiz. 149 Mann, 4 Offiz. 49 Mann,.16 ., 3G9 „ 14 „ 87 .,• 1 .. 80 ., — „ 1 -
28 Offiz. 598 Mann, 18 Offiz. 137 Mann.
gestorbenrerwundet .vermisst
n Generalstabswerk II, Anlage 61.
Darauf vom 20. September bis 31. Oktober 1870:')111. Armee. Maas-Armee,
todt oder in FolgeVerwundung
gestorben. . G4 Offiz. 837 Mann, 22 Offiz. 211 Mann,verwundet . . 105 .. 2102 ^ 29 „ 549 ..verniisst . . 1 „ 309 „ — „ 15 „
170 Offiz. 3248 Mann, 51 Offiz. 775 Mann.
Der Gesammtverlust belief sieb demnach auf rund5000 Mann.
Sanitätsdetachements kamen vor Paris bis 31. Oktober20mal zur Thätigkeit; von Feldlazaretten wurden imSeptember 25, im Oktober 33 etablirt, darunter vier inunmittelbaren) Anschluss an Gefechte, speziell zur Aufnahmeder Venvundeten.
Einsehliessung und Belagerung von Parisvom November 1870 bis 28. Januar 1871.
Während des Monats November gab im Südbezirkedes Einschliessungs-Heeres nur das Gefecht bei L'Hay 2 ) am29. November Anlass zur Errichtung von Verbandplätzenseitens des V. Armeekorps. Das 1. Sanitätsdetachementarbeitete an diesem Tage zunächst in St. Cloud, dann inVilleneuve le Roi; hier erhielt es demnächst Standquartierund beförderte Kranke nach Versailles und St. Cyr. Das
1. Sanitätsdetachement VI. Armeekorps hatte während desGefechts einen Verbandplatz in dem Schlosse Mont Jeanerrichtet. Am nächsten Tage, als das VI. Armeekorps dieGefechte bei Thiais und Choisy le Roi zu bestehen hatte,gelangten alle drei Sanitätsdetachements desselben zur Wirk-samkeit: das 1. in Fresnes les Rungis, das 2. und 3. inGrignonund Valenton. Die Verwundeten wurden vorwiegend nachVilleneuve St. Georges übergeführt.
Auf der Nordseite des Einschliessungs-Heeres wurdewährend des Gefechts bei Epinai am 30. November das
2. und 3. Detachement IV. Armeekorps beschäftigt: das2. in den Grenzhäusern Epinais, das 3. bei Enghien;die Verwundeten fanden in Le Plessis Bouchard weiterePflege.
Im Dezember erfuhren die vor Paris zur Verfügungstehenden Sanitätsanstalten weitere Verminderung dadurch,dass ein Zug des 2. Sanitätsdetachements XII. (KöniglichSächsischen) Armeekorps die Sächsische Kavallerie-Divisionnach dem nördlichen Kriegsschauplatz begleitete, 3 ) währenddas 9. Peldlazareth V. und das 10. XL Armeekorps zurUnterstützung des dortigen Sanitätsdienstes auf den süd-westlichen Kriegsschauplatz 4 ) beordert ward.
1 ) Generalstabswerk II, Anlage 71 und Berichtigungen.
2 ) Vergl. Generalstabswerk II, 8. 541 u. ff.») Vergl. 8. Abschnitt.
4 ) Vergl. 9. Abschnitt.
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