Mai 1585. -
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Conferenz der V katholischen Orte.Lucern. IS«». !». Mai.
Staatsarchiv Lurcr». Luccrn. Absch. Bd. ?. tL0.lAuch i» de» LandeSarchiven Schwyz und Obwaldcn.I
Rathsbeten : L» c crn. Hciurich Flekcnstein. Ritter, Schultheiß; Ludwig Pfhsscr, Ritter, alt-Schnltheiß;Sebastian Feer, Pannerherr; Niklaus Krus, deS Raths. Uri. Peter von Pro. Landainmann. Schwhz.Rudolph Reding, Ritter, Landainmann. Untermaldcn. Niklaus von Flüc. Landainmann ob demWald; Wolfgang'Lnssi, Statthalter nid dem Wald. Zug. Gotthard Schund, Ammann.
»». ES kommen die V Orte nochmals zusammen, um sich bezüglich des von Frankreich begehrtenAufbruchs zu vereinbaren. Da man jedoch auch jezt noch nicht weiß, wohin der Krieg sich wenden werde,da ferner der König nicht so angefochten und bedrängt wird, wie man glauben machen möchte, und dad't Fürsten von Guise nichts wider den König vorzunehmen im Sinn haben, sofern sie nicht zuerst au-fgriffen werden so wird von der Mehrheit auf Ratification hin als das angemessenste erachtet, mit demAufbruch noch zuzuwarten und sich nicht zu übereilen, noch sich von einander zu sondern, sondern dor-nst die Rükkehr der Gesandten abzuwarten, besonders wc.l Zürich und Bern ihre Leute „haufenweise"Zu diesen. Kriegszug laufen lassen; wenn man dann über den Sachverhalt gründlich unterrichtet ist. wird"'"u besser und erfolgreicher zu handeln wisse». — Weil jedoch einige Orte nur Vollmacht haben anzu-bören und zu referieren wird eS in den Abschied genommen. - Luecrn und Uri wollen übrigens an^ Orte die den Aufbruch bewilligt haben, nochmals Gesandte abordnen, um sie noch einmal dringend" bitten sich m dieser hochwichtigen Sache von ihnen nicht zu söndern. I». Balthasar. Weihbischof undDomh„r'der Stift Eonstanz «Bischof z« Ascalon). meldet als Abgeordneter des Eardinals Marc Sittich.Bischofs zn Eonsta.u- Er sei in die katholische» Orte abgeschikt. um sich zu erkundigen, wie sich die Geist-"-beu in ihrem f andel und Wandel betragen und wie eS nm die geistlichen Angelegenheiten stehe, nnd umOrdnung z„ schaffen wo es nöthig wäre; nnn habe er gefunden, daß sich die Priester an einigen Orten^eder dem Laster des Conenbinats hingeben und sonst sich gar ungebührlich und nnPriester.ich aufführenund viel Aergerniß geben, ja ^ °uf ^ ^
«- "« ^stellt n » tbun damit die Beschlüsse des Eoneiliums vollzogen werden und damit
' .« Mtt B.kb.deriNsl eirre» Priester anstelle.
» s° der. Zarn de« ' ° z.» niffe - mw ww all.» s°« iw. Gesandte
Thu. "s ^ »necrn nnd Uri melden, mit welche» Jnstrnetianen sie ihre Gesandten
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