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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
589
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Januar lsstt»,

Pennon bezahlt werde: Schlvyz, Olnvalden und GlaruS baden leine Vollmacht, deir Aufbruch zu bewilii,Pu, und nehmen es in den Abschied, I». Von der schriftlichen Anzeige (ll, Januar» Beruo, daß esverblei, habe, seine Angehörigen anzu»vcrbcn oder wegzuführen, wird jede», Ott eine Abschrift mitgethcilt.

Gesandte des Herzogs von Longnevillc, Grafen zu Neuenbürg, und der Markgräfin von Rötteln sei-"er Großmutter, soivie der vier Ministralen, Räthe und Bürger der Stadt Reuen bürg geben eine Entschul-dung ein, dabin gehend, daß jene ihrer ungehorsamen Unterthanen, welche dem Prinzen von Condc; undd» Herzog Eastmir zugezogen, dieses obnc höhere Bewilligung gethan haben, wünschen, daß man sied bisher ingünstigem Befehl" halte, und versichern dietes stets durch geneigte Gesinnung und Beob-achtung guter Freundschaft und Nachbarschaft zu verdienen zu suche». Die Gesandten der VlI katholischenH>'le, an welche die Eredcnzbriefc und Vorträge gerichtet waren, antworten darauf: Sie baden vernommen,d Gesandte in s vager abgcschikt ivordcn, »nn die Unterthanen hcimznmahneu und daß die Heimgekehrtend'baftet »vorden seieil! man wolle nun seben, »sie dieselben bestraft werden, da jene, welche vor einigerBesanoon gezogen, nicht nach Verdienen bestraft worden ; und da früher den Truppen derEidgenosse,,, »venu sie durch die Stadt und Grafschaft Neuenbürg gezogen, mit Troz und Verachtungiiutt mix Freundschaft und Liebe begegnet worden, werde man nun achthaben, wie die nächstens nach^ankrrstv durchziehenden Truppen behandelt werden, «t. Einigen Kauflenteu von St Gallen wirdu»t ihr Gesuch eine Empfehlung an den Gubernator in vvon bezüglich einer ihnen daselbst zugefallenen^dschaft bewilligt: ihr Gesuch aber um einenMarchtag" wird ml inst» uomlum genommen, VueernMt von Bern eine Antwort erhalten in Betreff der projeelierten Abordnung von Gesandten der katbol,D>'te i's vager, um die ungehorsamen Unterthanen Berns beimznmahnen, Weil dieses Schreibe»^de>eg, ^ katholischen Orte zugekommen ist und die Instructionen ungleich tanrc», so

^"d es Abschied genommen. Die beiden Städte Freibnrg und Solothnr» sollen ihrcil Entschluß

drüber beförderlich nach Vuecrn sänken, Der französische Ambassador ersucht die katholischen Orte, sielochte» Gesandte auf Kosten des Königs mit den Gesandten von Bern in das Vager senden, um die^"gehorsamen heimmahnen zu helfen; der König würde dieses mir großem Dank aufnehmen, t. Obschon

Ambassador gestern zugegeben hatte, daß bei Abschließnng der Bestallungen mir den HauptlenrenAbgeordnete zugegen sein dürfen, so stellt er nun doch »nieder das Gesuch, man möchte ihm in dieier'-Mbe vertrauen und von dieser nngewöhnlichen Neuerung abstehen, indem der König es ihm übel nehmen^^üe, Gs wird entsprochen, A. An die von Biel und Mühlhausen wird geschrieben, sie sollen nch"ttibcr, daß sie ihre Angehörigen dem Prinzen von E.ondö und dem Herzog Eastmir haben zuziehen"hen, auf nächster Tagsazung verantworten, Inzwischen will man in den Bundesbriefeu nachsehen, ob nebefugt gewesen oder nicht

Eoiiterenz der V katholischen Orte,

Goröau 2Z. Januar

Staatsarchiv Luccr», Attgcai, Absch, Br, X.

^aihsbotcn: Lueerii, Nochus Helmli, Schultheiß, Uri, Heinrich Püntincr. Säallhatlcr, Schwhz.Dietrich Halden, Ritter, alt- Landammann, Unterwalden, Melchior Vnssi, Ritter, Vandam

nid dem Wald, Zug, Villaus Jttcn, des Raths,