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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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April 1586,

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man aber vnns vnbillicher wyß bcschuldigett), Das einer wollte mit fasten, Batten, allmnsen geben vnnd anderngottsälligen werckhen verzyhung der sünden vnnd das ewig leben verdienen mit sinen werckhen ohne Christum ob.wsin heilligs Lyden, verdienst vnnd gnaden brnnnen, oder das vnnsere werckh (ouch in gnaden gethanj von'Inenselbs so kostlich vnnd so vill wertt syen alls der verdienst Christi, vnnd das vnns Gott von wegen' den werttsgutter werckhen nach der strengen gerechtigkeitt das eivig Leben schuldig sye vnnd geben müesse; Dann wir uivorwoll ivüssen, Das zwüschen Gott vnnd vnns, zwüschen vnnsern wercken vnnd dem ewigen Leben khein verglycknußgefunden würdt, vnnd ob wir glych alles, so vnns gcbotten, thundt, wir dannocht noch vnnütze knechte sindt; ver-halben wir bekennent, Das aller Hand gutte werckh von vnns Catholischen nit der Ursachen geleert, geüebtt' nochverricht werden, Das man mit vnnd durch dieselbigen von fryen stucken ein nüwe erlösung vnd gnad 'erwerben vnndvsserhalb Christo überkommen wollte, oder das man ettwas thüye, Das sollicher Erlösung vnnd gnaden glnch werttsye; Dann das Lyden dyser Zytt der künfftigcn Herrligkeitt, so In vnns offenbartt werden soll, nit wertt IstDerhalben vnnd darumb thund wir gntte werckh, vfs das wir den Edlen schätz deßLydens Christj, vnnser Erlösunggnad vnnd Ewig Leben durch sollche mitteil vnns von Christo selbs fürgeschriben, an vnns bringent, Oder daswir nach dem geding vnnd Paet, mit wöllichem vnns Gott Lütterer Barmhertzigkheitt vnnd gütte vmb den taa-lon In synen wyngartten g-dingtt vnnd bestellt hatt, vnns verdientten schuldigen Lou für gethvne arbeitt den täg-liche» groschen, die Eren der gerechtigkeit, so der Herr allen denen, so June Liebennt, geben würdt, Das Ist diegnad Gottes vnnd das ewig leben durch Christum erworben, trafst gedachts gedings nach vorder» mögent vndohne allen Zwyffell zu empfahen hoffentt. Dann die warheitt nit Liegen noch sich verloügnen kan, ouch thrüw vndvffrecht Im verheissenn Ist; Darich nun klar Ist Das wir Catholischen nit allso gemeint, Das wir durch vnndm,t den gutten werckhen die gnad Gotte» erst wollene erwarben, sonder die erworbenen gnadenn durch Christum anvnns zebringenn vnnd erlangen, Oder ouch das vnsre werckh In glychheitt der erworbene» gnaden vnd deß ewigenLebens wert syent, Sonder vp frvgab.ger verhe.ssung, geding vnnd gemachts Pundt Witt vnns, De» Gott awünstck) nitt brichtoch krafftloß 'nacht. Dann obglych .voll Christus das warhafftig Liecht Ist, wöllichs einen. JedenMenschenn erlücht, vnnd sür alle wellt gnng thann hatt, vnnd nit allein gnng, sonnder ouch so überflüssig Da->nun ein eintzig tröpflin sines aller heilligisten blutts gnugsam gsi» wäre für alle sünd der wellt, So werden docknit alle menschen erlücht, Dann sy die stiisternuß inehr Liebent, Dann das Liecht; würdt ouch sollicher gnugtlmvunavnnd höchster wollthatt nitt Jederman theilhafftig; die schuld aber Ist »stt Christi, sonder den menschen Das sichdie wellt sollcher erlösung nit theilhafftig machen, noch die harzu verordnctten mittel! darzu nitt gebruchen will all^da sind fürnemblich die hochheillige» Sacrament, Bnßwerckh, allS fasten, betten w., Item die werckh der Varmherbia-kheitt, die hungerigen spysen -c. War nun Christj vnnd der Apostel Leer gloubt, Der wirdt dem glo.iben geinäßalle andre gutte werckh, so In derjelbigcn Leer bevolhen, geratte» vnnd gelopt werden, gehorsamblich erstatten^ Dochnit >vie vor gemeldet, Das er erst ein nüwe gnad erwerben wölle vsserhalb deß verdiensts Christj, oder das'vnnsrewerckh der erworbnen gnade» vnnd virdiensts Christj glnch wärtt syent, sonnder allein sich hiemit theilhafftig machendeß erworbnen schatzes, wöllichen vnnS Christus mit einem sollichem vßgeding vnnd vorbehaldt allso zuqesagtt vnndverheissen hatt, Wär gutts thuti, würdt vngann In das ewig Leben; Item, Rufs den arbeitteren vnnd gib Inenden Loh»; Item, Komptt här Jr gebenedyetten mines vatters, besitzend! das Rych, Das üch bereytt Ist von anfanngder wellt; Dann Ich bin hungerig gsi», vnnd Jr hannd mich gespyßtt. Wo aber wir solliche »littcll vcrlaßen, wer.den wir deß verdiensts Christj ouch nit cheilhaffttg werden», vnnd alls Jhener fulcr Knecht, so sin empfangen Ta-lent nit bruchen oder bewerben wollt, In die vsserste finsternus geworffen, vnnd glych dem, so des Herrn willenwoll wnst, aber nit thett, mit ville» streichen geschlagen werden. Ein Eintzigs Exempell den Heilligen Sakra-menten (von kürtze wegen) sye der ^cuff nottwendig zur sälligkeitt; Den gebruchen wir nitt der vrsamenn, Daswir mit dein Touffen ein nüwe erlösung verdienen wöllennt, oder daS diß üsserlich iverckh der schon vtrd'ienntenerlösung glych wert spe, sonder das wir die verdiente erlösung durch den verdienst deß lydens Christj an vnns brin -gent; Dann er vnnß disen sinen verdienst In gemeldtem Sacrament, ivic ouch In den andern verlaßen hatt, wöl-lichen wir by »erlittst vnsrer seelen sälligkeitt gehorsainlich nachzesetzen verbunden sindt.

Die gutten werckh aber, alls betten, fasten, allmusenn geben», Bußthnn ?c. thnnd wir ouch nit darumb Das