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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Juli 1585,

bei andern Gelegenheiten den fehlbaren Prädieanten ihre Lebensweise ernstlich verwiesen und sie zurFührung eines ehrbaren Wandels ermahnt werden, unter Androhung der Abseznng und anderer Strafen

719.

Conferenz der VII katholischen Orte sammt Appenzell,

Luccrn. 1S8S Montag den 29. Juli.

Staatsarchiv Luccr». Luccrn. Absch, Äd. r, tgi!.lAuch in den Archiven Obwaldcn, Freiburg und Solotburn.!

Ralhsboten: Lucern, Heinrich Flekenstein, Ritter, Schultheiß; Sebastian Feer, Panncrherr; NiklausKrus; Jost Holdermeher, Sckelmeister; Hauptmann Hieronimuö von Hertenstein, Ritter,alle des RathsUri. Bartholomäus Mcgnet, des Raths und alt-Landvogt zu Badeu, Sch wh z, Werner Pfhl, Landammann,Christoph Schorns, Ritter, alt-Landammann und Panncrherr; Kaspar Abhberg, alt-Landammann, Ii n-terwalden, Niklaus von Flüe, Landammann; Konrad Wirz, Statthalter und des Raths ob deinWald, Melchior Lussi, Ritter, alt-Landammann nid dem Wald, Zug, Hauptmann Jakob Brandenberg'Heinrich Bachmann, deS Raths. Fr ei bürg. Hauptmann Pancraz Wild, Sckelmeister und des RathsSolothurn, Stephan Schwaller, Schultheiß; Hans Jakob vom Staat, Sladtschrcibcr. AppenzellHans Bodmer, Landammann; Konrad Wiser, Landschreiber.

t». Die Gesandten, welche wegen der Kriegsnnruhcn in Frankreich an den König und an die verbündeten katholischen Fürsten waren abgeordnet worden, hatten auf ihrer Heimkehr zu Solothurnauf Gut-heißen hin der Obern gegenwärtigen Tag angesezt, sowohl um Bericht zu erstatten, als wegen des Vcgchrens des Königs und der Königin, die in den Dienst der katholischen Fürsten gezogenen Truppen wicdc>hcimzumahncn. Nach Verlesung des Abschieds (S. Absch. Nr, 708) jener Gesandten, sowie der demselbenbeigefügten Schreiben und nach Anhörung ihres mündlichen Berichts läßt man es gänzlich dabei vcrble»ben. Mit besonderer Freude wird vernommen, daß der König, sowie auch die verbündeten katholische»Fürsten die wohlmeinende Lcgation der Eidgenossen zu Vermeidung von Blutvergießen so gnädig »»bwohlwollend angenommen haben, daß in Folge der Bemühungen der Gesandten der Abschluß einesdens (zu Nemours am 7, Juli) wirklich erfolgt ist, und daß den Gesandten durch gnädige Audienzen,freundliche Aufmunterung, Kostenfreihaltung und herrliche Geschenke so viel Gunst und Ehre erwiest»worden. Daher wird auch für angemessen erachtet, an den König, an dessen Frau Mutter, an die vc>bündeten Fürsten und an die Herren von Mandelot, Belliövre und Brallion für die den Gesandten e>zeigten Dienste und erwiesene Freundschaft freundliche Dankschreiben zu erlassen (80, Juli). 1»« ^ ^schwert sich, daß die lll Bünde an die ausstehenden Pensionen und Kriegszahlungen zwei Pensionen erhalten haben, es aber nur eine, ferner dnß der französische Secretär Jakob Ballier an offener Lan^gemeinde zu Uri geäußert, der König habe mehr bezahlt, als er versprochen habe oder schuldig sei, cn ' ^daß sogar der König dem urncrischen Gesandten Megnct persönlich erklärt habe, bei der lczten Z»b -seien 10,000 Kronen mehr bezahlt worden, als er schuldig gewesen; es wünscht deßhalb einen gründ'^Untersuch, Das Begehren wird in den Abschied genommen, «. Der französische Ambassador, Hei»Fleurh, ermahnt schriftlich und mündlich, man möchte auf das ernstliche Begehren des Königs und dej^Frau Mutter dafür sorgen, daß die in den Dienst der katholischen Vundesfürstcn gezogenen Truppe» e