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Februar 1578,
Orten habe man auf Sonntag (stmmmollo nach Ostern (6, April) angesczt, — Jeder Gesandte sollan seine Obern referieren, was bezüglich des aus Sitten fortgewicscncn Predigers verhandelt wor-cn und wie jezt die Angelegenheiten des Glaubens im Wallis stehen. Für den Vundcsschwur im Wallismidct man keinen Ort geeigneter, als den zu Unserer Lieben Frau zu Glys, welcher fast in der Mitte^ Landes gelegen ist; doch soll dieses ganz geheim bleiben und Zeit nnd Ort denen von Wallis erst,awnn sie in die Vit Orte kommen, bekannt gemacht werden, ü». Schwhz macht die Anzeige, daß es dieustragnng des Streits mit denen von Visp den Gesandten beim Bundesschwnr anhcimgcsteUt habe,^ auch die von Visp gcthan; jedes Ort möge seine Gesandten darüber instruieren. Es wird dieses
ueu von Wallis mitgctheilt, in Erwartung, daß man die Sache gütlich werde erledigen können, Schwhzauf seinen Wunsch zugesichert, daß der Handel „an gleichviel Säzc" von jeder Seite kommen werde,' Der Gardchauptmann zu Rom, Jost Segeffcr, meldet, daß er reisefertig sei; er anerbietet sich, Briefe^ cunige Cardinäle mitzunehmen, und bittet, ihm über sein Verhalten bei den ihm aufgetragenen Geschäf-" ein Zcugniß auszustellen, — Es wird ihm entsprochen. Gleichzeitig wird ihm noch aufgetragen,^ ^ über alles wichtige zu berichten und beim Papst das Ansuchen zu stellen, daß er an den Bischof ima Ich Crmahnung erlasse, besser für sein Bisthum zu sorgen, «K. Auf den Bericht, daß der Land-aber von Lnggarus, Balthasar „Mürdi", dem man vor einiger Zeit bezüglich des Salzhandclö eine" "stsschrifft" an den Papst ausgestellt hatte, in Rom noch andere ihm nicht aufgetragene Geschäfte abge-Bis/' ^ andern, begehrt habe, der Papst möchte einen Nuntius herausscndcn, nnd daß er den
zu ^ ^ssMckw" im Wallis über Sachen entschuldigt habe, über welche man früher beim Papst
^ Asen sich veranlaßt gefunden, wird an Mürdi geschrieben, er solle sich auf dem nächsten eidgenössischenüc darüber verantworten, Jedem Gesandten wird eine Zuschrift des Pompcjus zum Kreuz in Be-^ der Libcrationen zu Mahland abschriftlich mitgctheilt; dem Gubcrnator zu Mahland wird auge-üb gedankt, f. Es kömmt zur Sprache, daß ein unchristlichcr Wucher in der Eidgenossenschaft
^ nehme, indem nicht nur ll) bis 12 jährlich, sondern sogar 3 bis 4 monatlich vom 100 als ZinS' »niien werden. — Dieses wird in den Abschied genommen, damit jedes Ort seine Gesandten auf"Reu Tag darüber instruiere, wie diesem abzuhelfen sein möchte, zx. Uri entschuldigt sich über seinaber ^ diesem Tag damit, daß Lneern ihn nicht auf einen Dienstag ausgeschrieben habe, Lueernrechtfertigt sich darüber, — Weil es übrigens ans verschiedenen Gründen nicht zwekmäßig erscheint,Mzungcn auf einen Montag oder Dienstag nach Lueern auszuschreiben, besonders wegen des Wochen-s. mancherlei fremdes Volk hier zusammenkömmt und viel Lärm macht, und weil dann die Ge-
este weniger geheim bleiben, so wird beschlossen, daß dieses nur in außerordentlich dringenden Fällen""d daß billiger Weise sich jedes Ort etwas gefallen lassen und allfällige Uubeguemlich-si l ^ anschlagen müsse, Deßhalb wird an Uri geschrieben, es möchte sich in Zukunft das, wozume ändern Orte verstehen, auch gefallen lassen; man bedauere, daß cS bei einem so wichtige» Geschäftegeblieben sei und die geringen Kosten gescheut habe, während andere Orte sich noch gröhern Kosten""ziehen müssen; auf einen früher» dicßfallsigen Anzug sei ihm nichts versprochen worden. — Jedes" soll seine Stimme, ob eS Lucern für verpflichtet halte, die Tagsazungcn auf einen Montag oder"ustag auszuschreiben, beförderlichst einsenden, I». (S. u. LuggaruS), I. Gemäß des Abschiedes zu Baden"lgch jedes Ort über den Antrag, betreffend Ablieferung „unuüzcr" Leute auf die Galeeren, entschließen,"""t man mit dem Gesandten von Savohen oder dem von Spanien Unterhandlungen darüber an-