November 1579.
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Gemein-eidgenössische Tngsazung.
Baden. 13. November (Sonntag vor St. Othmar).
^taatsarclii» Lucer». Allgsm. Absch. Bd. ZSt!Äuch in den Archiven Zürich, Bern, Schwyz, Obwalcen, Freiburg und SolotbunN.
Gesandte: Zürich. Hans Kambli, Bürgermeister; HanS Keller, Obmann und des Raths. Bern,^"ton Gaffer, Venncr; Niklaus Manuel, des Raths. Lueern. Ludwig Pfhffer, Ritter, Schultheiß;Rochus Hclmli, alt-Schultheiß. Uri. Hans zum Brunnen, Ritter, Landammann; Peter Gisler, des"chs und Landssahnrich. Schwhz. Christoph Schorno, Ritter, Landammann. Unterwaldcn. Mar-ßuard Jnifeld, Landammann ob dem Wald; Melchior Lussi, Ritter, Landammann nid dem Wald. Zug.Eisgang Brandenberg, Amman«. Glaruö. Ludwig Wichscr, Landammann. Basel. Remigius Fäsch;Rußingcr, beide des Raths. Freiburg. Ludwig von Affrh, Schultheiß. Solothurn. Stephanchtvaller, Sekelmeister und des Raths; Hans Jakob zum Staat, Stadtschreibcr. Schaffhauscu.^ Hans Konrad Meyer, Bürgermeister; Dietegen von Wildcnbcrg, alt-Burgermeister. Appenzell.
Meggcli, alt-Landammannyx cursiercn verschiedene Münzen, namentlich Löwenthaler, die höher ausgegeben werden, als
^ kwrth sind, und voit denen einige laut Probe von Zürich und Basel höchstens 15 Bazcn oder l Gul-Werth haben. Da nun das gemeine Volk selbe nicht zu unterscheiden weiß und betrogen wird, und/ si'iches der Eidgenossenschaft sowohl zum Schaden als zur Unehre gereicht, so wird verordnet: Zürich^ diese Münzen und Thaler, mit Ausnahme der Reichsmünzcn, probieren und tarificrcn und Abbil-den davon jedem Ort und den Zugewandten mittheilen, damit überall die angemessenen Warnungenfassen werden können; jedes Ort soll die Verbreiter solcher Münzen bestrafen und die andern OrteMich benachrichtigen, wenn wieder eine neue Münzsorte zum Vorschein kömmt. I». Den Gesandten°» St. Galleu wird vorgehalten, daß zwei ihrer Burger über 30,000 Thaler in die Eidgenossenschaftkommen lassen und hier das Stük für 18 Bazen ausgegeben haben, während sie nur 12 wcrth"'d, und daß der gemeine Mann dadurch sehr bcnachtheiliget worden. Sie verantworten sich damit, daß"e zwei die ausgegebenen Thaler alle wieder haben einlösen müssen, die dann in der Münze einge-Mlzcn worden. Es wird ihnen nun anbefohlen, ihre Kaufleutc vor dem Einführen nnbckannter^ ^svlten in's Land zu warnen und Fchlbare zu bestrafen, e» (S. u. Lauis.). «R. (S. u. Freie Aemter).der ^ ^ ennetbirg. Vogt, überh.). Ks» (S u. Lauis). It. (S. u. Mendris). I» Die Gesandtendes ^ ^^olischen Orte crössncn: Sic seien veranlaßt worden, gegenwärtigen Tag auszuschreiben wegenSundgau und Elsaß sich herumtreibenden KriegSvolkö und weil man nicht wisse, wer dessenund Führer sei (Berichte aus Basel, Ingolstadt, Pruntrut, u. a. m. in Betreff der fremden Truppen^ -pruntrut und Elsaß. — Absch. Bd. V. 375 — 385); bis zu jüngster Zeit habe Basel nichts darüberM>tct, obschon es seit bereits vier Monaten diesem Kricgsvolk Munition und Proviant verabfolgt,zugerüstet und den Durchpaß bewilligt habe; besonders die V Orte können solchem nicht ruhig^bcn, sie ihr Getraidc größtenthcilö aus dem Elsaß und Sundgau beziehen und in Roth kom
wenn diese Gegenden von solchen Truppen heimgesucht und verwüstet werden. Die Gesandten von^ ^ lind nur instruiert anzuhören und zn referieren; sie entschuldigen aber ihre Obern damit, daß die