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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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907
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Februar >586,

d.e Antwort, welche die IV protestierenden Städte erwarten, „auf das frenndlicbcst und lieblicheft'US möglich gestellt werde", damit eidgenössische Treue. Liebe und Freundschaft ..dcstobaS" erhalten werdeDer Gesandte von Solothurn soll an seine Obern referieren, waS Sekclmeister Gottrow auf dieForderung der Erben des Leodegar Eichholzcr bezüglich der Bücher, welche allhier den Vätern der Ge-lellschaft Jesu feilgeboten worden, geantwortet hat,

73A.

Konferenz der IV evangelischen Städte,

Anrnu 7. Februar

Staatsarchiv Bcr». Vvangcl. Absch. v, 2rl.

Rarhsboten: Zürich, Heinrich Thommann; Hans Eschcr. beide des Raths, Bern, Auto» GafferKenner; Hans Anton Tillier, Scfclmcistcr. beide des Raths, Basel, Haus Jakob Hoffman»; WolfgangSattler, beide des Raths, Scbaffhanscn, I)r, Johann Konrad Mehcr, Burgermeister; Georg MädcrRaths.

»». Balthasar von Grissach übergibt ein Eredenzschreiben vom Ambassador in Solothnrn, vermeldet^sscn freundliche» Gruß lind begehrt Antwort auf den jüngst zu Bern gehaltenen und den drei andernStädten mitgetheiltcn Vortrag, Das ihm nun mit allgemeiner Zustimmung ertheilte unvorgrciflichclutwortschreiben befriedigt ihn nicht, indem er nähere Erläuterung darüber wünscht, ob man den ewigen<'>>eden und die Vereinung mit dem König zu halten gesonnen sei. Da jedoch die Gesandten von BernUüber keine besondere Vollmacht bestzen, nehmen sie in den Abschied, ob man obbenanntc Antwortl^mnit der gewünschten Erläuterung (wozu übrigens die Gesandten der drei andern Städte beigestimmtlabe») an den Ambassador abgehen lassen wolle. Seinen Entschluß hierüber soll dann Bern an Zürich"uttheilen, damit dieses das Schreiben in der IV Städte Namen ausfertigen kann, I». Bezüglich der vor-^stagencn Abordnung einer Gesandtschaft nach ^Frankreich, um zu einer Friedeusvermittlung sich anzu-'Ulen, wird die Frage aufgeworfen, ob es nicht vielleicht, bevor man sich hierüber entschließt, gut wäre,Zu erkundigen, ob die deutschen protestierenden Fürsten dasselbe thun wollen, wie bereits angedeutet'^'>den ist. Da man aber in Betracht gezogen, daß der König vielleicht aus verschiedene» Gründen we-"hKr auf dje deutschen Fürsten, als auf die evangelischen eidgenössischen Städte, seine Bundesgenossen,und gütliche Friedensunterhandlungen lieber diesen gestatten möchte, so wird beschlossen, dieseschristliche Werk ohne Rüksicht darauf, was die deutschen Fürsten zu thun im Sinn haben, an die,a„d ^ nehmen, um so mehr, als der evangelische französische Adel in der Schweiz dieses auch gern^ Denn wenn man auch nichts ausrichten würde, was man übrigens verschiedener Umstände wegen' ^ erwartet, so möchte es doch ohne Zweifel bei manchem von Erfolg sein, wenn er steht, daß^ evangclischtn Städte ihr möglichstes gcthan haben, Frieden und Einigkeit in Frankreich zu stiften"'d die Zerrüttung des Königreichs zu verhüten; auch würde es den Gläubigen in Frankreich Trost"'b Vkuth einflößen, wenn sie wahrnehmen, daß man sich in ihrem Interesse mit der Sache befasse. Aus'und andern Gründen wird auf Ratifikation hin beschlossen, diese Botschaftschikung in Ausführungbringe»; deshalb wird ein Tag nach Bern auf Sonntag Qnasimodo (10, April alt, Kal.) angesezt,bon jedem Ort zwei Gesandte sich einfinden sollen, um gleick von hier aus die Reise nach Frankreich'