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Februar 1579,
Steinen anzuhalten, wie Lucern und Solothurn bereits gethan haben, v. Luccrn ersucht Schwhz u»leine beförderliche Antwort in Betreff einer Klosterfrau zu Neuenkirch. Hv. Schwhz wird von Luecrndaran erinnert, ob man den an Luecrn vcrseztcn Gültbrief von 6 Pfund Gelds zu Rikcnbach lösen wolleoder nicht,
u v, >», aus dein Schwyzercrcmplar.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
Landgrafschaft Thurgan. k. Art, 84. Beseziinqd, bisch const, Vo.zt,
Landvvgtei Freie Aemter. »». Art, t27. Polizeiliches,
Vier ennctb Vogteien überh. «i- Art. 252. Verkehr mit Moyland.
Landvvgtei Lanis I» Art, 22g. Juiiizsachcn, t Art. 37i>, Straßen und Flüsse.
Landvvgtei LuggaruS «, Art, 282, Handel und Gewerbe.
3t»I.
Conftreuz der beiden Städte Bern nnd Lueern.
St. llt». Älteirz (Montag nach Nvininiseere).
Staatsarchiv Lncern. — Akten: Bern.
Nathsboten! Bern, Niklauö von Grafeitried, Sckclmeistcr; Hans Anton Tillier, welscher Eckel-meister; Anton Gasser, Venner und dcö Raths, Lucern, Ludwig Pfhffer, Ritter, Schultheis; ilndncrherr; Rochuo Hclmli, alt-Schulthcis;; Jost Holdcrmehcr, des Raths und Sekelmcister; Rcnwardsat, Stadtschreiber,
Diese Confcreuz wird abgehalten, um bezüglich des am 18, März und 18, Mai 1577 untcrhandeltcn Abtauschö einiger Zinsen und anderer Gerechtigkeiten zwischen dem Gotteshaus St. Urban n>der Stift Zosiugen sieh zu verständigen, Ruit meldet Bern, das; ihm einige der vorgeschlagenen Bode«zinsc nicht annehmbar, weil sie an verschiedenen Orten zerstreut seien. Demnach werden die 'lMbeliebigen weggelassen nnd die andern nochmals berechnet; diese zu Nieder-Bipp, Aarwangcn und »i ^Schaffnerei Zofingcn gelegeneu Bodenzinse betragen 29 Pfund, 19 Schilling, 4 Halter Geld; 1 ^Kernen; 3 Mütt Roggen; 1 Viertel Bohlten; 28 Malter, 3 Mütt, 3 Viertel Dinkel; 23 Malter, ^3 Viertel Haber; 16 alte und 26 junge Hühner und 249 Eier, Diese Bodcnzinse tritt St. Urban ^Stift Zofingcn gegen die Vodenzinsc zu Knutwhl ab, welche ertragen 27 Pfd., 3 Schill., 3Vs ,Pfenningen; 167 Malter, 1 Mütt, 6 Viertel, l'/z Vlg, Dinkel; 13 Malter, 1 Viertel Haber; 2Kcrncit; 6 Mütt Roggen; 22 alte nnd 49 junge Hühner nnd 313 Eier; nach Verrechnung derrenzen zwischen den Beschwerden des Zehntens zu Nieder-Bipp nnd denen zu Knutwhl hat ^bau noch zu vergüten 191 Malter, 1 Mütt, l'/z Vrlg, Dinkel; 1 Mütt Kernen; 3 Mütt Roggen; b a^und 14 junge Hühner und 73 Eier nnd tritt als Gegenwcrth an die Stift Zofingcn den QuaUZehntens zu Hcrzogenbuchsee ab, Hicmit sollen dann beide Theilc für ihre gegenseitigen Ansprachenverglichen und bezahlt sein, sollen einander die Urkunden, Rödel und Urbare über das Erlauschte ^händigen; wenn dem einen Theil etwas abgehen sollte, so das; er den ganzen Ertrag nichtkönnte, soll ihn der andere gebührend entschädigen; hiemit soll auch die Abrechnung und der ^vom 18, Mai 1577 aufgehoben und kraftlos sein, mit Ausnahme der abgetauschten KirchensäzaZehnten zu Nieder-Bipp, Aarwangen und Knutwhl; denn diese sollen in Kraft verbleiben.