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Februar 1579,
solution werde mau dauu dem Bischof unverzüglich mittheileu; übrigens werde man, in waS immer man demBischof inzwischen dienstlich sein könne, stets bereitwillig thun und erwarte, derselbe werde in Bcrükuch-tigung der Wichtigkeit der Sache cinsweilen an dieser Antwort ein gnädiges Begnügen haben, llnda immer noch einige Anstände zwischen Solothurn und dem Bischof von Basel unerledigt sind, so wirdden bischöflichen Gesandten bemerkt, daß man eS zu Beförderung obbenannter Sache für nöthig halte,jene zuvor zu berichtigen, — WaS dann noch weiter über die Sache gesprochen worden, was dabei zuthun und zu lassen sei, wird in einem bcsoudern Memorial zusammengefaßt und jedem Gesandten mit-getheilt, damit er es an seine Obern bringe und in allen Thcilcu erläutere,*) ES wird nun noch ango-ordnet, daß durch einen Ausschuß der verbesserte Entwurf der Vercinungs-Artikcl aufgezeichnet und >ueinem besondern Memorial dem Abschied einverleibt werde, sammt den Vorbehalten der katholischen Ölte-(Artikel der Vereitlung, nach der lcztcn Verbesserung auf dem Tag zu Lucern, sammt dem Memorial, beidell, «i, 12, Februar, — StaatSarch. Luccrn, Lucern, Absch, k, 4l3. und Allgcm, Absch, V. 269 n, 282, -^"0'I». lieber die eingelangten Antworten des Königs von Frankreich, des Herzogs du Maine (deMahennc), des Herrn von Belliövre und deö GubcrnatorS und der Stände in Burgund bezüglichbeigelegten Kriegs in der Grafschaft soll jeder Gesandte an seine Obern referieren. Dem Gesuch deStände in Burgund um abschriftliche Mittheilung der Antworten auS Frankreich wird entsproässM«, Freiburg dankt verbindlich für das brüderliche Mitleid, welches man zur Zeit, als cS von der Mheimgesucht gewesen, mit ihm gehabt habe, sowie für die angeordneten Gebete, Processioncn und Kreuz-gänge zur Abwendung dieser Strafe Gottes, mit dem innigen Wunsch, daß Gott Alle vor solchemwahren möchte, «I. Die Zuschrift des französischen Ambassadors, Herrn von Hautefort, sowie der Bern)des Jakob Ballier in dessen Namen bezüglich der ausstehenden Kriegs- und Pensionszahlungen, dc>euAnzeige endlich, daß Balthasar von Grissach sich am Hof ernstlich für die Sache verwende, daß deuebis Ende dieses Monats mit dem Geld ankommen werde, daß man sich daher noch diese kurze Zeit gedulden und die beschlossenen Maßregeln einstellen möchte, soll jeder Gesandte an seine Obern bringtUri jedoch will sich nicht länger mit leeren Versprechungen hinhalten lassen und ist entschlossen,Gesandten auf den 29. dieses Monatö an den König abzuordnen, und spricht dabei die Erwartung ^es werden sich die andern Orte von ihm nicht sondern. Dem Junker Ballier wird geantwortet,
man wolle
') Die Hauptgedanken dieses Memorial» („nothwcndige Punkte uns Bedenken") sind: i) Da» Bündnis! bczwekt dieGottes, die Wohlfahrt der Kirche und die Erhaltung de» katholischen Glauben». 2) Der Bischof ist kein fremder nochlegencr," sondern ein geistlicher benachbarter Fürst und ein geborner Eidgenosse 3) Durch da» Bündniß werden ^9? ^ ^lichen Seele» au» den Banden de» Teufel» erlöst und ohne Aufruhr und Schwcrtschlag wieder in den Schasstallbracht, Durch das Bnndnifi wird da» Ansehen und die Ästacht der VII Orte verstärkt. 5) Mau ist al» Christ »nd vss ^de» von der Kirche erlangte» Ehrentitels verpflichtet, diese» zu thun, indem von den jezt lebenden nicht wenigerals von ihren Vätern erwartet wird. 6) Die gegenwärtigen Zeitverhältniffe drängen, diese gute Gelegenheit nicht a ^schlagen; auch würde ein Ausschlagen viele abwendig machen; wenn man auch noch einige Bedenke» hätte, so se> ^reits so weit gediehen und Freunden und Feinde» so offenkundig, daß ein Zurükgeheu dem Bischof und der Stift nur ^lich sein konnte. 7) Wenn dem Bischof Gefahr, Abfall oder Beleidigungen begegnen oder drohen, so wäre man ^Christen auch ohne die Vereinung verpflichtet, ihm die Hand zu reichen und beizustehen. 8) Wenn man auch sage» ^es wegen der vielen Burgrechtc und Bündnisse, in denen man mit Fürsten, Städten und Gotteshäusern stehe, besser w> ^Bündnisse zu meiven, so wird doch jedes Ort in Bcrnkflchtigung der Gründe und Umstände fleh dazu verstehe»,VII katholische» Orten mit Einmuth tu der Sache gehandelt werde,