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März 1586
und Unwillen erwekeu möchte, Deshalb wird die Sache verschoben, bis die Gesandten wiedernm vonden IV Städten zurükgekehrt sein werden; auf dem darauf folgenden Tag soll dann entschieden werden,ob man die Sache durch einen Gesandten oder durch den Gardehauptmann Segefser besorgen lassen wolle,x. (S. u. Lauis). I». Ucbcr daS Gesuch LucernS nm Schenkung von Fenstern und Wappen in seinneu erbautes Eapuziner-Klostcr soll jedeS Ort seine Gesandten auf nächsten Tag instruieren, t. (S. u.Baden), sS, u. Freie Aemter). I. (S. u. Rheinthal).
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsanqelegenheite»,'
Landvogtei Nheinthal, I, Art. H4. Jnstizsachen,
Grafschaft Baden, >. Art 20Z, Loeales,
Landvogtei Freie Aemter. n. Art, «2, Justizsachen.
Landvogtei VaniS « Art. 2tt. Jnstizsachen.
7»»».
Abordnung der VII katholischen Orte an die IV evangelischen Städte,
Zürich, Schaffhauson, Basel und Bern. I38<», —Ä4 April.
VandeSarchiv Dcjnvyz.
lAucl' in den Archiven Frelburg und Solorlnirn.!
Rathsboteiü Vuceru. Heinrich Flekenstcin, Ritter, alt-Schultheiß; Niklaitö Krus, des Raths; Rcn-ward Ehsat, Stadtschreiber (lczterer beauftragt, die Antwort der VII Orte >u den IV Städten zu verlesen).U r i, Hauptmann Walthcr Zeffel; Vogt Jakob Muhcim, beide des Raths, Schwhz, Sebastian Bühler,Sekelmeister; Hans Ulrich, beide des Raths, Unterwalden. Kaspar Jakob, alt-8andammann ob demWald; Wolfgang 8ussi, Statthalter und des Raths nid dem Wald, Zug, Adam Bachmann, Stadt-schrciber; Heinrich Jtteu, beide des Raths, Freiburg, Pancraz Wild, Sekelmeister; Anton Krumenstol,General, beide des Raths, Solothurn, Hans Jakob vom Staal, Stadtschreiber; Niklaus Sury, beidedes Raths,
». Nachdem die Gesandten aller VII Orte gemäß deS leztcn Abschieds zu Baden am 14. Abends inZürich angekommen und sich daselbst über ihre vorhabenden Geschäfte vereinbart, werden sie noch andemselben Abend von den Häuptern und AuSgesckossenen des Raths freundlich bewillkommt und am fol-genden Morgen auf das Rathhaus zur Audienz vor dem kleinen und großen Rath begleitet, wo sie aufihren Vortrag *> folgende Antwort erhalten! Zürich habe diesen freundlichen Besuch und diese wohl-meinende Gesinnung der VII Orte gern gesehen und sei dafür zu Dank verpflichtet ; weil nun aber derabgelesene Vortrag etwas weitläufig sei und nicht allein Zürich, sondern auch die übrigen drei Städte be-rühre, so wünsche es eine Abschrift davon, um mit Muße sich darüber berathen und mit den übrigendrei Städten zu gelegener Zeit antworten zu können, — Hierauf werden die Gesandten auf der Zunftzum Schneggen und am Abend auf der Zunft zum Rüden gar köstlich traetiert und überhaupt überallmit Freundschaft und allen Ehren behandelt und gänzlich kostenfrei gehalten, I». Auf der Reise nach
Vortrag der VII katholischen Orte, s. Seite 920, — Staatsarchiv Lucern, Akten! ReligionShändel.