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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
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Ottober iN4,

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Konferenz der Iii Orte llri, Schwpz und Unterwalden,

Nri IS7Ä. 13 Qctober

^ande^arcbiv <>l>waldcn.

Boten: Uri, Lost Schund, Landammann; Heinrich Püntiner, Statthalter; Heinrich Plauze», ^Landvogt in Bollenz, Schwhz, Kaspar Abhbcrg, Landammann, Unterwaldeil ob itnd nid demWald lentschuldigt, niit der Erklärung, die Beschlüsse der beiden Orte annehmen zu wollen»,

»». Diese Eonferenz wurde ausgeschrieben, um sich darüber zu verständigen, wie jenen durch eiiurssOrte jüngst zu Baden gemachten Borschlägen zu Verhinderung unordentlicher Ausbrüche, welcheschlage man den alten Freiheiten der drei Orte als nachtheilig erachtet, zu begegnen sein möchte, undwas man Lneern ans sein aus dem lezten VU-örtischen Tag <5, Oetober» gestelltes Begehren um eineErklärung, wessen es sich sürohin zu den drei Orten zu versehen habe und ob man wirklich gcsonm»sei, nichts mehr mit ihm zu tbnn zu haben, antworten wolle. Weil nun Lucern sich bereits erklärt bat,daß es geneigt wäre, zur Beseitigung obbenannter Borschläge mitzuwirken, wenn man ans seine BeM'"den befriedigende Antwort erthcilcn würde, und weil man es für höchst nöthig erachtet, Lneern zu »»>sprechen, wird eine freundliche Verantwortung 14, Oetober) an dasselbe geschikt. Sollte Lneern, was maunicht erwartet, den irr diesem Schreiben vorgebrachten Beschwerden nicht entsprechen, und sich weigern, diegestellten Artikel seinerseits zu widerrufen, so soll den auf nächste Tagsaznng in Lneern abzuordnenden Bote»der Auftrag ertheilt werden, die höchste Gewalt in Lneern dahin zu bereden, daß sie sich von de» drei Orte»in diesem Punkt nicht absondere; wenn dann die Boten eine zusagende Antwort von Lueern auswirkc»,zur Aufhebung jener beschwerlichen Artikel mir den drei Orten mitwirken zu wollen, so sollen die Bouuder vier Orte Bollmacht haben, auch an Zug und an andere katholische Orte sachbezügliche Ermahuuuchwzu erlassen, I». Es wird beschlossen, auf nächster Tagleistnng der VI! katholischen Orte in Lueer» tu»Freibnrg und Solothnrn eine endliche Antwort bezüglich des langwierigen Handels mit der Stadl Ge»lzu verlangen, Lnzwischen soll Uri im Namen der drei Orte bei Lueern um Mitwirkung arstucheu ^der Bitte, auch an Zug darüber zu schreiben, damit die Gesandteil entsprechend instruiert werden ^laut dem lezten Abschied zu Lneern der Prinz von Cond» seit einiger Zeit sich in der Eidgcnossttst^nmhertreibt und da von den ncngläubigen Orten demselben viele Ehreilbezeugungen erwieien werde»'da ferner verlautet, derselbe habe in Lausanne eine Wohnung und anderes für einen längeren Aufeulhalt bestellt; da endlich bekannt geworden ist, daß kürzlich in der Stadt Gens Kriegslcnte ge>»»I^^worden, was alles bei den katholischeil Orten, namentlich bei Freibnrg und Solothnrn, Unwillen n»d ^Befürchtung erregt, es möchten diese Umtriebe und Vorgänge von Seite des erklärten Feindes des Koii'iPvon Frankreich diesem Königreich und der katholischen Religion mit der Zeit zu großem Rachthml rssreichen, so erwartet man zuversichtlich, es werde der französische Ambassador sich angelegen ssiu lalldiesen ungebührlichen nneidgenösstjst)cn Handlungen zu begegnen und kraft des ewigen Friedens zwG)Frankreich und der Eidgenossenschaft die neuglänbigcn Städte davon abzumahnen, wobei man deumund seinem Ambassador allen möglichen Rath und Beistand zu leisten bereit wäre. Sollte aber derbassador wegen Abwesenheit oder aus andern Gründen darauf nicht eingehen können oder wolle»,sollten Freibnrg und Solothnrn ernstlich darauf dringen, daß dieser öffentliche Feind in der Eidge»»