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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
586
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Deeember lNü,

12 Kronen als Brandstener an das abgebrannte Kloster Ncuenkirch! die andern Orte, darübor »>ä'tinstruiert, nehmen dic Sache wieder in den Abschied. «, (S. u. Baden», f. Die Gesandten der >>> katbolischeu Orte eröffnen vor jenen der andern sechs Orte: Sie danken freundlich für den Besuch ge»stnwärtiger Tagsazung! sie nelnnen an, man werde ans dem Ausschreiben dic Ursache desselben vernom»»»baben, und glauben auch, daß man allseitig wisse, daß sie einen Tag zn Willisan abgehalten habe»! lezleres sei deßwcgen geschehen, um gründlich in Ersabrung zu bringen, wie es sich mit dem KrieMugverhalte, der an den Grenzen gesammelt »norden und bei welchem anch Unterlhanen Berns sein sollen,Willisa» sei dann beschlossen worden, persönlich Bern zu ermahnen, daß es seine Angehörigen zuriikrutt'daneben habe man für angemessen gefunden, gegenwärtige gcmeinwidgenössischc Tagsazung auszusch"^"'Ilm in gutem Frieden, i» Ruhe und Einigkeit gegen einander bleiben zn könne»! sie müssen lchlidßt"^noch melden, daß der französische Dolmetsch, Junker Balthasar von Grissach, bei ihnen das Verlangt'»gestellt habe, daß man den Ambassador anhören möchte. Nach Anhörung eines Vortrags dieses A»>bassadorö, worin er dic Heimmahnnng der Weggezogenen dringend begehrt, bemerke» die Gelaudlc» tw"Bern, daß Bern de» Gesandten der VII Orte bereits eine angemessene Antwort crtheilt habe, daß »caber zn wissen wünschen, ob dic VII Orte noch etwas weiteres vorzubringen beauftragt seien, damit »tihnen darauf antworten können. Nun eröffnen die Gesandten der VII Orte: Vor ungefährJahren habe man sich gegenseitig erklärt, wie und wessen sich jedes Ort gegen daö andere zu halten »izu versehen habe! damals habe man erklärt, daß man den Landfrieden und alle andern Briefe ci»»»^'halten und alles thu» wolle, was zur Wohlfahrt und Einigkeit der Eidgenossenschaft gereichen mochte,Bern habe versprochen, daß es die zu diesem Aufbruch Weggezogenen znrükberttfen »volle! esaber noch nicht geschehe»! der Aufbruch sei wider den ewigen Frieden mit Frankreich, sei wider die B»»^und den Landfriede»; zudem geben sie zu bedenken, zu welch' unseligen Folgen es führen könnte, da »>noch vier Fähnchen beim König und eines in Lhon haben und da man noch überdies; gcmei nsam M»»»schaft in der Garde habe; sie ermahnen da her Bern nochmals, seine Angehörigen heimzumahnen, i»^'sie sonstzur Erhaltung ihres Leibes und Lebens" dic Sache vor die höchsten Gewalten bringen mulüe»'Die Gesandten von Bern replieicren: Sie danke» den Gesandten der Vll Orte für die Eröffnung >Jnstruetion; sie müssen nun aber erklären, daß dieser Aufbruch ganz wider Berns Wisse» und W ^geschehen sei; zwar sei ein gewisser I»r. Büttench < Bcutrich» aus Württemberg, der in des Pfalzgrafen - ^skebe, viel im Lande herumgereist, habe selbst vor dem Rath zn Bern etwas vorzubringen gehabt, ^aber mit jenem Aufbruch in keiner Verbindung stehe, so daß man keinen Argwohn gegen ib» gehegt 'wenn auch einige Franzosen zu Bern gewesen, so sei doch »veder vom Herzog Easimir, noch vom Puvon Eondö, noch vom Herzog von Aleneon irgend eine Werbung dort geschehen! Bern habe vombruch nichts gewußt, bis er geschehe», und habe tiefes Bedauern darüber empfunden, habe auch an ^seine Landvögte sogleich angemessene Weisungen zur Bewachung der Pässe erlassen: und da seinethancn während der Nacht und auf Abwegen sortgezogen und da der Aufbruch ohne sein WNE» ^Willen, ja gegen seine aiisdrüklichen Verbote geschehen, so begehre Bern ganz freundlich, datbezüglich dieser Sache für entschuldigt halte. Nach Anhörung all' dieser Vorträge und Antworte»

Bern ganz ernstlich crmahnt, nochmals eine Gesandtschaft in das Lager abzuordnen und leint Aug ^ ^gen mit allem Nachdrut von diesem Kriegszug abzumahnen: wenn das geschehe, werde cS maus»» ^Herzen gehen und ihn zum Gehorsam gegen seine Obrigkeit znrükfübren: es »verde das nicht »