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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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940
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April U'M,

nitt gnugsam von vnns verantwort, wir von den gnaden Gottes zu dem übrige» ouch gefasst, vnnd vnns nützilt be-nommen sin solle, allen sollchen mangell vff Jede ervorderung vnnd wo von nötten gutts willenns ouch fründtlichvnnd Eydtgnoßisch zu erfüllen vnnd erstatten.

Diewyll nun, G. L. A. E., wir üch sölliche vnnsre Anligende beschwärden, ouch daruff vnser gutthertzige vffrechtewollmeinunng In möglichister kürtze alls vorgehörtt mit entdeckung vnnsers frven offnen gemüetts erklärtt, Bittenwir üch, söllchcs alles von vnns allso Im besten zu verstau, ouch vff vnnd anzenemmen. Wir haben ouch destofryer vnnd öffentlicher von den fachen geredt, Sittenmal Jr vnns hierzu veranlasset vnnd wir üwerm fürtragnütt anders verstan vnnd abnemmen können, Dann das Jr, vnnser G. L. A. E., glych wie wir, vnnser frommVatterLand gemeinlich gern hullffen In gutte Reformation, frid, ruw vnnd einigkeit zu bringen; Derhalben vnnssollichs desto mehr bewegt vnnd zehertzen ganngen, vnns allso für nottwendig angesehen, Das wir die fachen nachvnnser beider theilen frommen Alltvordern Loblichem bruch fryg, rund, ohne alles glychßnen einandern anzeigen söl-lent. Nochmalen vff das höchst vnnd trungenlichest üch, vnnser G. L. A. E., bittende, Jr vnns die gnadryche, frö-liche vnnd Lang begerte, verhoffte stund erleben vnnd sehen Lassen wöllent, Das wir In vnnserm Allten waarenCatholischen glouben alle einander» widerumb sehen, vmbfahen vnnd die Hand bietten, Darinn Leben, vnnd durcheinandern fridsgm vnnd brüderlich handle» vnnd wandle». Vnnd dann Letstlich mit dem frommen Man Symeonemit einanderen das tröstlich Lobgesang, O Herr, nun lassest du dinen Diener nach dinem wort Im friden saren n.singen vnnd haruff der ewigen sälligkeitt gemessen mögen. Das wölle vnns allen die hochheillige Dryfalltigkeitt ei»einiger Allmechtiger Gott gnädigklich verlyhen. Amen.

Conferenz der III Orte Uri, Schwyz und Nidwaldeu.

Brunnen 1S8«, 2!» April

Landeüarchiv Schwyz.

Rathöboten: (Nicht angegeben).

und k. HS. u. Bellenz, Bollenz und Riviera). v. Bezüglich der Schuldforderungen sind die beidenOrte Schwyz und Uuterwaldcn in folgenden Punkten einig: Wenn jemand eine Forderung an einenandern hat, so mag er dieselbe am bestimmten Tag einfordern; kann er die Bezahlung nicht erlangen, somag er den Schuldner pfänden; die Schäzer sollen dann das Pfand bei ihren Eiden so schäzen, daß derAnsprecher seine Forderung sammt dem Schazgeld daraus lösen kann.Wird in den Abschied genommen.«>. Auf höhere Genehmigung hin wird in Betreff des TestamentierenS verabredet: Wenn jemand in dendrei Orten ein Testament aufrichten will, so soll er seinen nächsten Verwandten dazu beiziehen, mag der-selbe von Uri, Schwyz oder Unterwalden sein, also daß sodann das Testament vor demgroßen Gewalt"confirmicrt werden kann. (S. u. Bellenz). k. lieber den Anzug bezüglich der Ordnung der Schiffleutezu Flüelen und Brunnen kann jezt nicht eingetreten werden, weil die betreffenden Schifflcute daraufnicht vorbereitet sind. Wird daher auf künftige drei-örtische Tagleistung verschoben. K. Die Gesandtenvon Unterwalden bringen daö in den drei Orten vorkommende Tröllen und Praeticieren zur Spracheund schlagen vor, mau möchte den Bund der UI Orte wieder einmal beschwören. Hierüber wird aufRatification hin erkennt: Wennder große Gewalt" in einem Ort zusammenberufen wird, so soll davonan Unterwalden Anzeige gemacht werden, damit dieses seine Gesandten dahin abfertigen kann, um sewAnliegen vorzutragen

Man sehe auch im Abschnitte HerrschastSangelegenheiten:

Bellen^ Bollenz und Riviera » d. und «. Art. 420 422.