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4,2,a (1861) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1556 bis 1586
Entstehung
Seite
548
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August 1574,

Man

Deutsche gem. Aogteien ubrrh.Vier euuetb Vogteie» liberh.Laudvogtei LauisLandvogtei Luggarus.

Bellen;, Bolle»; und Niviera.

sebe auch im Abschnitte Hei rschafiaaii>ieiee>enlseitkn:», Art 44, Polizeiliches,v. Art, 24K, Verkehr mit Maylant,

U. Art. 217. Justizsachen,

«, Art, 157. Märchen,

«. An, 5lZ,

AA<».

Collfereuz der V katholischen Orte,

Lucern August

Ltaatbarckiv L.'ucern. Lucern. Adsch. Bd. k. lkti. Allqeul. Absch. Be. w'. 47V.lAilll) in den Archiven Schwyz und Obwalden.I

Rathsbotcn: Luc er», Rochus Helmli, Schultheiß; Ludwig Pfhffer, Ritter, alt-Schultheiß uubPannerherr: Haus Au der Allmend; Sebastian Feer; NiklauS Kloos, alle des Raths; Wendel!»RathSrichter. U ri, Jost Schmid; Jakob von Pro, beide alt-Landammänner, Schwvz. Kaspar Abpberg,Landammann, U n terwal d eu, Marquard Jmfeld, Landammann ob dem Wald; Melcbior Lnsti, RittenLandammann nid dem Wald, Zug, Hans Nußbaumcr, des Raths und Hauptmann

». Der geheime Rath, Herr von Belliovre, der mit dem König von Frankreich (Heinrich Ut>Polen zurükgekehrt ist, hatte die Ausschreibung der gegenwärtigen Conferenz begehrt. Er übergibt nunpersönlich ein Schreiben (Mantna, lt, August) des Königs an die V katholischen Orte und eröffnet sodai»mündlich: Der König habe auf die Nachricht vom Tode seines Bruders (Karl IX), in Betracht, bahFrankreich dnrck innere Kriege zerrüttet sei, dagegen das Königreich Polen mit allen benachbarte» La»dern und Potentaten im Frieden stehe, beschlossen, nach Frankreich zu reisen, habe also den ^

Polen verlassen, den Durchzug durch Deutschland genommen, wo ihm vom Kaiser und andern F»i ^viel Ehren erzeigt worden, und sei dann Willens gewesen, durch die Eidgenossenschaft zu reisen,jedoch wegen der Unruhen im Dclphinat, in der Provence und in Languedoe für nöthig gefunden,nächsten Weg nach Frankreich einzuschlagen; er habe nun ihn, den Herrn von Belliovre, hieher 'lim den katholischen Orten feinen freundlichen Gruß und gnädige Gesinnung zu vermelden, mit de;sie möchten in ihrem guten Willen gegen ihn verharren; der König habe mit Bedauern vernommen,sie mit der Bezahlung der Pensionen so lange hingehalten und wie deswegen einige Orteworden seien, ihre Leute in den Dienst eines andern Fürsten ziehen zu lassen; da nun diesesZeit Unruhe und Uneinigkeit zwischen ihnen erregen könnte, so bitte er, dieses in Zukunft nicht Niel" 'thun, indem er sich dann bemühen werde, seine gute Gesinnung auf alle Weise an den Tag zuund hierin selbst seine Vorfahren zu übertreffen; er, der Gesandte, bitte hicmit freundlich, ihn als >guten Freund zu halten: denn er werde sich bestreben, daS, was die katholischen Orte bisher .

haben erlangen können, beim König auszuwirken, Antwort: Man danke ihm zu Händen ^für dessen freundlichen Gruß und geneigte Gesinnung, danke Gott, das; er den König ans seiner -so glüklich geleitet habe, wünsche ihm Glük zu seiner Regierung, Wohlstand, Gesundheit und lanch^^ben, wolle den Obern rühmend berichten, das; der König den Herrn von Belliövrc Hieher gescbikt