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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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735
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Februar 1581.

W bitte mau sie dringend, diesem ihrem Anerbiete» nachzukommen und einander alle eidgenössische Treueund Liebe zu erzeigen*). Beide Parteien nehmen diese Artikel an und verdanken den Schicdbotenlhre dieses Handels wegen gehabte Muhe, Arbeit und Kosten; die Schiedboten danken ebenfalls für dievon beiden Parteien gegebenen willfährigen Antworten, l». Die Gesandten von Bern machen die An-daß ihre Obern vorhaben, den ordentlichen Auszug zu ergänzen und die auf den Schlössern imRargan befindlichen schadhaften Gcschüze umgießen zu lassen und Munition anzuschaffen; um allerleiReden, die darüber entstehen möchten, vorzubeugen, machen sie davon Mitthcilnng, I. Der Gesandte desH'U'zvgs Karl von Lothringen, Melchior von Rhnach, meldet, daß der Herzog eine Garde von vierzig-Rann Eidgenossen zu errichten wünsche und den Girard von Rhnach als Hauptmann und den Philipp^akob von Wartensee als Lieutenant für dieselbe bestimmt habe, und bittet um die Bewilligung. Dasbestich wird in den Abschied genommen; jedeS Ort soll seine Entschließung hierüber nach Lnecrn stinken,damit der Lieutenant so bald möglich mit der Werbung beginnen kann; Solothnrn soll die OrdonnanzGarde in Frankreich beförderlich an Lueern mitthcilcn, indem die Knechte gemäß dieser gehatten wer-dk» sollen. It., fS. u. Vier ennetbirg. Vogt, nberh.). I, <S. u. Lauis). »». (S. n. Vier ennetbirg. Vogt, nberh.).

Hauptmann Baltbasar von Grissach, Dolmetsch der französischen Gesandtschaft in der Eidgenossenschaft,Meldet im Namen und aus Auftrag des AmbassadorS, Herrn von Saneh, daß der König wegen des nen-' > wieder anSgebrochenen Kriegs seinen Verpflichtungen noch nicht habe nachkommen könne», daß dieser'"de,; abermals einen Frieden abgeschlossen habe und zu Gott hoffe, es werde derselbe besser, als es bisher^!cheheii, von seinen aufrührerischen Nntcrthanen gehalten werden; er meldet ferner, daß laut einer Mit-ststnng des AmbassadorS der König steh nächstens entschließen werde, welche Summe er an die EidgenossenGüsten wolle und auf wann; sobald dieser Entscheid erfolgt sei, werde er darüber berichten; die bisherigetrzögerung rühre daher, weil der Hof wiederholt getrennt gewesen und die Finanzräthe abwesend; er' te daher, noch ein wenig Geduld zu haben; endlich drükt er sein Bedauern ans über den ZwiespaltAschen ^ katholischen Orten in Betreff des Nuntius und versichert, daß er sein möglichstes

aufbiete» werde, um Frieden Ruhe und Einigkeit herzustellen.Antwort: Man sehe mit Bedauern, daß dieZahlungen ungeachtet aller Znsicherungen immer weiter hinausgeschoben werden; obschon man zwar Pollmacht^Ue, Gesandte an den Hof zu schikcn, so wolle man dennoch bis Ostern sich noch gedulden; man dankeübrigens für seine Theilnahme wegen der MißHelligkeiten zwischen den Eidgenossen und für sein^bieten, könne ihm jedoch die erfreuliche Nachricht geben, daß die Differenzen bereits gehoben seien,"»d (S. zzwr ennetbirg. Vogt, überh.). Ein Portrag des AbtS Martin von Stein am Rhein^ ml iiwti'noruluin genommen, weil dieser Abt dem Vernehmen nach für das Gotteshaus nicht gutAushalten soll. i. (S. n. Baden). (S. u. Lnggarus). <. Beschluß der Vll katholischen Orte auf einen"Urag per bischöflich-basclschen Gesandten betreffend die den IV evangelischen Städten zu gebende Ant-^ Ii. Bern wird erinnert, die 2.5 Kronen an die Kosten der Abordnung nach Mahland an Lneern^ überschjkxu. v. Ein Gesuch tlri'S um Fenster in das neue HauS deS Gedcon Stüter, ein gleichartigvon Schwhz um Fenster in das neue RathbauS zu Einsicdeln, endlich ein Gesuch von Schaffbanscn

i Lueern behauptet, daß in dieüm Abschied r-er Artikel ausgelassen worden, daß die von Bern sich anerbolen und daß'""n von den Schiedorten aukeriegt worden, niemanden an- den VII Orten wegen Zureden eigenmächtig ,» bestrafen, sondern-dr Bunde jeden da ,n berechtiaen. wo er seßbnft sei.