58L November 1571».
bassador in Solothnrn, Hern von Hanteforl, seien sie zur Haltung des ewigen Frieden-? mit Frankrextrermahnt worden, Hierauf habe es sich ereignet, daß einige bei Nacht und ohne Wissen ihrer Ober» ausder Stadt Bern gezogen, worauf man sogleich zu Stadt und Hand das ernste Verbot habe verkündenlassen, sick in den Dienst fremder Fürsten oder Herren zu begebe», und gleichzeitig die Weggezogen?»zur unverzüglichen Nükkcbr bei Verlurst von heib, Ehre und Gut ermahnt. Die Gesandten der ander»drei Städte erklären, daß ihre Obern von diesem Aufbruch irud Neifilauf nichts gewußt haben, daß vc»den ihrigen, soviel sie wisse», niemand weggezogen sei, daß vor einigen Tagen Herr von Hautetihre Obern schriftlich ermahnt habe, bei dem ewigen Frieden mir Frankreich zu bleiben, und daß dwl?bei baber Strafe verboten, in einen fremden Krieg zu ziehen, ß». Iuuker Balthasar von Grjssach, ^eretär und Dolmetsch des Königs von Frankreich, übergibt seinen vom französischen Gesandten in ^lothurn ausgestellten Eredenzbrief «vom 28, November) und eröffnet sodann mündlich: Der Ambastadc?von Hautcfort, der vernommen, daß Gesandte der IV Städte sich hier versammeln, habe ihn hieb?' ü?geschikt, um ihnen feinen frcnndlichcn Gruß und geneigte Gesinnung zu vermelden; verleibe hoffe, dal'sie die Briefe werden erhalten haben, die er unlängst bezüglich einiger Aufbrüche, welche heimlich aihrem Gebiet im Name» des Prinzen von Eorrdö und des Herzogs Easimir wider den König gcsch?ö?'-an sie erlassen habe; obschon er noch keine Antwort darauf erhalten, so hoffe er dennoch, daß Maßreg?^getroffen worden seien, dairur dem ewigen Frieden mit Frankreich nicht zuwider gehandelt und R»h? "Einigkeit im Vaterland erhalten werden; er könne ihnen nun nicht bergen, wie die andern Orte derEidgenossenschaft ein großes Mißfallen über diese Rüstungen empfunden und wie er sie dann nrün^'und schriftlich ermahnt habe, für Erhaltung der Ruhe und Einigkeit die geeigneten Maßregeln G "'N?'^indem auch dem König an der Rübe nnd Wohlfahrt der Eidgenossenschaft nicht weniger gelegen s?>.an der seines eigenen Königreichs; weil er nun erwarte, daß auf gegenwärtiger Tagleistung etwas darüber verhandelt werde, so bitte der Ambassador dringend, die Sache wohl zu überlegen und dafür Ksorgen, daß die Rüffnngcn eingestellt und die Weggezogenen heiingemahnt werden, damit man nicht lag?'könne, man habe wider den ewigen Frieden gehandelt, nnd weil ihnen der König keine Ursachegegeben, sondern den ewigen Frieden treulich gehalten habe; der Ambassador glaube auch, die lV s-haben von dem Waffenstillstand zwischen dem König nnd seinem Bruder, dem Herzog von '
Kennrniß erhalten, der bis zu St, Johannes Tag im Sommer danern soll; der Körrig habe icinem ^r>^sechs der bedcutcndcrn Srädre zur Sicherheit überlassen; inzwischen soll ein dauerhafter Friede g?>^^und durch die Stände des ganzen Körrigreichs bestätigt werden; nnd weil nun der Körrig ;»>' NnsN ^rrrng dieses Waffenstillstands versprochen habe, die von Herzog Easimir aufgcbrachrerr Reiter zu beza'nnd es der» König gegenwärtig nicht möglich sei, eine so große Snmme aufzubringen, so wende c>an die IV Städte, in Betracht, daß iie stets eine gute Gesinnung gegen den König an den Tag gd '
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schon beim Beginn dieser Bürgerkriege großes Bedanern gezeigt haben nnd auf alle mögliche W?>l?- ^sonders neulich durch Abordnung einer besonder» Gesandtschaft, für Herstellung des Friedens b?»"'gewesen seien, mit der Bitte, ihm eine Summe von 2W,0M Kronen zu leiben, oder, wenn stctig nicht so viel Baarscbaft bestzen, für so viel sich bei Herzog Easimir zu verbürgen, wofür er ibn?»Sicherheit köstliche Kleinodien im Werth von mehr als Kit),Mb) Krone» zu Händen stellen wolle,die IV Städte dem König willfahren, thnn sie ein gutes Werk und tragen zur Herstellung ^t?n Friedens wesentlich bei; der König würde ihnen ewig dafür verpflichtet sein, — Nach A»hö>n"ö