August 1577,
ES?
tv>rd in den Abschied genommen, Ii,. Auf die Ermahnung und den scharfen Befehl des Papstes an diekatholischen Orte haben Lucern, Schwhz und Frciburg bereits angemessenc Verordnungen zu Ab-schaffung der Priester-Concubinen erlassen. Der Weihbischof von Eonstanz ermahnt nun auch die übrigenzu ähnlichen Maßregeln, damit man besonders in den V Orten in diesem Punkte einig gehe unddamit alles Aergerniß vermieden bleibe. Daher werden Uri, Unterwaldcu und Zug crmahnt, diesen Be-sohlen nachzukommen,
SSI».
Dritthalbörtische Jahrrecstiiliiig.
Bellenz und Bvllenz. IS77, 2«. August (auf Bartholome).
LandcSarchiv Sciiwyz.
Rathöboten: Nri, Johannes Zgraggcn, Schwhz, Johannes Kündig, Hauptmann, Nidwalden.Villaus Leu, Landweibcl.
Man sehe das Verhandelte im Abschnitte HerrschaftSangele>,enheiten:
Allenz, Bollcnz und Rivicra. »-I. Art, 34» -35».
SSI.
Gemein - eidgenössische Tagsazung.
Buden. I.S77, 2. Teptember (Montag nach St. Verena).
Staatsarchiv Lucern. Alldem. Absch. Bd. X. SS2. Staatsarchiv Zürich. Absch. Vd. Nr. 127. toi. 182.lAuch in den Archiven Bern, Obwalden, GlarnS, Freiburg, Solothurn und Aarau.l
' Gesandte: Zürich, Haus Kambli, Bürgermeister; Konrad Esther, Sekclmeistcr und des Raths,crn, Beat Ludwig von Mülincn, Schultheiß; Hans Auto» Tillicr, des Raths, Lucern, RochusHrlmli, alt-Schulthciß; Niklaus Kloos, Vcnner und des Raths, Nri, Hans Wipfli, des Raths, Schwhz,Hans Gaffer, Landammann; Kaspar Abhbcrg, alt-Laudammann, Unterwaldcu, Melchior von Flüe, des^lhs ob dem Wald; Johann Wascr, Ritter, alt-Landammann nid dem Wald, Zug, Wolfgang Bran-^»bcrg, Raths, Glarus, Melchior Hassi, Landammaun, Basel, Werner Wölfls des Raths, Frci-Franz Rudcla, des Raths, Solothurn, Stephan Schwaller, Venncr, Schaffhanscn, Dr, Hans^»rad Meher, Bürgermeister; Dictcgen von Wildenberg, genannt Ringk, alt-Burgermeister, Appen-s^l Joachim Meggeli, Landammann.
t». In Betreff der Kricgsrüstnngen des Herzogs Casiinir, Pfalzgrafen bei Rhein, gegen FrankreichOffnen die Gesandten der VII katholischen Orte: Sic haben mit großem Bedauern und Mißfallen^'uominmi, daß Herzog Casimir auch bei denen von Bern zu seinem beabsichtigten Zug nach Frank-^ch Knechte geworben und weggeführt habe; denn dieses sei wider die gcschworncn Bünde und den"udfrjeden und wider den ewigen Frieden mit Frankreich, auch zum Verderben der Mannschaft, die sie'^itö in »es Königs Dienst haben, ferner wider die Versicherungen, welche Bern ihnen im Jahr 1575Ebschied, Bern, 7, Deccmber 1575) gegeben; sie haben deshalb ab einem Tag zu Lueern an Bern dasschreiben erlassen, welches gestern vor den Gesandten gemeiner Eidgenossen verlesen worden; sie bc