November l584.
werde, «. Da man Hoffnung hat, daß der Papst, wenn er darum begrüßt würde, die Schulden des»helvetischen" Kollegiums in Mahland zu bezahlen übernehmen dürfte, so wird beschlossen, sich bei AmbrosiusFornaro zu erkundige«, wo, wann und wie dieses am besten anzubringen sein möchte, ob vielleicht bei derElectiou eines neuen Erzbischofs zu Mahland.—Die katholischen Orte, welche ihre Pläzc im Kollegiumzu Mahland noch nicht bcsezt haben, sollen sie bcsczen, damit dieselben nicht etwa „andern Nationen"zugestellt werden; auch sollen die Orte, welche dem Ambrosius Fornaro die festgescztc jährliche Lelohuung für seine Dienste als Protector noch nicht verabfolgt haben, ihrer Verpflichtung beförderlich nach-kommen, Dem Fornaro soll eine Bcschcinung zugestellt werden, daß man ihn als Protector wieder be-stätigt habe damit er selbe behufs seiner Bezahlung auf der ennctbirgischen Jahrrcchnung vorweise»kann, ,i. Der Cardinal von Ems soll ersucht werden, je einen von den zwei Knaben, welche ervon jcdcm'der V katholischen Orte in Mahland studieren läßt, sich den politischen Künsten und Wissen-schaften wiedmcn zu lasse», damit nicht nur in geistlichen, sondern auch in „eivilischcu" Dingen gelehrteMänner herangebildet werden, welche, wenn sie au die Regierung kommen, dem Vaterland und der ka-tholische,, Religion mit Rath und That vorstchen können, und welche die Gottesfurcht nicht weniger alsb'e Prediger selbst durch ihr Ansehen „promovieren," «. Endlich soll dem Cardinal zu Como geschriebenwerden, er möchte die Propstei zu Lauis mit keinem Abzug beschweren, sondern diese Pfründe wie vonMers her bleiben lassen,-Ach diese Aufträge <>Ii o. .l, o.) soll Luecrn im Namen der VII katholischen^te vollziehen, f. Diese Tagleistung wurde von den fünf Schicdortcn Basel, Frciburg, Solothurn,Schaffhausen und Appenzell, besonders auf den Wunsch des französischen Gesandten, Herrn von Fleurh,ausgeschrieben um die Anstände zwischen den beiden Städten Zürich und Bern und den V katholischenOrten in Betreff Einführung des neuen Kalenders beizulegen. Die beiden Städte Zürich und Bern er-freu daß sie die lezthin vorgeschlagenen Mittel nickt annehmen können; Glarus ermahnt zu Friedeund Einheit Es werden nun »ut Zustimmung beider Parteien andere Mittel vorgeschlagen. Nach all-seitigen Ermahnungen und einläßlicher Erörterung werden leztere endlich auf Ratification hin augenom"'en; jedes Ort soll demnach so bald möglich sich darüber entschließen und seine Resolution Zürich zu-s-hiken; dieses soll das Resultat den Schicdortcn mittheilen; alsdann sollen die sieben oder acht Orte- -in.u Tnz °.rsl-udiz°u, -m w«°°> » »l'di° B-z..!-u b-...i,.u wM-u «. «.
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