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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Oktober (574.

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iffafl nicht geduldet werde, so soll jedes Ort seine Boten ans künftigen Tag zu Lueern mit Bollinacht^fertigen, mit den übrigen katholischen Orten sich zu verstandigen, auf welche Weise man die nengläu-hffn Städte davon abmahnen wolle, auf das; die beiden Orte Freiburg und Solotbnrn sich nicht überLangel an eidgenössischer Liebe und Treue zu beklagen haben, «I. sS- u. Bellen;). «. Schwhz beschwert"ff, daß einige Landleute von Uri sich lczthin geweigert haben, das neue Wcggeld zu Brunnen zu cnt-ufften; Schwhz sei zur Erhebung dieses WeggeldS genöthigt worden wegen der großen Kosten für die^ntellung nnd den Unterhalt der neuen Straße von Brunnen nach Schwhz, und weil es überdies; dielach <Muota> korrigieren nnd eine stattliche Brüke darüber bauen wolle; übrigens seien die eigenen" lenke eben so gut wie fremde zur Entrichtung des WeggeldS gehalten nnd dasselbe werde nicht vono' und Waaren bezogen, die man in den Orten verkaufe und brauche, sondern nur von solchen, die^ Fnrkauf über den Gotthard geführt werden; zudem habe Uri damals, als es um Bewilligung diesesAlfelds angesucht worden, dasselbe nicht verweigert, sondern vielmehr erklärt, es wolle vorerst die Her-uing Straße abwarten nnd dann entsprechende Antwort geben ; dcßhalb stelle nun Schwvz an Uri^ ^itte, seine Zustimmung zu geben, Uri nimmt es in den Abschied, t. (S. u. Bellen;).

Mn» sehe auch in, Abschnitte HereschaftSaiigeleqenheiteinAvIIen; »nd Rivirra. ^ ^ ''lrt, Zla nnd ,'tia.

<31.

Coiitereiiz der VII katholischen Orte.

Lueern. I37< Dienst«,^ den 2<» i>ctvber.

Staatöarcliiv ^ncern. Vmern. Absch. Bt. L.

I'.'luci' in don Altlnven SchwUz, ^n'il'urZ und Svlotlinrn.I

^aiheboten ^ L neern, RoevuS Helmli, Schultheiß; Ludwig Pfhffer, Ritter, alt-Schnlthcis; nnd Pan-'^hetr; Hans An der Allmend; Niklans Kloos, alle des Raths; Wendelin Pfhffer, Ratbsrichtcr, Uri.

Landammailn; Heinrich Pnutiiter, Statthalter, Schwhz. Kaspar Abhberg, Laitdammann;'Ujtoph Schorns, Ritter, alt-Landammann nnd Pannerherr. U n terwalden, Margnard Jmfeld, Land-^"»iann ob dem Wald; Johannes Waser, Ritter, alt-Landammann tlnd Pannerherr nid dem Wald,^ "ff Wolfgang Brandenberg, des Raths, Frei bürg, (entschuldigt), S olokhnrn, Urs Surh, desths und Sekclmeister.

^ Wegen der Umtriebe desealvinischen" Prinzen von Eonde und seiner Anhänger nnd weil der-' !"r einen längern Aufenthalt Wohnung und anderes zu Lausanne bestellt hat, wurde gemäß des^ o» Abschiede zu Lueern diese Eonferenz angesezt. Die Gesandten von Lueern und Solotburu berich-""", was seither vorgefallen, nämlich, daß der Prinz sich von Genf nach Lausanne und Bern und"" da nach Biel und Basel begeben habe und daß verlaute, er werde nach Straßburg und Heidelberg^falzgrafen reisen. Damit man nun um so sicherer in dieser Sache handeln kann, wird für ange-"^seii erachtet, vorerst die Ankunft dcS französischen AmbassadorS abzuwarten nnd zu vernehmen, ob er""o» Auftrag habe, die evangelischen Städte und Orte, wo der Prinz gewesen, zu crmahnen, daß sieöoniäß ewigen Friedens solchen offenen Feinden des Königs und solchen Rebellen keinen Aufenthalt gewäh-sollte er feinen derartigen Auftrag haben, so soll ihm insgeheim dazu Anlaß gegeben werden; sollte^ weder der König noch der Ambaffador etwas in der Sache tbun wollen, so findet man ans erheblich,.,,

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