August 1585.
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und Solothurn wird das nöthige, besonders bezüglich der Wortzeichen, geschrieben; Schwhz endlich sollan Graf Hannibal von Ems und an den Herrn auf Hohensax Verlraute Boten abordnen, um auch hierdas erforderliche einzuleiten. I». Bezüglich der Abordnung von Gesandten nach Mahland> wegen desKvrnkaufS der cnuetbirgischen Unterthancn wird der Vorschlag Zürichs angenommen, nämlich, daß Urieinen oder zwei Boten dahin abfertigen solle; an Zürich wird davon Mitteilung gemacht. Diesen Ge-sandten sollen dann auch Instructionen mitgegeben werden, mit dem Erzbischof von Mahland in Betreffdes eidgenössischen Kollegiums daselbst daS nöthige zu verhandeln, v. Bezüglich der französischen Zah-lungen wird neuerdings'der Abschied zu Luccru vom 22. Januar zu Rathe gezogen. Ein Anzug Lucernsüber diesen Handel sowie über die schmählichen Schreiben und Reden des Ambassadors gegen die V ka-tholischen Orte wird in den Abschied genommen ; ebenso die Bitte der Gesandten von Uri an die Orte,welche noch nicht zur Botstbaftschikung nach Solothurn eingewilligt haben, sich von ihnen nicht zu ,öndern.«». Mau soll nicht vergessen wieder anzuregen, daß die bischöflich-eonftanzischen Häuser mit katholischenVögten ans den regierenden Orten besezt und daß ein katholischer Stadtschrciber nach Bischofözcll er-nannt werden soll ' Der Pfarrer von Luccrn. der in einigen Tagen .lach Constanz reisen w.rd, soll da-selbst um Antwort darüber ansuchen, v. Jedes Ort soll dafür sorgen, daß die kranken und presthaftcnLeute gemäß früher,. Beschlüssen versorgt werden. «V«) Da die Zeiten bedenklich und da zudem noch dieneugläubigcn Orte sich viel Troz und Drohungen gegen die katholischen Orte herausnehmen und alsBeweggrund angeben daß die katholischen Orte de», hl. Bund in Frankreich zum Schirm und zur Er-haltung der katholischen Religion Truppen zugcschikt haben, und obschon man nicht zweifelt. Gott derAllmächtige werde seine Kirche nicht verlassen und nicht zugeben, daß diese Leute etwas zum Nachthciloder zur Unterdrückung der Kirche ausrichten, so hält mau doch dafür, zum Wohl deö Vaterlandes guteFürsorge nicht verachten zu sollen. Deßhalb erinnert man sich, wie der König von Spanien schon wieder-holt schriftlich und mündlich durch seinen Ambassador Pompejus vom Krenz und besonders durch se.ncGuberna oreu in Mavland sv ganz gnädig sich gegen die katholischen Orte erklärt hat, w.e er .hnen nnF°ll der Roth wem. sie des Glaubens wegen in Kriegsgefahr kommen sollten, zu Hülfe kommen wolle.li>>. < « vor XU Orte wegen anderer Geschäfte einen Gesandten an den Gu-
, . " abordnen w.. , . Versicherung nachbarlicher Freundschaft mit demselben über
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des. ilnrub-n und Kriigögcfahrc» im V-t-.Innd seldst e.heben s-IIIen, und
d.rg eu . Bünden zu verhandeln im Sinn habe, damit mau von den-
die mahländischc Regierung mit den ^ »
lklbe.. nichts zu besorgen hätte.
^ Abschick keine Erwähnung. Sie findet fich II» Staatsarchiv Lnccrn. — Akten:
') Von dieser Berhandlung gcschic i "" ^ ^ 27. August." Daselbst befindet fich auch die besiegelte Instruction
Sv-'nien und Moyland, betitelt: ^-'NNw^r-." ^ Moyland.
Albrecht Segesser von Lneern nnd Ambrosius Pnnt.ncr