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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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März 1566. «I j

Eidgenossen erwiesen worden, was ihn nnn veranlasse, crgcbenst zu bitten, man möchte einige aus denGesandten bezeichnen, welche seinen Sohn über die Tause halten. Daher werden Schultheiß Pfhffer,Schultheiß von Affrh und Sekclmeister Arcgger ausgeschossen, um in aller Orte Namen diese christlicheHandlung zu vollbringen. Jedes Ort bestimmt sodann 5 Sonnenkronen zumEinbund", Bernhardvon Angeloch, Prior des Johanniter-Ordcns in Dänemark, zu Lcuggern und Ueberlingcn, Wippcrt vonRoscnbach, Commenthur zu Basel und Hohenrcin, Arbogast von Andlau zu Tobel und Fcldkirch undllr. Leonhard Eabelien übergeben einen Eredenzbricf vom Ordensmeister in Deutschland, Philipp Flachvoir Schwarzenburg, vermelden ihres Herrn nachbarlichen Gruß, entschuldigen ihn, daß er jezt wegenKrankheit persönlich nicht erscheinen könne^ daß er aber auf nächstem Tag sich einfinden zu können hoffe,um verschiedenes vorzubringen, und bitten, man möchte den Orden und dessen Häuser in der Eidgenossen-schaft wie bisher für befohlen haben. Wird in den Abschied genommen. ,i. Andreas Nhff von Baselb> ttctim Namen des Hieronimus Pulpitis und Johann Anton Rcmundi und Consortcn von Mayland,man möchte sowie man vor Iahreil einigen mayländischcn Kanfleuten ein frei sicher Geleit durch dieEidgenossenschaft bewilligt habe, ein solches auch ihnen ertbeilcn. Das Gesuch wird ml iinninoiulumgenommen v. und <S. u. Mainthal), x Herr von Lambert, Gesandter des Herzogs Karl Emanuelvon Savohen, meldet, daß sein Herr über das Schreiben, welches die Eidgenossen verflossenen Johann!an ihn erlassen, sich nicht wenigentsczt" habe, indem es ,'ich nicht gebühre, einem so gewaltigen Herrn,der über sein Thun und Lassen niemanden als Gott allein Rechenschaft schuldig sei, also zu schreiben;er bitte deßhalb, man möchte, wenn man in Zukunft wieder etwas an ihn zu schreiben habe, dieses Leutenübertragen, die wissen, wie einem solchen Fürsten zu begegnen sei; was dann den Handel selbst betreffe,finde er daß das Schreiben nichts weiter, als die Klagen derer von Genf und einiger Kaufleute überdie Zölle zu Versoix u.a.m. enthalte; er gebe aber die Versicherung, daß daselbst nichts mehr vorkom-men solle, was den Verträgen und den Freiheiten derer von Genf zuwider sei, uud erbiete sich, jedemdarüber Rede zu stehen. Darauf geben die Kaufleute der Eidgenosseuschaft ihren Gcgrndericht ein. End-lich eröffnet der Abgeordnete der Stadt Genf, Stadtschreibcr Paul Ehcvalier, seine Beschwerden gegeildie savohischen AmtSleute, welche durch Sperrung, Verhaftungen und wiederholte Gewaltthätigkeiten dieBurger von Genf bedrüken, und bittet, der Stadt zur Ruhe und zum Frieden zu verhelfen. Nach An-hörung all' dieser Vorträge wird der Handel wieder ml imlli'uoiniuin genommen Die Gesandten vonZürich Glarus, Basel und Schaffhauscn eröffnen aus Auftrag ihrer Obern: Es sei bekannt, welche Müheund Arbeit die' Eidgenossen seil vielen Jahren wegen der Differenzen gehabt, welche zwischen Savohenund Bern bezüglich des welschen Landes gewaltet haben, wie die XII Orte Bern angewiesen, sich mit demHerzog gütlich zu vergleichen, wie mau Bern dabei die Zusicherung gegeben, ihm das Gebiet, welchesihm zuerkannt würde, schüzen zu helfen und in den alten eidgenössischen Bund aufzunehmen; wenn nundie Stadt Genf stetsfort beleidiget werde, so wirke dieses auch uachtheilig auf Berns welsches Gebietzurük und vollends würde es für das ganze Vaterland Unheil bringen, wenn die Orte, welche BernBeschirmung des welschen Gebiets zugesichert haben, im gegebenen Falle Hülfstruppen dahin schiken müßten,während die mit Savohen verbündeten V Orte dem Herzog Zuzug leisten würden; sie stellen demnachan die V Orte die ernstliche und freundliche Ermahnung, sie möchten sich beim Herzog, bei dem sie inso bobem Ansehen stehen, dabin verwenden, daß er keine Feindseligkeiten gegen die Stadl Genf vornehmeund deren Burger und Einwohner in Bezug auf Zölle und andere Neuerungen in Ruhe lasse, bis die