Ottober 1574,
Freiheit zu vergeben, und bade deßhalb zil diesen Artikeln gestimmt; eS wünsche jedoch den Vortrag derd»ei Orte in den Abschied zu nelnnen, um ihn gründlicher beantworten zu können Erster? geben nun dieGründung ihrer Beschwerden denen von Luecrn in den Abschied,
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaften.,elcaeicheiten^andgrafsrhaft Zhnrgan r Art, -t.ä!> Stifte und Klinker,
IlS2.
Konferenz der IV evangelischen Städte.
Unrein, Ükl ??vvembcr tl'iuui!lii»n).
^taarsarciii» Bern, Svanqel, Absch, tun,
NathSboleit: Zürich, Hand Kambli, Bürgermeister: Konrad Escher, Sekelmeister, Bern, Riklaus
Dießhach; Riklans von Grafcnried, Sekelmeister Basel, Werner Wölfli, des Raths, Schaff-
'""'en, H^„.x Konrad) Meher, Sekelmeister,
Der Prinz von Eondö hat wiederholt an die IV evangelischen Städte das Ansuchen gestellt, sie niöch-
eine Gesandtschaft au den König von Frankreich abordnen, um zur Beilegung des langjährigen
^Uegs Frieden zu vermitteln : ebenlo hatte derselbe gegen Bern de» Wunsch geäußert, die cvangeli-
^en Orte möchten sich auch an die Königin von England und an den Herzog von Savohen wenden,
""ur auch diese beim König von Frankreich ihren Einfluß zu gleichem Zweke geltend machen, lim sich
darüber zu bcrathcn, ob und mit welchen Jnstrnttionen man eine Gesandtschaft an den König ab-
^ »nd ob und wie man die gewünschten Schreiben erlassen wolle, ist mau hier zusammen gekommen,
"»lach eröffnen nun die Gesandten ihre Jnstrnttionen, Bern dringt auf Abordnung von Gesandten
" den König von Frankreich und auf Erlaß von Schreiben au die Königin von England und an den
dzog Savoye», weil nicht zu ver mnlhen sei, daß auch die übrigen Orte bei der Abordnung einer he-
sich bcthciligen werde», Zürich, Basel und Schaffhansen sind zwar auch der Ansicht, daß man
"les gute, erwünschte Friedcnöwerk auf alle Weise fördern und hiebe! weder Kosten, Mühe noch Arbeit
"uen müsse, halten aber aus triftigen Gründen es für rathsam, sich hiebet von den übrigen Orten der
^ ' Genossenschaft nicht abzusöndern, sondern sich mit denselben auf einem gemein-eidgcnössischcn Tage unter
'^Heilung ^ Vorhabens der IV Städte sowohl über die Vegation als über die den Gesandten mit-
'ßebende Jnstruelion zu verständigen; denn dadurch würde möglichem Unwille» vorgebogen'Nonia
und der
Vv» .V. "Verdachts" über die differierenden Ansichten der Eidgenossen überhoben. Der Gesandte
d'e erw"l Obern, weil man auf früher» Tagen darüber einig geworden, daß
lich x ^nedcnsvermittliing im Interesse beider Eonfessionen stattfinden solle, es für gut und nüz-^bei ^„Werbung" als eine allgemeine FriedeuShandlung vor sich zu gehen habe und daß
ichla, ^^^fiion uicht besonders gedacht werden möchte, daß seine Obern übrigens, wenn dieser Vor-nan ,Städten nicht belieben sollte, von diesen sich nicht absondern werden. Im übrigen ist^ leitig darüber einig, daß die IV evangelischen Städte sanimt ihren rcligionsvcrwandteu Städten
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l'oi, ""fl il)ler Reputation und Achtung und zur Vermeidung übler Rachrede Gesandte an den König
Nz "^'eh abzuordnen nicht unterlassen sollten, auch wenn die übrigen Orte nicht dazu stimmen, —
" >»in die Sache keinen längern Verzug erleiden darf, wird beschlossen, eine allgemeine eidgenössische