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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
898
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November 1585,

zu sig vnnd wolfart gelanget, angnem, andern aber erschrockenlich vnnd forchtsamm sind, nit geschmelert vnnd ge-mindert werde, Sonder wie ein veste Mur, wider alle widerwertige anloüff, mitt lob vnnd ehren bestände. (13-)

Wytcr die Verunglimpfung betreffende, Da das gmein Volck vnder üch beredt, Als die Hugenotten (wie mansy heißt) Inn Franckrpch ein Versammlung tag gehallten, Sygen vnnser der vier Evangelischen Stetten Bottschaff-ten ouch barby gewessen, wider die katholischen radtschleg gemachet, Vnnd das der Künig den schirm mit Genffvnnd andern, die nitt Katholisch sygen, vßhin geben vnnd quittieren. (14.)

Mögen wir die Evangelischen Stett söllichcr vflag vnnd vnbillichen anclagens mitt warheit entschuldiget wer-den, Das nammlich sölliche gedanckcn vnns nie zu sinn kommen, noch darvon wüßend, Sind auch niendert an dhennem Ort darbt) gwessen, ald berufst, Tragend khein wüsten, Was derhalben an eim oder dem andern ort verhandlet,abgeredt vnnd beschlossen worden, Vnnd sind ouch dhemswegs gsinnet, Jemand von der Religion wegen zuduräch-ten noch zuverfolgen. (15.)

Wir khönnen aber vnns nit gnugsam verwunderen, Das Jr also wider Genfs vnnd andere Evangelische ver-hetzt vnd dahin getrachtet, Das der Künig den Genffischen schirm vnnd andern, die nit Katholisch sind, die Pündt-nuß hette vfsagen sollen. (16.)

Dann sovil Genfs belangt, Wüstend Jr all gmeinlich, Das dieselbige Statt ein Were, vorMur vnnd Schaffse l gantzer Eydtgnoschafft Ist, Vnnd wann die verloren, soll man nit mehr vnnser Vatterlandt bschlossen, Sondervff der aller gfahrlichisten sydten offen ncmmen (nennen). (17.)

Uewere vnnd vnnsere Fromme Bereiteren haben allweg vff dise Statt ein sonder gethrüw oug vnnd vfsehengemorste» viurd gehept, vnnd sy by der Eydtgnoschafft erhallten wellen, Wie sölliches ouch der Badisch Abscho^-Anno 1557, heiter vnnd klar vßwyßt vnnd vermag, Da man vnns von Bern dahin verwandt vnnd gewiße»,ein Statt Genfs Inn Burgtrecht vf- vnnd anzunemmen. (18.)

Wann nun wir von Zürich zu Statt vnnd Land, sambt vnns von Bern, bedacht vnnd erwägen, diser StaGenfs glegenheit, Loblicher Eydtgnoschafft Eer vnnd wolfart, Item was der mehrteyl Orten vnns von Bern dtt-selben Statt Burgkrechtens, darzu ouch von vnnsers Landts wegen gegen Fürstl. Durchl. zu Savoyg gütlichen helfff"zusprechen, mittlen vnnd erkhennen, glopt vnd verheißen, habcnt wir vff Jetzt erzelte vorgendere Verhandlung vo>>billigkeits wegen nit khönnen vmbgahn, ein Statt Genfs mitt erlichen gedingen Inn schütz vnnd schirm anzune>mmen Vnnd, das Jr sehen, Wir nüdt heimlichs vneydtgnössischs noch verborgens gehandlet noch abgeredt, So we ^wir üch vnnser verglychung hiemitt öffentlichen wüßenthafsten bericht thun, Das wir üch, so Jrs begerend, gern vorläßen oder Copy darvon geben wellend. (19.)

Vnnd sind wir, gcthrüwen Lieben Allten Eydtgnossen, zwyffels fryg, Wo üwere Fromme Vorderen von cm^Statt Genff weren ersucht worden, sy zu einer vorwere einer Loblichen Eydtgnoschafft zubruchen vnndmen, Sy Herten zu erhalltung der Frygheiten vnnd Vattcrlandts ein solchen glückhafften Schlüssel nitgelaßen. Darumb wir Eydtgnössisch pitten, die anfechtungen, so üch hieran hinderen möchten, fallen zulassen mvff vnnser, vnnser Kinder Eer, Lob, Frygheit vnnd Vatterlandt mehr znsehen, ein Statt Genff Inn zugewandtschaff 'als andere Ort, anzunemmen nit verachten, Wie sy üch dann selbs mehrmals ersucht vnnd gebätten habend (^^Vnnd diewyl wir dann, vss heiligem Göttlichem Wort, gnugsamm erfarcn vnnd gclernet habent, Das ^gloub eine fryge thüre gab Gottes, durch den Heiligen Geist den mentschen Jngegoßen Wirt, vnnd nit durch ^macht vnnd zwang einicher Potentaten, Geistlicher noch Weltlicher mentschen, gegeben werden khan, Ouch die gwmninen nritt Krieg, wehr vnnd waaffcn nit mögend gezwungen werden, Wie das die täglich crsarung mittbrmg 'Habent vnnsere Fromme Vorelteren, geistlich vnnd weltlich, vor Jaren vff allerlei) beschechne klegten ImGottes die heilig Göttlich gschrifft, alts vnnd nüwen Testanients, für sich genommen, Daruh ein Christenlichs ^gemeine Confeßion vnnd gloubens bekhandtnuß gestellt, Inn welcher man das heilig Vattcr Vnnser hättet, duArtickel vnnsers wahren Christenlichen gloubens bekhendt, Die heiligen l l) pott volkommenlichen leert,allen Christenlichen Kilchen gebracht wirt, Daruß man das Volck znr forcht Gottes, gehorsamine derChristenlicher brüderlicheii liebe, vnnd zu allen guten wercken trybt vnnd erntstlich vermannet. Fürnemmlil)zum vordersten Habent wir vnnseren Herren vnnd Erlöster Jesum Christum, der von der Heiligen Hochlff "