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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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914
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Mär; 1586

beim Erzherzog auswirken, daß der neu errichtete Zoll zu Seckingen und Laufenburg bis zu Austragder Sache eingestellt werde, I». Die österreichischen Gesandten bemerken ferner, daß der Erzherzog wegender von Frankreich gegenwärtig betriebenen Kriegswerbungen einen Durchzug durch die vorder-österrei-chischen Lande und daherige Lasten und Beschädigungen besorge und daß er demnach die Eidgenossenganz nachbarlich ersuche, auf die Vorgänge fleißig zu achten und es ihm zu rechter Zeit zu melden, wennein Durchzug vorbereitet werde, damit er seine Gegenmaßregeln treffen könne; und da auch die eidgenös-sischen Landsaßen und Unterthanen wegen ihres täglichen Verkehrs und des Frucht- und Wcinkaufs dabeinicht weniger interessiert seien, als die österreichischen, so erwarte der Erzherzog nachbarliches Entgegen-kommen, I. (S. u. Rheinthal), Ii. Die Gesandten Berns legen einige falsche Bernermünzen vor, diedem Vernehmen nach im Augstthal geschlagen worden, und warnen aus Auftrag ihrer Obern vor derAnnahme derselben, Sie melden ferner, daß zwei Personen nach Aarburg gekommen und falsche Frankenausgegeben haben. Jedes Ort soll die angemessenen Maßregeln treffen, I. (S. u. Mainthal), »> DasGesuch des brandbeschädigtenEisenschmieds" von Solothurn um eine Unterstüzung zum Wiederaufbauseiner Schmiede wird wieder in den Abschied genommen, ,s. sS. u. Rheinthal). <». Die Gesandten derV katholischen Orte eröffnen: Es haben die IV Städte vor einiger Zeil an die V Orte das Verlangengestellt, daselbst vor den höchsten Gewalten etwas vortragen zu dürfen ; sie haben eS ihnen gerne bewil-ligt und haben auch ihre Ankunft ganz gern gesehen; selbe haben dann ihren Vortrag in ganz freund-licher und eidgenössischer Meinung vorgebracht; die V Orte haben ihnen darauf erwiedert, daß sie ihnenauf ihren freundlichen Vortrag auf nächster Tagsazung antworten werden; nun seien sie von den ^Orten beauftragt, den IV Städten ganz freundlich zu danken, daß sie also sie heimgesucht, und ihnen an-zuzeigen, daß sie gleichfalls vorhaben, die IV Städte durch eine Botschaft heimzusuchen, nm sich mit ihnenbezüglich der schwebenden Differenzen zu unterreden und eine Verständigung zu ermöglichen; sie stellendaher an die lV Städte die Bitte, ihre höchsten Gewalten ebenfalls zu versammeln, um vor denselben t»eAntwort vorbringen zu können,Nachdem die Gesandten der IV Städte ihre Bereitwilligkeit und Freudedarüber ausgedrükt und sich für den freundlichen Empfang ihrer Gesandten in den V Orten bedankt,sczen sie den 14. April für den Besuch der Gesandten der V Orte in Zürich, den 16, für Schaffhausen,den 26. für Basel und endlich den 23, für Bern an, A». Die Gesandten von Glarus legen die Antwort desLandammannS und zweifachen Landraths zu Glarus (17, Februar) auf den von den Gesandten der l^Städte vor der Landsgemeinde gehaltenen Vortrag schriftlich vor, worin sie die redlichen Absichten derIV Städte lobend anerkennen, und verdanken, deren Zwistigkeiten mit den katholischen Orten tief be-dauern, aber voll Hoffnung einer befriedigenden Lösung derselben entgegensehen und schließlich um Ent-schuldigung bitten, daß sie auf die bezüglich dcö Bündnisses mit der Stadt Genf gemachte Anregung der-malen noch nicht antworten können, da sie znwartcn wollen, bis sie von der Gesinnung der andern Ortehierüber Kenntnis; erhalten haben, q. Meister (Bernhard von Ragenek) und Rath der Stadt Strasburgstellen in einer Zuschrift vom 2. März das Ansuchen um Antwort auf ihr schon wiederholt gestelltesGesuch um Aufnahme in den eidgenössischen Bnnd, Darauf wird geantwortet, daß man ihnen für denfreundlichen Gruß und ihre nachbarliche Gesinnung danke, daß man aber, weil man sich dieses Anzugsnicht versehen, ihr Begehren in den Abschied genommen habe, um auf künftiger Jahrrechnung darauf zuantworten, i». Vom Haus Oesterreich wird das Erbeinungögeld für das Jahr 1585 bezahlt. Dwfranzösische Ambassador schreibt aus Solothurn, daß ihm bei allen Anlässen viel Ehre und Gunst von den