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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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863
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April 1585, 8lssj

so die Katholiken zu Grund richteil helfen würde, für welche die frommen Altvordern Leib, Gut undBlut stctö treulich eingcsczt hatten; daneben wird Bedenken getragen, die eigenen Kräfte gerade jezt zu schwä-chen und dadurch die Gegenpartei beherzter zu machen; eS wird aber auch in Berüksichtigung gezogen,daß die katholischen Fürsten nichts wider den König im Sinn haben, sondern gegenthcils ihn bitten, zuihnen zn halteil und ihnen das Unkmut ausrotten zu helfen und dadurch ihm lind dem ganzen Reichzur Ruhe zu verhelfen; übrigens beabsichtigt keines der katholischen Orte, den König zu verlassen (ob-schon sie dazu Ursache hätten.' weil auch er die Vercinung ihnen nicht hält), so lange er nichts wider die Ka-tholiken und die katholische Religion vornimmt; hingegen will man die Sache ,licht übereilen und des-wegen bevor man etwas beschließt, nähere Erkundigungen einziehen. Deshalb wird nun auf Ratificationhin als das angemessenste erachtet, an beide Parteien Gesandte abzuordnen und dem Köllig zu verssehenzu geben, was die katholischen Orte zn diesem Nükhalt bewege und daß sie nichts anders beabsichtigen,als alles das ihm zu halten, was getreuen BnndSgenopen gebühre, D.c Gesandten sollen ans den Tagzu Solothnrn mit Vollmachten abgefertigt werden, über alles d.eses ich zn verehren. - Auch w.rdjeden. Gesandten eine Abschrift der Erklärung der katholischen Fürssen über .hr Vorhaben »utgcthe.lt.damit ied S Ort desto gründlicher über den Sachverhalt unterrichtet werde. An Freibnrg und Solothnrnwird die Ursache gegenwärtigen Tages gemeldet mit dem Begehren, den Ausbruch bis zur Rnkkchr derGesandten nicht zu bewilligen. Inzwischen soll mau die Gesandten nach Frankreich ernennen, damit diessgleich von Solothnrn ans'abreisen können *) Auf die Anzeige, daß Zürich während dieser Tage einigeseiner Rätbe in das Thurgau abgeordnet habe, wird Zug beauftragt, unverzüglich einen zuverlässigenMann dorthin zu sänken.' nm sich über den Sachverhalt zu erkundigen, e. Ilm Müller von Consta»;"agt betrübt" über die Ungnade, m die er beim Cardinal von Ems und der Domstist gefallen sei, mel-det die Ursache davon, betheuert seine Unschuld, dankt für die ihm erthei.te Empfehlung und bittet um

serncreö Wohlwollen, «». (S. u. Thurgau).

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftSangelegenhe.ten:

L"»dgrafschaft Thurgau,

,1 Art, Zl>4. Kirchliches u. GlanbenSs.

Conferenz der mit Frankreich verbündeten XII Orte.

Solvthurn. 1583- I, Mai (Maitag).

L..e--N, Mg-M. Absch. Bd, NN. 8l.u. Archive» Zchw.'Z, Ob«-»»-«. Nidwalden und Klar»«..

^ . a.,dwia von Mülincn. alt-Schulthciß; Anton Gasscr. Ben,.er und des

Kathsboteni Schultheiß; Hauptmann Joseph Amrhhn, Fähnrich und

)S. Lueern, Hclnnch S mgcrherr; Peter Gisler, LandSvenncr, beide dcS Raths, Schwhz,

Hauptmann Rudolph Reding. Weißenbach, beide dcS Raths o b dem Wald, Melchior

Calden, Melchior von Flüe; Landvogt Ka,par zum U-css,ent m.

^ , Niiruhen. - LandcSarchiv Schwyz. Erklärung der Ursache», war,»» der

') Staatsarchiv Lnecrn; Akten: L""nd Städte z» den Waffe» gegriffen habe», 0. .1, 3l. März,'-«rdinal von Bourbo» und die katholisw"' S" I .