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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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November 1585.

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Ferner Ist das gmein Volck vnder üch (als vnns anlanget) bericht vnnd wider vnns verleydet worden. Nach-dem die Hugenotten (wie man sy nempt) Inn Franckrych zu -ilmii-.nl.vn mitt dem Künig von Navarren, Printz vonConde vnnd andern ein versamlung oder tag gchallten, Sygen vnnser der Evangelischen Stetten Ersamme Vott-schafftcn onch darby gwesscn, vnnd habint alda radtschleg zu vndcrthruckung der Catholischen gefaßt vnd gemachet. (7.)

Sodcnne kompt vnns onch für, Das Jr vnnser Lieb Allt Eydtgnossen, Zuvor vnnd ehe letster vfbruch gesche-chen, üwerm Kriegsuolck Inn Jrem abreyßen bevolchen, Das sy üwer Volck daruf vnnd daran sygend, Das derKünig Inn Franckrych den Protect vnnd angenommncn schirm mitt Genfs vnnd andere Pündtnnß mitt denen,die nit üwers Catholischen gloubens, guittiere vnnd wider vßhin gebe. (8.)

Vnnd nachdem dann zu disen gfahrlichcn Zyten allenthalben vil cnderungen vnnd emporungen, vndcrm schynder Religion ynrvssen thut vnnd angesehen Wirt, Vnnd also die Relizionsachen großen Widerwillen erweckt, vilvugerimpter spöttlicher Worten, mitt schmechen, schellten vnnd schenden gebracht werden, Vnnd onch von dem Geist-lichen Stand schandtliche Schmachbüchlin Im thruck vßgond, Da man vnns Kötzer, Abgötterer, vnnscrn gloubenein faltschen nüwen erdichten, vnnsere Kilchendienner faltsche Leerer, vcrfürer vnnd anders »empt, verhaßt macht,vnnd die lüth beredt Als wann wir wanckelbar, nüdt gwüsses noch grundtlichs Inn vnser Christenlichen Confessionhabint ^ Man jchmäche'die Hochgelopt Jungfrouw Maria, die wirdig Muter Gottes, Die Lieben Heiligen, Habintnüdt vis guten wercke» Vnnd derglychen mehr; Vnnd das man vmb Religionsachen niemandt weder Pflicht, thrüw,"och eydt schuldig syge zu hallten; Deßglychen onch offt beredt wird, Es möge by Übung mehr dann einer Religiongmeiner frid nit bestaan noch erhallten werden. Daruß dann volget, Das svlliche zwytracht zwüschcnt beiderReligionen anhengeren entstadt, vnnd Je einer den andern der vnruw halb beschuldiget. (9.)

viiud durch söllichen der Eydtgnoschafst fygenden bösen, arglistigen mittlen vnnd saltschen surgeben vnnsallen Inn einer loblichen Eydtgnoschafst, vnnser». geliebten Vatterlandt, Die der Allmechtig Gott bisher Inn guternnigkeit gnedigklich beichirmpt vnnd verwart hatt, zur zyt der noth großen zwyffel vnnd inißthruwen fvnnd ividergwallt, gfahr vnnd vnrath begegnen vnnd widerfaren möcht, vnnd wurd der leydig vßgang vnnsers glücks miß-günstigen nit wenig froüd vnnd frolockens gebären vnnd bringen. .10.)

Deßbalb >vir nit khönnen lenger zu vnderlassen noch zu schwygen, vnns b« üch vnnseren gcthrüiven lieben All-ten Eydtgnossen a.neinlich vnnd sonderlich, gantz guter, thrüwer Eydtgnvssischer wolmeinnng deß vnivarhafften für-g°bens mitt warbeit ».entschuldigen vnnd zuverantworten, vnnd einmal aller bejchwerden vnnd anligenö fründttich

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Nu, werdent. (11.) Ort belangen thut, Das wir vnns mitt andern Fürsten vnnd Herren Inn

^ ^ .gl verawüssen, Das wir vnns über gineine öffentliche bewußte Pündt mitt

^ndtnuß Jngelassen K an ma uch will Fistel vnnd Herren, Tütsch oder Weltsch, nit Jngelassen habent, Ist

seinem Potentaten, sy ffM" g ^ ...ygren Das wir für sölliche vnbedächlliche lüth geacht vnnd gescheht, alsnns beschwerlich zuverneinmen ^ ^ ^ vnnsere gmüter nie berürt, Sind onch fürthin vnns lychtlich Inn

^'n Jeder by v..ns Mtz ^«s-^ ^gnoschafft nit zugeniessen vnnd von wegen vnnsers al.gn.einen Vatter-

Ia»dt° - . ^,nti!s vnnd wolstandts nit hochnotwendig vnnd bedörffend, Jnzulassen vnnd theilhafft

vn.io dey gmeinen ^ ^ öffentlichen Pundt, so wir zusammen glopt vnnd gschworen,

tbri^,?' ? I "dtvasst niitt redlicher,' mannlicher dapferkeit onzerbrochenlich zehandthabe» gesinnet, Dann

) vl.ch, ehrbarl.ch, stau l ss - . ^ begeren zehußen, zehandlen, lieb vnnd leyd zulydcn, Die ein-

' N >dt»»-sl>Ich pl- ."-c b-M -n, zü,»l>i» »>t mihi, wi- dchlM, »ß

Vnnd Ist hieruf an ms, > Pündtnuß sich bewegen zulassen, Sonder mitt gineinem Rath, wie

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