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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Dccembcr 1573,

andern daselbst herrschenden Zwistigkeiten auch Umtriebe für den neuen Glauben gemacht werden, undda zu besorgen ist, daß bei der nächsten Weihnachten daselbst stattfindenden Besczung des Raths undder Aemter Unruhen entstehen möchten, wird an die von Rotwyl geschrieben, sie möchten die Besezungihrer Aemter noch bis zur Ankunft der eidgenössischen Gesandten verschieben, indem man hoffe, sie K»einbaren zu können. An den Pfarrherrn daselbst wird geschrieben: Man vernehme, daß unter dem Schi»»von Wahlumtriebcn noch andere Pläne, besonders gegen die katholische Religion, verfolgt werden;möchte deshalb den Katholiken Muth zusprechen und möchte, wenn ungeachtet des Begehrens der katlst-tischen Orte in der Sache vorgeschritten würde, zu verstehen geben, daß die katholischen Orte Bedenke»tragen würden, länger mit ihnen im Bündnis; zu bleiben; von diesem möchte er auch an I)r, Sprctti»'Mittheilnng machen (Die Antworten der Stadt Notwhl und des Pfarrers sind datiert vom 23, Decembffv. Zuschriften deö Königs von Spanien, seines Ambassadors Pompejns vom Kreuz, sowie des Gubn-natorö in Burgund, werden jedem Gesandten abschriftlich mitgetheilt. Der Gesandte entschuldigt fihdarin über sein Ausbleiben; es wird ihm geantwortet, «I. und v. (S. u. Lauis). L. Uri, UnterwaldcMZug und Freiburg werden erinnert, denen von Horw für ein Fenster je 3 Kronen zu bezahlen- K- »"^I». (S. u. Freie Aemter). I. und Ii,. (S. u. Thurgau). I. Der Gesandte dcS Bischofs Jaeob Christizu Basel, I)r. Johann Rebstok, stellt im Namen des Bischofs das Ansuchen, die VII katholischenmöchten mit ihm eine Vereinbarung zur Aeuffnnng und Erhaltung des katholischen Glaubens aufrichte»'indem einige seiner Unterthancn bereits schon vom Glauben abgefallen seien und zu besorgen sei,mit der Zeit noch andere ihren schuldigen Gehorsamabwerfen" möchten, was doch nicht allein dem ^schoß, sondern auch den katholischen Orten zu großem Nachtheil gereichen würde; eine solche Verein»»!!würde übrigens zur Erhaltung der katholischen Religion und zur Vergrößerung deö Ansehens und derMacht beider Thcile wesentlich beitragen; zudem sei der Bischof ein geborner Eidgenosse, auchMacht nicht klein, denn jüngst haben ihm 14,000 Mann Unterthänigkcit geschworen. Er übergibt »»»den Entwurf zu einer solchenVerständnis" (Ungefährer Vergriff, wie der Bischof zu Basel mit de»VII katholischen Orten in eine Freundschaft und Verständnis; :e, sich einzulassen gedenke, Staatsar )>Luccrn. Akten: Bischof von Basel) und wünscht, daß man auf nächster Tagsazung, welche der Bst )deshalb ausschreiben werde, mit entsprechenden Instructionen sich einfinden möge. Demnach wiib c>Ausschuß bezeichnet, welcher mit dem Canzler diese Artikel von Punkt zu Punkt durchgehen undnöthigcn Abänderungen vornehmen soll, Der also umgearbeitete Entwurf wird all instrueiutuVin den Abschied genommen, »»». Dem Gesandten von Uri wird in den Abschied gegeben, daß ungeaä) cder Zusicherung seiner Obern, gegen den Fürkauf und Wucher entsprechende Maßregeln treffen zu woüc»'wöchentlich bei hundert Saum über den St, Gotthard allein nach Bcllenz und Luggarus gehen, "ammann Schorns wird beauftragt, betreffend eine an Lncern um 20 Gulden vcrseztc Gült von 6 Pl»'Geldes, haftend auf Galli Schnbels Hofstatt zu Rikenbach, Nachfrage zu halten, ob jemand denlösen wolle.

n, aus dem Schwyzereremplar.