December 157S.
Einigkeit und Wohlfahrt der Eidgenossenschaft gereiche», sonder» die beide» Fürsten Herzog Casimir nnd1'Unz von Cond«' werde», wen» sie sehe», wie sehr de» Eidgenossen daran gelegen sei, die bernerische»Angehörigen heimziehen lasse», x. Gesandte der Frau Herzogin von pongneville nnd ihrer Söhne geben»ack Vermeidung ihres freundlichen Grußes ihren Vortrag schriftlich ab; ebenso der Gesandte der FranBiarkgräfin von Nöttelu Nack Anhörung beider wird der Uebergabsbrief, enthaltend die Vedingnngcn,u»ter welchen die Stadt und Grafschaft Neuenbürg von den Eidgenossen seiner zeit abgetreten worden ist,bieten, lind da nnn besprochen wird, mit welchem Hochmutb und Troz die Neuenburger sich stets gegendie durchziehende eidgenössische Mannschaft benehmen und wie sie nun mit einem fremden Fürsten gegenKönig, „ihren Oberherrn", sich eingelassen haben, wodurch sie Unruhen und Uneinigkeil nnrer den^'hgcnoiscn anstiften »lockten, so soll jeder Gesandte an seine Obern darüber referieren, um sick allseitig5" öerarhen, wie mau sick hinfür gegen die Neuenburger verhalten wolle,— 'An der Verantwortung der-Harkgrafi» bat man kein Gefallen, weil offenbar ist, daß ste um den 'Aufbruch gewußt habe nnd daß er"ur ihrem Wissen nnd Willen geschoben sei, l». sS. n. Vier ennetbirg, Vogt, über!,.). I. Der spanische Gelckidre. He,-,- zum Kreuz, mackt 'Anzeige an die VU katholischen Orte, daß der Gnberuator zu Mahland»»d der Inquisitor die Vern zugehörigen Kleinodien, sofern und sobald der Papst ihnen dieselben zu^anveu stelle, ohne alle Entgeltniß ihnen überantworten werden. Auch Hauptmann Jost Segesser bcrich-daß der Cardinal von Como beim Papst ausgewirkt habe, daß zu Mahland Anordnungen für Zu'"^Gattung dieser Kleinodien getroffen werden — Der Ambassador wird daher ersucht, beim Guberna-^ »nd Inquisitor die entspreckcuden Schritte in dieser Sache zu thun, k. In Bezug auf das Begeh--'cn des französischen Ambassadors um eine Erklärung, ob die Eidgenossen gesonnen feie», in Zukunftewige» Frieden gegen den König zu halten, erklärt Zürich, daß es den ewigen Frieden und alle anBriefe gegen den König zn halten entschlossen sei, sofern dieser dasselbe thue, daß es aber wünsche,möchte einmal diesen ewigen Frieden verlesen, um zu sehen, ob dieser sich auf den König allein,^der civer auch auf seine Nachkommen, Brüder nnd das ganze königliche Geschlecht erstreke. Bern meldet,^ habe seine Antwort dem Ambassador schon abgegeben nnd bleibe dabei. Die neu» Orte erklären, sie seien^ts Wstlx.,,5 gewesen und seien eo nock, den ewigen Frieden gegenüber der Krone Frankreich und dem»nverbrücklich zn halten, Glarus und Basel nehmen es in den Abschied, I. Die Gesandten der^ katholischen Orte, welche in Bern gewesen, mache» an die von Bern die Anzeige, daß in dem über^ dortige» Verhandlungen ausgefertigten Abschied einige Worte stehen, dereit ne nie gedacht, nnd daß^st daher bei ihren Obern etwas Unwillen erweken möchten. Die von Bern entschuldigen sich damit, daß^lor Fehler dabei komme, weil ibr Stadtsckreibcr damals unwohl gewesen nnd nnr der Nathsschreiber dem"'h beigewohnt habe; man möchte ihnen den Abschied zur Umänderung zustellen Cr wird ihnen"bergebrn.
Man seht auch im Abschnitte Herrsch-iftsangele-ienheiten -Vade». Art, NM, Stifte und Klöster,
^'''r Ttvgtrien nberk >>, Art, Verkehr mit M-i»la»b,
»dvvgrri Marlis t», Art, l5>i, RechnnnqSsachen,