April 1586,
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vnnd geschworen, thrüwlich, Ehrbarlich, standthafft mitt redlicher, Männlicher Dapfferkheitt vnzerbrochenlich zehandt-haben gesinnett, Dann kein volckh vnnder der Sonnen, mit dem Jr Lieber begärent zehusen, zchandlen, Lieb vnndLeid zeliden, Die ouch einandcrcn baß ansteenden, dann eben wir ?c.
Antwortend wir, Erstlich deß verlydens halb sonderbarer Pündtnußen wider vnns, Das vnns söllchcs nit zuwüsten, habendi vnns ouch dcßen gegen üch nie erklagt, wie aber wir billich gethan, wo wir deßen wüssen geheptthettendt; ivir verthruwent üch ouch ein solches nit. Aber vff das Jr üch darnach wytter entschuldige»», mitt eini-chem Fürsten, Tütschen oder Weltschen, über die gemeine öffentliche Pündtnuß nit vngelaßen habent, Ist vnns söl-lichs ouch nit zu wüssenn (Dann wir nitt so vill daruff sctzent oder Achtung gebeut), wie vill öffentlicher Pündt-nußen Jr vffgericht haben» möchten, zudem Montauban, Engellandt vnnd andere wytte Länder vnns zu wytt vndvngelägen, Das wir vnnS deßen erkundigen mögen! Jedoch so Ist das offenbar am tag, Das die üwcren verschi-nens 1562 Jars In Franckrych wider den König, ouch sinen rebellischen, ungehorsamen vnderthanen zehillff ganLyon vnnd Maseon, Volgcnts I» dem 1576. Jare abermalen wider höchst gedachten König von Franckrvch, ouchsyne vnderthonen vnnd wider die vnscrn selbs, so do zemalen by dem König vnnd In sinem dienst In Franckrychwaren! Dem König von Navarra vnnd Printz von Conde zugezogen, vnangesehsn vnnd über vnnser fründtlichEydtgnossich bitten vnnd vermanen. So dann haben Jr ouch dem Hertzog Casimiro die üweren ouch zuzühe» Lastenvnnd stattliche Summa gellts darzugeben. Ob nun sollches alles vsh Krafft ettlicher Pündtnußen bcschechen sig oder»it, Lassen wir In sinem wärtt blybenn; Es kann aber dannacht ein söllichs nit hin gan, Dann daß Jr üch durchsolliche Hendell vnnd zu züg zu denen, die doch der mehrtheil nit üwers glvnbens Confession sind, by mengklichem
verdächtig machent. ,
Vff' üwer klag, wie das gemein volckh vnnder vnns beredt vnnd wider üch verleydet, wie das Jr vff dem tag
oder Versammlung der Hugenotten In Franckrych zu Montauban mit dem Künig von Navarren, Prinzen von Eondevnnd andern üwer Ersamme Rhattsbottschafften ouch geheptt habent, alda zu vnderthruckung der Eatholischen ze-rathschlaaen dcßen Jr üch ouch hernach In dem 14, vnnd 15. Artickell wyttloüffiger entschuldigent, »iendert an kei-nem ort'dabo aewesen oder berüfft, ouch solliche gedancken üch nie zu sin kommen, noch davon wußten, zu dem üchvnbewüst, was an dem einen oder andern ortt verhanndlett, abgerett vnnd beschlossen.
wv rntwortt Das vnns (was Montauban betangtt vnnd dasclbs verhandlet» sin solle) die fachenüwerthalb nit änderst ange'langtt, wann Jr üwere schrybenn daselbs geheptt haben söllent, Daruff doch wvr nützitgesetzt! Noch söllichs gegen üch g-üffertt; DiewYl aber Jr üch dessen entschuldigent, wollen! wir es daby blybenuch, «»»INN » », «. s— SM " «>!» »»s«ch !» -.1.»».» -.b.n. D-« »m,s -Ich» «»«,.
«nnd ruwenn mit vnnd neben emandernn gelebenn vnnd blyebenn mogent ?c.D .„» WS «'S» »-»7 ' I° d.m s, «°°d ».«-> d-n d.°.Ich, I. «i. «»»!,.„ ..I .zs ..l«h z„ ...
Demnae) )a ui , », . abreisen gegeben, Daruff vnnd daran zesynd, Das der Künig In
5 v vnnd angchnomnen schirm mit Genfs vnnd andere Pündtnußen mit denen, die nit vnnscrs
Franckr ch dc» Pr° «tt md^ange^ ^ ^ ^ -e. L-ttstlich das Jr üch nit gnugsam ver.vundern können»,
Das ^vir^allsVwider Genff vnnd andere Evangelische verhetzt! vnnd vff söllchc schirms gnittung vnnd vfsgebung
getracht -e. Das ettliche Ortt vnder vnns den vnnsern, so Jüngst In Dienst deß Königs vnndr, irii, 1 '"^"^sürstei/I" Franckrych gezogen, ettivas, so wir vermeint! hoch vonnötten, ouch deßen vß krafft
er t acholischen Pun f h^bcnden Pündtnuß verpflicht sin, derselbigen zcstnn zeleggen, In bevelch gebenn,
nnser gegen vnnd im (-«^andts verhetzt» sygent, Aber zu verhütten vnnd für zekonimcn, Damitt nit ett-
litt das nur wider ff andrer wegen, die vnns nützit angandt, I» ein bösen Last kommen
wann der König von ero Pündtsverwantten sind) alls dann denselbigenn ouch müssend hellffen tragen;
mochte, vnnd w.r < fürsehung zethundt, Damit wir grossem übell, so haruß Lychtlich volgen,
s llichcm aber allem (, .^ vnd Intention desselbige» vnnsers bevelchs gewesen, Sonnst sind
intfllehen vnnd ^ Sonder bittend Gott, Das er den Genffern vnnd mengklichem sin göttliche gnad
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