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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
689
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Juni 1579,

des Königs von Spanien, des Herzogs von Parma, des Grafen von Champlpte und der Stände derFrcigrafschast Burgund Gruß und wohlwollende Gesinnungen, was ihm in Gegenwart des spanischen^sandten Pompejus zum Kreuz verdankt wird. Da er aber in seinem Vortrag begehrt hatte, daß mande» in der Crbcinung vorkommenden Ausdruktreu Aufsehen" also deute, daß thätliche Hülfe, nicht aber^ Boten oder Briefe, darunter zu verstehen sei, so wird ihm bemerkt, daß man bei der frühern Aus-legung verbleibe. Hierauf übergeben diese beiden Gesandten einen Vortrag sammt zwei Schreiben an denKönig von Frankreich und diedomalen Regentin" in Burgund und wünschen, daß man auch diese inbe>i Abschied nehme. Es wird entsprochen mit der Bemerkung, daß man bei der gegebenen Antwortverbleibe, ,z. Die sechs katholischen Orte Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Frciburg haltenSolothurn vor, daß es sich sammt Bern mit dem König von Frankreich wegen der Stadt Genf in ein^ündniß eingelassen, dritten ihr tiefes Bedauern darüber ans und bemerken, daß sie das von Solothurn"'cht erwartet haben, indem ja die Stadt Genf mit ihrerfaulen Seele" die ganze Christenheit betrübe,"'ofiir die Strafe Gottes nicht ausbleiben werde; sie bitten es dringend, mit dieser Stadt nichts zuzu haben und sich mehr an die katholischen Orte anzuschließen, Cs wird Solothurn ferner vorge-halten, daß HieronimuS von Roll lczthin sich gegen den katholischen Glauben ausgesprochen habe, daß^'"orein Armbruster" und ein Zimmermann heimlich dort predigen; dcfihalb wird eS freundlich ersucht," k' Zeiten dieses Feuer mit Wasser zu löschen, damit es später nicht mit Blut gelöscht werden müsse."le Gesandten von Solothurn begehren, daß ihnen dieses alles in den Abschied gestellt werde, i. AufBericht von Zug, daß lezthin einer aus dem Zürichgebiet öffentlich geäußert habe, sein Roß habe^">en bessern Glauben als die V katholischen Orte, wird Zug befohlen, denselben in der V Orte Namen5" berechtigen oder, wenn er keine Bürgschaft geleistet hätte, dieses zu melden, damit man gemeinsam ihnh Recht ziehen könne, Wird ml rokeroullum genommen, (S. u. Thurgau). t. Nachdem die Gesand-der sechs katholischen Orte einen Vortrag des päpstlichen Abgeordnete», Bischof della Seala, angehört,Hb diesem folgende Antwort ertheilt: 1) Betreffend sein Begehren, dem Bischof von Chur einen Coadju-(in der Person des Abts von St, Gallen; Breve vom ?, Februar) beizuordnen, wolle man zuerst"bwarteu, was zwischen dem Bischof und den III Bünden auf dem gütlichen Tag zu Feldkirch ausgemachthbe, 2) Hinsichtlich desjenigen, der ein Buch wider die hl, Dreifaltigkeit geschrieben und nun zu Baselh'tn lasse, wolle man mit Basel Rittsprache halten und ihm dann das Resultat mitthcilen. 3) Bezüglich^ llewünschteu Verbesserung der Disciplin in den Klöstern wolle man gern mitwirken; man wünscheseine Verwendung beim Papst, daß diese und andereMißordnungen" stets abgeschafft werden; auchh.chie baß, weil man gegenwärtig wegen Abwesenheit des Bischofs in großer Gefahr sei, der Papsthk» anhalte, nunmehr von seinem Bisthum Besiz zu nehmen, 4) Man sei bereit, die Jung-'"ue» den Priestern wegzunehmen; doch wünsche man, daß er dieses zuvor bei den Domherren vornehme,Mau wolle seinem Begehren, ein getreu Aufsehen auf das Bisthum Basel zu haben, gern nachkom-jedoch wünsch? man, daß er auch dabei mitwirke, lieber diese Punkte soll jeder Gesandte an seinebm, referieren, ». Auf die Anregung der Mehrheit, daß es gut wäre, wenn die Neutralität zwischen^ Hcrzogthum und der Grafschaft Burgund wieder erneuert würde, stellen die Gesandten der Graf-das freundliche Begehren, eS möchte zu Verhütung jeglicher Unordnung diese Neutralität nicht nurdem König von Frankreich, sondern auch mit dessen Kindern, Bruder und der ganzen königlichen Familie^"euert werden und zwar auf fünfundzwanzig bis dreißig Jahre, Wird all insli nonllnm in den Abschied