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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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März 1579,

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Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1Z7ZZ, 23. März.

Staatöarclnv Lucern. Luccrn. Absch. Vd. k. -t'22. Allgem. Absch. Vd. V. 285.l?luch im LandcSarchiv Schwyz.i

Rathsbo'ten: Lueern, Ludwig Pfhffcr, Ritter, Schultheiß und Pannerhcrr; Rochus Helmli, alt-Schultheiß; Niklauö Kloos, Vcnner; Jost Holdermeher, Sekclmcister; Heinrich Flckenstciu, Ritter, alleRaths. Uri, Johannes zum Brunnen, Ritter, Statthalter, Schwhz, Kaspar Abhbcrg, alt-Landam-"u»ln, Untcrwaldcn, Johannes Waser, Ritter, alt-Landaminann und Pannerherr nid dem Wald,^"g- Christian Schön, Hauptmann.

Dieser Tag wurde auf Begehren der drei Orte Uri, Schwhz und Untcrwaldcn ausgeschrieben,stch über eine gleichförmige Instruction bezüglich des Begehrens Berns um Aufnahme seiner savohi-^Mi Lande in den eidgenössischen Bund zu verständigen. Nach allseitiger Eröffnung der Instructionen""kd auf Ratification hin folgendes beschlossen: Im Fall Bern noch vor der Jahrrechnnng zu Baden'""eu Tag ausschreiben sollte, will man denselben besuchen; sollte es erst auf der Jahrrechnnng oder aufk>"er andern allgemeinen oder besonder,! Tciglcistung über diesen Handel Antwort fordern, so will man°gende Erklärung abgeben: Man wisse zuverlässig, daß eS den Altvordern nie habe gefallen wollen, den"Ifang der Eidgenossenschaft zu erweitern, ungeachtet verschiedener Gelegenheiten, die ihnen gebotenkuen und die sie ausgeschlagen haben; man könne sich auch wohl erinnern, mit welch' wohlgemeintemäcmösstschcui Eiferder Handel des Buudschwörcns" vor Jahren betrieben worden, dann aber ans^Üigeu Gründen unterblieben sei; die V katholischen Orte seien auch jezt noch bereit, die eidgenössi-, Bünde, wie die beidseitigen Altvordern gethan, in der alten Form zu beschwören, und wünschen,"b Man ihnen auf dieses Begehren gebührend antworte, Es soll jeder Gesandte an seine Obern dar-' kr referieren, was außerdem über diesen Punkt noch verhandelt worden, wie die V Orte zur Zeit wegenUer eroberten Lande gegen Bern protestiert haben, und was man sonst noch für Ausreden und Ent-^digungcn habe, z, B, wegen der Stadt Genf, die man auch unter der Deke glaubt, u, a. m,, und^ für Gefahren und Unruhen man sich dadurch auösezcn würde, Uebrigenö soll eS in jedes Ortes Be-^ kn stehen, sich für sich selbst darüber zu entschließen und seine Gesandten auf nächsten Tag zu instruie-"der seine Stimme Luecrn zu überschikcn, k». Bezüglich der französischen Zahlungen lauten^ Instructionen verschieden, Lucern nämlich will zuwarten, bis man von Balthasar von Grissach Ant-^ erhalten hat, Uri meldet, daß seinen Gesandten schon vor einigen Tagen abgeordnet habe undf es erwarte, die andern Orte werde ihre Gesandten nachschikcn, Schwhz will stch der Mehrheit an-^kße», beantragt aber, den Ambassador in Solothnrn darum anzugchen, daß er die vorhandenen sum-ciustheile, Untcrwaldcn hat Bericht erhalten, daß dieser Tage wieder eine Geldsendung in Solothnrn"gekommen und daß man den neuen Ambassador und den Junker Balthasar täglich erwarte; wenn aber'k Mehrheit für Absänken der Gesandten stimmt, will eS sich nicht söndcrn, Zug möchte ebenfalls der

für Abschiken der Gesandten stimmt,

^nannten Ankunft abwarten, Obschon nun Uri bei seinem Votum verbleibt, sänken doch die an-

ObhdernOrte

durch einenLäufersboten" ein Schreiben an den Ambassador, um einen endlichen Bescheid zu