Druckschrift 
4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
715
Einzelbild herunterladen
 

Juni 1580

7,5

388.

Dritthalbörtische Conferenz.

Brunnen. 1380, !». Juni

Landcdarchiv Tcliwyz.

Rathsboten- Uri Hauptmann Troger, des Raths, Schwyz, Martin Ulrich, Statthalter; Bal-thasar Ebcrhart. alt-Commissär zu Belle»; uud des Raths, Nidwalden, Wolfgaug Lussi, alt-LandvogtZu Baden, deS Raths.

?». e. (S. u. Belle»;). «I. ES wird beantragt, eine zweifache Rathsgesandtschaft ans die Jahrzeit-Wcr nach SemPcud abzuordnen, indem dieses ohne Zweifel zur Beförderung guter Freundschaft bei-tragen werde. Weil aber Uri uud Schwyz darüber nicht instruiert und, wird der Antrag in den Abschiedgenommen.

M.ni sehe auch im Abschnitte Htrrschafts.imzcleaenheitcn:

^ellrnz, Bollen; und Rivicra, « Art. Z7S-38>

S8«>.

Gemelli - eidgenössische Jahrrechnnngs - Tagsazung.

Baden. 1380, 12. Inn» (Sonntag nach St. Medardus).

Staaröarctiiv Lncerii. Allgem. Abscb. Bd. ^7 0. Staatsarchiv Bern. Absch. Bd. DI) ?lt.

I'Auch in den Archiven Zürich, SchnchZ. Nidwalden, Glarus. Freiburg, Solvtburn und Aarau.I

Gesandte: Zürich, HanS Kambli, Bürgermeister; Haus Keller, Obmann und des Raths, Bern,^rat Ludwig von Müliuen, Schultheiß; Anton Gasser, Venner und des Raths, Luecru, Rochus Helmli,Schultheiß; Ludwig Pfyffer, Ritter, alt-Schultheiß, Uri, HauS zum Brunneu, Ritter, Landamniann,^whz, Kaspar Abyberg, Landammanu, Uuterwa lden, Melchior Lussi, Ritter, alt-Landamman» uidk'" Wald, Zug, Gotthard Schmid, deS Raths. GlaruS, Ludwig Wichser, Landamman», Basel. Bo-"^eutura von Brun, Bürgermeister; Ulrich Merian, deS Raths. Freiburg, Ludwig von Affry, Schult-Solothurn, Stephan Schwaller, Sckelmeister und des Raths, Schaffhansen, Dietegen vonildenberg, genannt Ringk, Bürgermeister; HanS Konrad Meyer, alt-Burgermeister, Appenzell,^^"chim Meggeli, Landammann,

(S. n. Freie Acmter). I». v. «I. «. 1. I». i. K,. I. «I. (S. u. Sargans), i». (S. n. Rheinthal).' und I». ßS. n. Thurgan). «ß. Weil jährlich so viele Gesuche um Fensterschcnkuiigeu eiulaugen, wirdSchlosse,,, in Zukunft auf eidgenössischen Tagen keiner,Privatperson mehr Fenster zu schenken, nocho che Gesuche in den Abschied zu nehmen, vielmehr mögen die Betreffenden ihr Gesuch von Ort zu Ort^bringen; vorbehalten bleiben jedoch Kirchen, Rath-, Schüzcu- und Gesellschaftshäuscr, >. Landam-^u» Abyberg macht Anzug: Wie bekannt sei vor drei Jahren das Gotteshaus uud Dorf Einsiedel» abge-^'riit; nun haben die Waldleute mit großen Kosten ein neues Rathhaus daselbst erbaut; deshalb bittees möchte jedes Ort ein Fenster mit seinem Wappen in dasselbe schenken, Das Gesuch wird allgenommen. Bezüglich deS von Frciburg auf leztem Tage gestellten Antrags auf Cw-^Ueruug der Bünde haben nun einige Boten Vollmacht darüber einzutreten: andere sind nicht instruiert;