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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
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598
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Juni l.'r76.

dem Wald; Hans Waser, Landammann nid dem Wald. Zug. Gotthard Schmid, des Raths. GlarnsLudwig Wichscr, Statthalter; Jost Hösli, des Raths. Basel. Werner Wölfls; Jakob Oberried, beidedes Raths. Freiburg. HanS von Lauten, genannt Heid, Schultheiß; Franz Rudela, des Raths,lothurn. Urs Surh, Sekelmcister, des Rarbs. Schaffhauscn. Dietegen von Wildenberg, Bürgermeister; in. Hans Konrad Meyer, Sekelmeiftcr. Appenzell. Hans Bodmer, Landammann.

». Zürich harte diese Tagsazung auf Begehren des savsyischen Gesaitdlen und auf Kotten des -puzogs ausgeschrieben. Vorerst eröffnen nun die savoyischen Gesandten nach Präsentierung ihrer Credtlivc.In Felge des Friedens zwischen Frankreich und Spanien sei der Herzog wieder in den Bcslz seinerHerzogthums gelaugt ; min wünsche er nichts mehr, als die alte Freundschaft und das Bündnil;, wclcbGzwischen seine» Vorfahren und den Eidgenossen bestanden habe, wiederum zu erneuern; die bczügliännUnterhandlungen seien wegen der Anstände zwischen dem Haus Savoycn und der Stadl Bern bisher Gkeinem Ziele gelangt; sie bitten um entsprechende Autwort. Räch Anhörung dieses Vortrags wird reusavobischen Gesandten ihr freundlicher Gruß sowie ihre wohlwollende Gesinnung verdankt mit der Bcmerkung, daß mau ihr Gesuch, weil man darüber jezt nicht instruiert sei, in den Abschied nehmen werre.Sie geben sich damit zufrieden und versprechen de» Entwurf zu einem Bündniß allen Orten mitzuthtilr»,damit man auf künftiger Fahrrechnung oder auf einem andern Tage, den sie im Namen des Herzschausschreiben würden, willfährige Antwort geben könne. I». Anwälte der Landschaft Luggarus bringtvor: Sie haben vernommen, daß man vorhabe, sich mit dem Herzog von Savoyeu in ein Bündniß c>nzulassen; weil nun der Herzog sie in den theuren Jahren gnädig mit Korn versehen habe, ohne webhAviele der euilctbtrgilchen Unterthauen Hungers hätten sterben müssen, so bitten sie, man möchte sie beimAbschluß dieses Bündnisses gnädig bedenken. Wird zum Verhalt in den Abschied genommen. ^sandte des Gubernarors und der Regenten der Grafschaft Burgund danken für die VerwendungEidgenossen, in Folge welcher die Truppen des Prinzen von Eondö und des Pfalzgrafen Eastnm >ihrem Zug nach Frankreich die Grafschaft nicht beschädigt haben, und bitten diese Verwendung noch ANmal eintreten zu lassen, indem dieselben Truppen nunmehr nach abgeschlossenem Frieden wieder zn>ziehen werden. Es wird ihnen auf ihren Wunsch überlassen, Gesandte von den beiden -Städten BAund Freiburg zu bezeichnen, welche im Namen der XIII Orte zu Pfalzgraf Casimir sich verfügen Eum ihn von Beschädigung der Grafschaft abzumahnen; sofern sie aber eine schriftliche Verwendung w>uscheu, stehe mau zu Diensten, «t. (S. n. Lnggaruss. v. Zug macht die Anzeige, daß vor einiger Zd>!liebe Pferde ab den Allmenden und Waiden gestohlen worden, und bittet, man möchte entsprechendesorgen treffen und verdächtige Personen festnehmen.- Wird :ut r«!lorn»il»i» genommen, t*. (S- u.dris). A'. Zürich führt Beschwerde, daß einige seiner Burger im Mayländischeu verhafter worden >cE>'obgleich dieSterbend" schon seit einiger Zeit in Zürich aufgehört habe, und daß man die Gefangen^fast Hungers sterben lasse und deren Hab und Gut eoufiseiert habe ; deßhalb habe sich nun Zürich cntsä'lAsen, Guthaben von Mayläudern ebenfalls zu verarrcstiereu. Dieses wird ml i'kloi'omlnin gend»"l». Der französische Ambassador, Herr von Hautefort, übergibt ein Schreibe» des Kölligs tv. 2-». ? p 'worin Heinrich III verlangt, daß die Eidgenossen sich nicht in das vom Herzog von Savoycn ^gene Bündniß einlassen möchten. Er eröffnet sodann; Gott habe dem König Knd seiuen UnterlhanenGnade verliehen, daß nunmehr nach vieljährigen Kriegen ein Friede zu Stande gekommen >ei,er erwarte, daß die alte Einigkeit und der Gehorsam seiner Untertbanen wiederkehren werde; e> ssi c