November 1584,
Man srhe auch im Abschnitte HerrschaftSaiigclegcnhcite» :Deutsclie gem, Zfogteien überh ». Ar>, 79, Einführung d, n. Kai,Landgrafschaft Thurgau n> Art, 592, Stifte und Klöster.
Landvogtri Freie Aemter i Art, INii, Justizsachcn,
Landvogtei Lnggarus. o Ari. 285, Handel und Gewerbe
Landvogtei Mainthal >?. Art, 472, Jnstizsachen.
Tagsazung der XIII eidgenössischen Orte,
Baden. X38Ä, 23. ?ltovemdev (Sonntag, war St. Katharinentag),
LtoatSarctiiv Vucern. Allqem. Absch. Bd. 352. Staatsarchiv Vern. Absch. Bd. vv- 5lI3 und !»83. Archiv GlaruS.
I'Auch in den Archiven Zürich, Sct'wyz. Obwalden, Freiburg, Solotburn und Aarau-!
Gesandte: Zürich, Heinrich Thommann, Sckclmcistcr; Hans Keller, Obmann, beide des Raths-Bern, Hans von Wattenwyl, Schultheiß; Anton Gasser, Venncr und deS Raths, Lucern, HeinrichFlckenstcin, alt-Schultheiß; Niklaus KruS, des Raths, Uri, Sebastian Tanner, Landammann; AmbrosiusPüntincr, Statthalter und des Raths, Schwyz, Kaspar Abyberg; Hans Gasser, beide alt -Landammäwncr, UItter waldcn, Johann Roßacher, alt-Landammann ob dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, alt-Landammann nid dem Wald, Zug, Jakob Nußbaumcr, Ammann; Heinrich Jtten, deS Raths, Glarus-Thomas Schmid, Landammann, Basel. Remigius Fäsch; Wolfgang Sattler, beide deS Raths, Frciburg-Hans von Lauten, genannt Heid, Schultheiß; Hans Meyer, Burgermeister und deS Raths, Solothur"Hans Jakob vom Staal, Stadtschreiber, Sebaffhaußen, Dietegcn von Wildcnberg, genannt Ringl,Bürgermeister; vi'. Hans Konrad Melier, alt-Burgermeister, Appenzell, Bartholomäus Theiler, Landammmann.
»». Abgeordnete des EardinalS Marc Sittich, Bischofs zu Constanz, und des Bürgermeisters undRaths der Reichsstadt Ucberlingen legen im Namen des schwäbischen Kreises die kaiserlichen Mandatevor, welche über Ausfuhr, „Steigerung" und Verfälschung der Münzen auf dem Reichstag zu Ulm e>-lassen worden, und begehren ganz freundlich, die Eidgenossen möchten, weil die Mandate nicht nur s'^den schwäbischen, sondern auch für den bayerischen und den fränkischen Kreis bestimmt seien und Krasihaben und weil sie für Handel und Gewerb von bcsonderm Nuzcn, dieselben auch bei sich in V^llziehung sczen. Nach Verdanknng der vermeldeten Grüße wird ihnen zu verstehen gegeben, daß, weil >"einem Artikel gesagt werde, daß man nicht allein der Eidgenossenschaft, sondern auch andern angrenzen-den Obrigkeiten weder gemünztes noch ungcmünztcö Silber verabfolgen lassen wolle, diese Bestimmungfür die Eidgenossen beschwerlich und auch ganz wider die Erbeinung sei, und daß man diese Sache, wc>mau darüber zu antworten keine Vollmacht habe, in den Abschied nehmen wolle, I». Vor den Gesandtender VII katholischen Orte wird ein apostolisches Breve (15, Sept.) verlesen, durch welches ihnen die gnte"Katholiken in Bünden anempfohlen und worin sie ermahnt werden, verschiedenen gefährlichen Neuen'"gen vorzubeugen, Lucern wird nun beauftragt, an den Papst ein Dankschreiben für dessen Väter'Sorgsalt zu erlassen, mit der Versicherung, daß man gern alles mögliche thnn werde, wie es gutentbolischcn Kindern gezieme, und daß man von den Fußstapfcn der frommen Altvordern nickt abweiche'