Januar t57ti.
Coutereiiz der IX ,uit Frankreich verbündeten i^rte.
Solvtburn. Z?7<» 12. J„uunr
'Ztaeitsarriiiv X'ucer«. Allgein. Absch. Vv. X.t'.'tuch in» vai»deSc»rchiv Olnvalden. j
RathSdoten - purer». Rochus Helmli, Schultheiß; Ludwig Pfhffer, Ritter, alt-Schnltbeiß. il >'>-Schiuid, pandammann; Heinrich Trogcr, Vogt. Sch whz. Kaspar Abhberg, pandammann; Jakob Bcllmo»>llnterwaldeii. Andreas Schöncnbühl, pandammann; Kaspar zum Wcißenbach, des Raths o b bei» WalbMelchior pussi, pandammann; Johann Waser, Ritter, alt-pandammann nid dem Wald. Zug- lssgang» Brandenberg, Vogt. Glarns. tpudwig» Wichscr, Statthalter. Frei bürg. Hans von Paule»,genannt Heid, Schultheis! ! pndwig von Affrh, atr-Schultheis!. So loth nrn. llrs Wielstein, Schultbcst"Urs Rnchti, alt Schultheiß; Stephan Schwaller, Venner. Appenzell. Hans Bodmer, pandamma»»'X. Wild.
». Ter französische Ambassador, Herr von Hantcfort, hält einen Vortrag und übergibt leinen lfudenzbricf, folgende» Fnhalts: Ter König habe bisher alle Mittel versucht, um seine ungcb^samcn llnterthancn zu begütigen, aher uinsonst; ja dieselben vergessen sieb so weit, daß sie diegegen ihn erhebe»! dadurch werde er genöthiget, sich zu stärken, um ihren Hochmut!) und Troz mit tüewalt zu bezwingen; bereits habe er eine ziemliche Anzahl Reisige und französisches Fußvolk gesammelt,müsse steh aber noch mit einem gewaltigen Hausen eidgenössischen Kriegsvolks versehen, um dem W»dgeziemend begegnen zu können: er bitte daher um einen Aufbruch von tiW«) Mau», die er gemäß ü.ie>einung annehmen und brauchen werde. - Mau läßt nu» durch einen Ausschuß dem Ambassador folgen^-antworten ; l > Man bedauere herzlich die immerwährenden Empörungen und Kriege in Frankreich >sei bereit, dem König Hülfe.und Beistand zu leisten, wenn auch er den ewigen Frieden und die Ve>c>nuug halte; da aber die dritte Pension nächstens verfallen werde, so sei man dahin instruiert, diese TniPst''nicht eher fortziehen zu lassen, als bis wenigstens Eine Pension bezahlt sei. 2> Der Ambaliadoi m.auswirken, das; die versprochene Bezahlung der Truppen, welche am lczten Feldzug im Delphi»^genommen haben, unfehlbar bis pichtineß geleistet werde, li) Er möge den Hauptlenten solche Bestalluwss'geben, das; sie wakere heute erhalten können. 4> Man soll den Truppen, sobald sie in Frankreichgelangt sein werden, zuverlässige Befehlshaber so» königlichem Geblüt geben. s>> Man soll die Tiuplmir Geschstz, Munition, Reisigen und allem zum Krieg nothwendigc» wohl versehe», sie nichtund nur gemäß Vercinnng brauchen. — Der Ambassador antwortet ml l > daß in höchstens vier»Tagen das Geld für Eine Pension in Solothnrn anlangen werde; ;ul 2> daß er darüber ernstlich »u ^König geschrieben habe und Entsprechung erwarte; ml !i) daß er sich gern dazu verstehen wollt,Abgeordnete bei der Festsezung der Bestallungen zugegen seien, daß er aber erwarte, es werden dielenke sich billig finden lassen, da in Frankreich gegenwärtig alles wohlfeil sei; ml 4) daß dei >t ^wahrscheinlich den Feldzug selbst mitmachen werde; ml daß der König bei diesem ernsten KuG ^mit möglichst großer Macht an Geschstz, Reisigen, Munition und allem nothwendigen versehen ^Eidgenossen in keine größere Gefahr bringen werde als sich selbst und seinen Adel. — Dar a vfw"dvon der Mehrheit der Aufbruch bewilligt, doch mit der Bedingung, daß vor Abzug der Truppe