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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
550
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5,50 August 1574,

Iahrrechiiiing der die Vogleien Bellenz, Bollenz und Riviera regierenden drei Orte,Bellen; I57A im August und September.

Der Abschlev konnte In den betreffenden Archiven nicht aufgefunden werden,

t't'l.

Konferenz der Vll katholischen Orre,

Lncern le!7't, Dienstug de» S. Dctuber

Staatsaleiliv Lueeru. Lucern. Abschiede. Vr ^ lP9.lAucb iu den Archiven Zchwvz. Obwnlden. Freiburg und Solothurn.I

Rathsboren; Lnecrn, Rochus Helinli, Schultheis!; Ludwig Pfyffer, Ritter, Alt-Schnltheiß uiidPannerherr; Haue An der Allmend; Rillaua Kloos, alle des Raths; Weudcliu Pfyffer, Rathsrudl^U r i, Jost Schmid, Landammann, Schwvz. Kaspar Abybcrg, Landammann; Christoph Schorns, Rlttcr,alt-Landaminann und Pauuerhcrr, Uutcrwaldcu, Marqnard Amfcld, alt-Landammann od dem Wald?Johannes Wascr, Ritter, alt-Landamman» und Pannerhcrr nid dem Wald, Z u g, Oswald Mchenbeeg,des Raths. Frei bürg. Hans Messels, des Raths, S o lot hn r n, Wilhelm Tngginer, Ritter, des Raths-

». Dieser Tag ward ausgeschrieben, weil der Prinz von Conds, Heinrich von Bourbon, vor einigstTagen in die neugläubigen Orre gereisel ist »nd daselbst ohne Zweifel, da er ein offener Feind deS Kö-nigs von Frankreich ist, so viel möglich zum Rachtheil des Königs und der Krone Frankreich, sowie dergegenwärtig in des Königs Dienst befindlichen Truppen heimlich intriguiert hat, Weil zudem vcrlcluedene beunruhigende Gerüchte im Umlauf sind und bereits auf frühern Tagen mit den nenglänbig^Orten geredet worden, das; sie dem Prinzen von Cond«' keinen Aufenthalt bei sich gestatten möchte», sthielt man dieses für die Ruhe des Vaterlandes und für das Wohl der in Frankreich befindlichen ^ustPen der katholischen Orte für bedenklich und daher eine Besprechung für nöthig, Da nun die Gesandte»von Freibnrg und Solothnrn melden, das; sichern Rachrichten zufolge der Prinz von Conds sammt >ei»e»Anhängern für einen längern Aufenthalt Wohnung und anderes zu Lausanne bestellt und daß der hu»-?dieser Tage etwas Kriegsvolk zu Genf gemustert habe, so wird für dringend nöthig erachtet, Borsorge»zu treffen, damit nicht des Königs offene Feinde auf eidgenössischem Gebiet geduldet werden, Hiua»lberichte» die Gesandten von Lnecrn, was ihren Obern in dieser Sachebegegnet" ist, und daß der PU>stund seine Anhänger sich geäußert haben, wie sie nach Frankreich gegen den König ziehen wolle», daßsich auch rühmen, der Geldnnterstüznng und des Beistandes einiger Orte der Eidgenossenschaft vcnsichert zu sein, daß sie ferner in einigen Orten mit Chrenschnsse» empfangen und geleitet worden, walles dem ewige» Frieden mit Frankreich und den geschworncn Bünden zuwider sei, Weil »»»nicht alle Orte darüber instruiert haben, wird eS in den Abschied genommen, damil sich jedes st ^möglich darüber entschließe, was in dieser Sache zu thnn sei; Freibnrg und Solothnrn werde» "N»auf diesesunruhige, gottlose Volk", das so nabe an ihren Grenzen liegt, ein wachsames Auge z»und bei Tag oder Nacht zu berichte», was ihnen etwa begegnen möchte, k. Seit der lezten TKgltU 'zu Baden haben Zürich, Bern, Basel und Schaffhansen Gesandte nach Frankreich abgescbikt, dene» st"