lZ?ti August 1577,
wolle oder nicht, — Darüber wird uuu au Bern geschrieben, damit sich seine Gesandten auf obbenanntcmTage zu Baden zu verantworten wissen. Auch an Zürich wird davon Mittheilung gemacht, damit eGlarus, Basel, Schaffhanscn und Appenzell diesen Tag verkünde. Ebenso wird Frcibnrg aufgetiagcn,was eS denen von Biel und Mühlhauscn und dem Vogt zu Neuenbürg schreiben soll, weil man vernonumen hat, daß dieselben ihre Angehörigen abermals zu diesem Zug haben laufen lassen, Freibmg, c>nächstgelegencr Ort, soll ferner den Gubcrnator von Bcsanoon vor den Umtrieben und bösen Ansässigendes Freiherrn von „Aulbona" (Aubonne) nnd anderer Hugenotten gegen die Stadt Bcsaneon wainenEndlich will man zu Baden den Gesandten von Basel ernstlich vorhalten, daß Basel den von Bern unanderswoher dem Pfalzgrafcn Casimir Zuziehenden mit Schiffen und Geleit Vorschub geleistet haw.I». Abgeordnete der Gemeinde Zutz im Ober-Engadin klagen gegen ihre Nachbargemeinde ob FontanaMerla und bitten um Hülfe und Schuz (Akten über den Streit zwischen den beiden Gemeinde», diehohe Obrigkeit, Stok und Galgen betreffend, 1575—1577; im Staatsarchiv Luccrn, Akten: III Bünde)Deßhalb wird an Zürich geschrieben, es möchte im Namen gemeiner XIll Orte mit allem Ernst den Ulden eröffnen, daß man erwartet habe, sie hätten diesen Streit nunmehr beigelegt, daß aber, da >enicht geschehen, die Eidgenossen nicht mehr länger zusehen können; man verlange demnach, daß sieStreit zwischen den beiden Gemeinden in Güte beilegen, oder, wenn sie keine Vereinbarung zu ^laibringen können, dieselben auf nächste gemein-eidgenössische Tagsazung zu Baden weisen, — Der Hauwird gleichzeitig all msirnonllum genommen, «. Auf das freundliche Schreiben der Bnndsgcnoffen »"Wallis um Erneuerung des Burg- und Landrcchtö wird Frciburg beauftragt, so bald möglich durch esse«eigenen Boten denselben anzuzeigen, daß man beschlossen habe, auf künftigen St, Mauriz Tag (22,tcmberl Gesandte nach Sitte» zu schiken, um diese Erneuerung vorzunehmen, und daß sie Anordnungtreffen möchten, damit hernach ihre Gesandten zugleich mit den Gesandten der katholischen Orte alnciscukönnen, um in den katholischen Orten den Gegenschwur zu leisten, «I. Balthasar von Grissach »bellsteine Zuschrift des französischen Ambassadors, Herrn von Hautcfort, entschuldigt diesen mündlich,ungeachtet dessen Bemühungen die Bezahlung der Pensionen und Soldansprachen bisher nicht eist ssei, und versichert, daß spätestens Ende dieser Woche das Geld zur Bezahlung einer Pension und e>>ger anderer Anforderungen in Solothurn bereit liegen werde, v. Frciburg und Solothurn weAbschriften mitgctheilt von den Verhandlungen über den Arresthandel derer von Straßburg und ^gegeit einige Kanfleutc aus Italien; jedes Ort soll seine Gesandten auf künftige Taglcistung zu ' ^darüber instruieren, k. An den Landvogt zu Lauis wird die Weisung erlassen, er soll die 25 KnKosten, welche die Erben des Laudschrciberö zum Brunnen für dessen Reise nach Moyland inder admiralischen Kleinodien von den XII Orten fordern, an dieselben bezahlen, K. Bezüglich derforderung des Hauptmann Jakob Tanncr an den Herzog von Savoyen werden demselben Empfclsswg^an den Herzog nnd seinen Gesandten ausgestellt, I». Die Schriften über den Strcithandcl zwisässuV katholischen Orten und Glarus liegen immer noch bei Hauptmann Grass, Landschreibcr und P""'Herr der Grafschaft Toggcnburg, der damals gemeiner Schreiber gewesen und noch 20 Krön, als ^und an seine Kosten fordert. — Es wird ihm nun geschrieben, er soll diese Akteil an Lucein ^liefern, das ihm dann benannte Summe bezahlen und ihn seines Eides entbinden werde. Jedes ^soll inzwischen den fünften Thcil dieser Kosten an Lucern schiken. K. Eine freundliche EinladungSchwhz an „uns V katholische Orte sammt Glarus" auf das am 20, September abzuhaltende Schlei