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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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Mai 1585,

bruch bewilligt haben, mögen sich darnach verhalten und allfällig schvn angeworbene Luccrner wiederentlassen; denn es werde auf Hab und Gut der diesem Verbot zuwider handelnden Hauptleute greifen.

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangelegcnheiten:

Landgl afschaft Thurgau e. Art. 242, Polizeiliches.

Landvogtei Lnggarnö «I Art. tZ7. Rechnungssachen,

Abschied der Gesandtschaft der katholischen Orte nach Frankreich an den König und an die

verbündeten katholischen Fürsten (Ligue).

Paris 1385,. Mai I«. Juli.

Staatsarchiv 4!i>cerii. Akten - Frankreich 5 Nnruben.

Gesandte: Lueern, Hieronimuö von Hertcnstein, Ritter, deS Raths, Uri, Bartholomäus Megnosialt-pandvogt zu Baden, des Raths, Schwhz, Kaspar Abhbcrg, Ritter, alt-Landammann, Unterwalde»Konrad Wirz, Statthalter ob dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, alt-Landammann nid dem Wald, ZugJakob Brandenberg, des Raths, Frei bürg. Paneraz Wild, Sekelmeistcr und des Raths, SolothurWStephan Schwallcr, Schultheiß, Appenzell, Joachim Mcggcli, Landammann,

», Die Gesandten der VII katholischen Orte nnd AppenzellS, die nach Frankreich abgeordnet sind, >»»die Herstellung des Friedens zwischen dem König und den verbündeten katholischen Fürsten zu verm'ttcln, weil auch Frankreich bisher stets bemüht gewesen ist, die in der Eidgenossenschaft entstandene» Zu"stigkeitcn beizulegen, reisen am 14, Mai von Frciburg ab, kommen am 20. nach Lyon, wo sie vom G"'bcrnator, Herrn von Mandclot, freundlich empfangen werden, und erreichen am 80, glüklich Paris, ^dritten Tag nach ihrer Ankunft (Samstag den l, Jnni) erlangen sie durch Vermittlung deö Herrn vonBelliövrc, der den Gesandten während ihres Aufenthalts in Paris alle mögliche Freundschaft undfälligkeit erwiesen, eine Audienz beim König, dem sie nach angemessener Begrüßung und Vergehe»»"!!ihrer bundsgcnössischcn Treue die Beweggründe ihrer Herkunft mündlich erläutern und dann nebenbcsondcrn Jnstruetion tss Mai> Lucerns nnd Uri's ihren in Schrift abgefaßten Vortrag sammt dendenzbriefen übergeben. Weil nun der König sehr wünscht, jedem der Gesandten insbesondere den Zusms"der Dinge in Frankreich mündlich auSeinanderzusezcn und also jeden Tag, ausgenommen am hl, Psiug^fest und dessen Nachfeier, welche der König dem Gottesdienst und der heilsamen Berührung oder Ernabrung derfrcvclsüchtigen" gänzlich widmet, einen Gesandten nach dem andern zu sich berufen will, ^wird ihm dieses zugestanden. Durch diese Audienzen ward die ganze Woche in Anspruch genommenzwischen übcrschikte der König den Vortrag der eidgenössischen Gesandten sammt allen andern z»vdcnshandlung gehörenden Sachen an seine Frau Mutter zu Epernah, wo sich dieselbe gar emiig uden Fricdenöunterhandlungcn beschäftigte, in der Hoffnung, daß jede Stunde deren Abschluß zntigen sei. Da uun aber die Gesandten wahrgenommen, daß die Dinge nicht so richtig vor sichjedermann erwartet hat, daß die Zeit gar zu sehr hinschwinde, und daß man ohne Zweifel zuHanst^lich ihre Heimkehr erwarte, dringen sie mit allem Ernst sowohl beim König als beim Herrn vonlwvre darauf, daß man sie ohne fcrucrn Verzug abfertige; denn sie müssen sehr besorgen, daß st"