April 1584. 8Zi)
welche der Stadt Freiburg wegen ihrer Herrschaft Stäfis zuständig und nach Combremont pfarrgehürigsind, dem Prädicanteu die Sommergarben zu bezahlen sich weigern, vereinbaren sich die Gesandten beiderStädte dahin, daß ihre Unterthancn, welche von ihren ordentlichen alten Kirchspielen abgetrennt werden,Nichtsdestoweniger alle Pflichten, es seien Primizcn, Sommergarben und anderes, so sie vormals denKirchendienern ihrer Pfarrkirchen schuldig gewesen, zu bezahlen haben, dagegen von der Kontribution,don Steuern oder ä'iülfe an den Bau dieser Kirchen und der Kirchhöfe befreit sein sollen. I». Bernführt Beschwerde, daß der freiburgische Vogt zu Surpierre in der obern Muhle zu GrangeS die Ober-berrlichfxjt exerciere durch Visitation, Gebote, Maßfcken, Auflagen und Büßnng der Uebertreter, währendlaut des Vertrags an der Sense von 1537 Freiburg dort nichts anderes, als seine Lehen, Zinsen undZehnten, der Stadt Bern aber alle Obcrhcrrlichkcit zukomme. Darüber wird erkannt, daß sich die Amtölente^ Stadt Freibnrg solcher. Hoheitsrechte in der benannten Mühle und an andern Orten hinter Grangesenthalten daß dieselben der Stadt Bern allein gehören und daß es der leztern Amtsleuten zustehen soll, dieVisitation Maßfeknng und Gebote anzuordnen und die Uebertreter zu bestrafen, daß indeß Freibnrg beiseinen Lehen und Zinsen ans der Mühle zu verbleiben habe. I. Bezüglich einer Marchstreitigkeit zwischenden Herrschaften Dcnczh und Vuissens soll jede Partei zwei Kommissäre ernennen, welche die Herrschaf-len delimiticren sollen Ii.. Auf die Klage des Kastellans zu Combrcmont, daß der Pfarrhcrr zu Snrpicrrel'ch Eingriffe in den großen Zehnten von Surpierrc erlaube, während demselben nur der Erbzchntengehöre,'wird vereinbart dem Pfarrer soll für diesmal die aufgenommene Gerstengarbe bleiben, hinfür"der sog er sich aller Ue'bergriffe im Zehntenbczug müssigen und bei dem bleiben, so ihm zugehört. I. Dae'n Streit obwaltet zwischen beiden Städten über die Jurisdiction und Waidfahrt zu „Emremont" oder^rit beim Hochgericht von Vulliens. wird verfügt, daß beide Amtsleute von Oron und Ruc und Com-wissarien beider'Parteien auf den Augenschein kehren, die Gcwahrsamen untersuchen und die MärchenMezen sollen damit beide Obrigkeiten, sowie die Pannerherren und Unterthanen wissen, wie weit ihres°ftddi,lion m.d Herrschaft.» >-»!>» - - «w ««-»»-. d°r Waidf.hr, ein.
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